Bring mir mehr: SEO vs. VideoAds

Verfasst am 30. Januar 2007 von .

wirkung videowerbung seo suchmaschinenoptimierungJerry Bader wirft in seinem Artikel Anatomy of a Web-Advertising Campaign die interessante Frage nach der Wirkung von Webseitenoptimierung für Suchmaschinen und Werbung über Videos und Audio auf. Im Zeitalter von Web 2.0, in denen beispielsweise Unternehmen wie YouTube boomen, stellt sich die berechtigte Frage, was wohl besser und effektiver für die notwendige Aufmerksamkeit sorgt. Bei gezielter Suche ist selbstverständlich eine Suchmaschinenoptimierung gut. Jedoch bei Millionen von Besuchern täglich, ist die Chance von verwertbarer Aufmerksamkeit beispielsweise in Videoblogs viel größer, so Bader. Wohin die Aufmerksamkeitswirkung von Videos im Netz führen kann wurde an verschiedenen Stellen bereits erörtert, z.B. auf heise.de. In jedem Fall ist dieser Markt rasant wachsend, wie ECIN.de und iBusiness.de berichten.

Ich will an dieser Stelle kurz einige Informationen zum Thema Video-Advertising zusammenfassen.

Arten von Video-Werbung

Video-Advertising unterscheidet man in drei größere Gruppen:

  • In-Stream Spot
  • In-Banner Video
  • In-Content Integration

Zur Wirkung von VideoAds

Laut eines Experiments (Quelle: gugelproductions.de) konnten mittels Recall-Test und anschließender Bewertung über semantische Differenziale weder signifikante Unterschiede in der Aufmerksamkeit, Störung noch Bewertung der Werbung festgestellt werden. Keine der nachfolgenden Hypothesen konnte in der Studie validiert werden:

H(Aufmerksamkeit): Die Position der Werbung innerhalb des Videos bestimmt mit welcher Aufmerksamkeit sie betrachtet wird.
H(Störung): Eine bestimmte Position der Werbung innerhalb des Videos lässt die Werbung als störend empfinden.
H(Bewertung): Je störender die Werbung ist, umso schlechter wird das Video bewertet.

Videos als Virales Marketing & Messbarkeit

Insbesondere durch die enorme Skalierbarkeit von Videowerbung im Netz ist diese Art der Werbung äußerst interessant. Gerade durch den viralen Aspekt der Selbstverbreitung guter Videos samt Werbebotschaft ist jedoch dieser Prozess nicht wirklich steuerbar. Virales Marketing bedeutet:

Es gibt jedoch keine Virulenz auf Knopfdruck. Auch eine virale Aktion muss zunächst die kritische Masse von ca. 15-20% der Zielgruppe überschreiten, bevor sie “abhebt”. Da heißt es also “Geduld, Geduld!”

(Quelle: contentmanager.de)

Wichtig: Nicht jede Zielgruppe ist mittels Video-Advertising erreichbar und man sollte seine Zielgruppe genau kennen, um entsprechende Aufmerksamkeitswirkungen zu erzielen.

Mit DART Motif in-stream bieten Macromedia und DoubleKlick ein Tool zur Auswertung der Wirkung einer Videobotschaft. Laut ECIN.de können folgende Werte ausgewertet werden:

Pausen, Neustarts, durchschnittliche Betrachterzeiten, Full-Screen-Views oder Stummschaltungen. Dazu kommen noch Standard-Metriken wie Impressions, Klicks, Completes, Conversions sowie Reichweite und Frequenz.

Damit liefert diese Tool die wichtigsten Daten, um den Erfolg eine Video-Werbung messen zu können.

Fazit

Videowerbung ist mit Sicherheit eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erreichen. Suchmaschinenmarketing und damit vor allem die Optimierung der dargebotenen Webseiten hinsichtlich Suchmaschinenindizierung ist mittlerweile ein Must-Have geworden, der nicht zu vernachlässigen ist. Videowerbung im Internet ist ein noch sehr junger Markt, der sich nicht zuletzt durch erhöhte Bandbreiten der Nutzerzugänge in den nächsten Jahren rasant entwickeln und etablieren wird. Wer hier von Anfang an dabei ist, erzielt mit großer Sicherheit hohe Aufmerksamkeit und gute Lernraten. Ein Blick also in die Zukunft…

Oder in die Gegenwart von amazon: Siehe hier!

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