Amazon greift nach ebay und google
Verfasst am 6. August 2007 von Christian Grötsch.
Amazon-Kunden können ab sofort auch bei fremden Shops mit ihrem Nutzernamen und ihrem Passwort einkaufen:
Amazon Flexible Payments Services (Amazon FPS) heißt ein neuer Web-Service, den Online-Händler ganz einfach in ihre eigenen Applikationen integrieren können. Die komplette Zahlungsabwicklung übernimmt dann Amazon.
Jeff Barr, Amazon-Manager für sogenannte “Web Services”, beschreibt das Angebot im offiziellen Firmen-Blog so: “Wir haben alles in ein Paket gepackt, was wir über Kreditkarten-Zahlungen, Überweisungen, Risikoprüfung und Kundenservice wissen.”
Amazon greift demnach mit 69 Mio aktiven Kunden, deren Kunden-Informationen dann über einen Klick abrufbar wären, zwei der größten Internet-Konzerne an: eBay mit Paypal und Google mit Checkout.
Da kommt wirklich eine Herausforderung auf den Markt, schließlich kann Amazon einen riesen Erfahrungsschatz im Handel mit diversen Produktpaletten in die Waagschale werfen.
Quelle: spiegel.de/netzwelt



















Am 6. August 2007 um 15:07 Uhr
Amazon Watch: Amazon steigt ins Payment-Geschäft ein…
Die Abwicklung von Zahlungen im Internet war schon immer ein lohnendes Geschäft. Schliesslich vertrauen einem die Kunden ihr Geld und ihre persönlichen Daten an – daraus läßt sich machen. Ganz nebenbei kann man Gebühren verlang…
Am 6. August 2007 um 17:53 Uhr
Ich bin gespannt, wann Amazon es für den deutschen Markt anbietet. Meine Erfahrungen mit der Zahlungsplattform als Verkäufer und als Käufer sind positiv. Die Geschwindigkeit ist hoch, mit Inkasso hat man nichts zu tun, Rückerstattung sind einfach und schnell möglich, die Daten der Bankverbindungen und Kreditkarten bleiben verborgen. Wenn Amazon diese Qualitäten in den neuen Service überträgt, könnte eine interessante Alternative zum eigenen Lastschrifteinzug und zur Kreditkartenzahlung entstehen.