Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

Verfasst am 21. August 2007 von .

Online oder nicht online ist nicht mehr die Frage danach, ob du eine Flatrate hast. Es geht zunehmend um das Thema Online-Identität. Heute bin ich, morgen will ich anders sein. Aber kann ich dann noch? Jede Aktivität im Web ist nachvollziehbar und kann eines Tages schwer am Bein hängen.

Das Social Web kann zu einer Ganzkörpertätowierung werden, steht bei werbeblogger Patrick Breitenbach. Ach egal! Heute ist mein Tag! Heute zeig ich’s allen! Ich bin 90-60-90 und Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

Die Teilnahme am studiVZ Pin-Up-Kalender, den anschließend Millionen von Studenten, spätere Arbeitgeber und Arbeitnehmer bewundern können, betrifft mich als männlichen Teilnehmer des Webs nun nicht gerade. Denn nicht ich stehe vor der Kamera. Ihr könnt mich alle mal lasziv anschauen!

Falls du dabei zu den Besten gehören wirst, ist dein Foto dabei. Es muss ein tolles Gefühl sein, von Mitstudenten begafft und besabbert zu werden. Playboy lässt grüßen! Wenn (fast) jedes Gespräch zur Anmache mutiert oder man von weniger talentierter Weiblichkeit und chancenloser Männlichkeit zur Schlampe abgestempelt wird.

Aber wie gesagt: Niveau sieht ja nur von unten aus wie Arroganz. Und: Aufmerksamkeit ist das begehrte Gold des Social Webs.

Wie weit würdest du dafür gehen?

Quelle: werbeglogger.de, marnem.de

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Eine Reaktion zu “Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz”

  1. Beobachter

    Am 21. August 2007 um 13:43 Uhr

    hm Handelskraft gewinnt spürbar an Tiefgang 🙂

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