Facebook: Unternehmen mit Fans

Verfasst am 27. November 2007 von .

facebook.pngFacebook launchte ja sein Werbesystem um Firmen mit Usern zu verbinden. Ziel ist die Verbindung mit den Nutzern und Zielgruppen.

Gewissermaßen suchen sich die Leute hier ihre Werbung selbst aus, Firmen, dessen Produkten sie Fan sind. Sie verbinden sich mit den Profilen der jeweiligen Firmen, um über ihren Costumer-Value (der ja aus Anzahl und Art der eigenen Kontakte besteht) vertrauenswürdige Empfehlungen auszusprechen. Oder man trifft sich, um sich mit der Marke mehr oder weniger intensiv auseinanderzusetzen. So sieht das dann aus:

astra.png

Wann und wo wird wieviel verkauft?

Nun, sind das schon genau die User, die die Unternehmen als Zielgruppe wollen? Zumindest interessieren sie sich für jene Produkte, identifizieren sich, finden gleichgepolte… Ich glaube, in Deutschland könnte es passieren, dass sich die Leute, extra weil ihnen ein Produkt nicht gefällt, an dessen Firmenprofil heften.

Die Darstellung von Firmenprofilen kann bislang lediglich etwas mit Image zu tun haben, nicht mit der Frage nach dem Mehrwert. Soweit ist es noch nicht, dass man Autos online einkauft, oder? Jedoch sehe ich hier eine Grundlage für virale Effekte, definitiv. Und dann geht man eben gut gelaunt zum Händler der Stadt, dessen Ambiente diesen ausgesendeten viralen Botschaften entspricht. Könnte klappen.

Quelle: venturebeat



2 Reaktionen zu “Facebook: Unternehmen mit Fans”

  1. StudiVZ, Myspace, Facebook: Werbung in sozialen Netzen! ||| Handelskraft |||

    Am 17. Dezember 2007 um 14:01 Uhr

    […] Also: Facebook ruderte ein Stück zurück und StudiVZ ruderte nach Bekundung von Unmut beunruhigter User ebenfalls ein Stück zurück. Jedenfalls ist der Werbe-SMS-Dienst erstmal vom Tisch – zumindest das finde ich gut, wäre das doch der unsympatische Weg zur Kontaktaufnahme. […]

  2. Das Marketing ist tot, es lebe das Gespräch ||| Handelskraft |||

    Am 6. Februar 2008 um 13:06 Uhr

    […] Das mit dem Verknüpfen wird aber funktionieren in den Netzwerken. Soziale Netze sind Tatsache und Werbung ist immer dort, wo Leute sind. Da es aber nirgends so leicht wie im Internet ist, Werbung zu ignorieren, erscheinen Gespräche in sozialen Netzen nicht unbedingt erwünscht, nur weil jemand, unter Umständen ein kleverer Scout, gerade etwas zu sagen hat. Aber ein schönes Unternehmens-Profil könnte Fans binden. […]

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