Also, man muss wirklich aufpassen!

Verfasst am 10. Januar 2008 von .

Gestern passierte der PREISBOCK-Romy folgende Email-Konversation:

Hallo liebes Preisbock-Team,
habe vor kurzem eine Bestellung auf Preisbock.de ausgeführt.
Musste allerdings leider soeben feststellen, dass ich mich in dem angebotenen Artikel vertan habe und möchte hiermit meine Bestellung mit der Bestellnummer: PRBOFLE007254 stornieren.
Vielen Dank.

Selbstverständlich ist so was innerhalb der gesetzlichen Fristen überhaupt kein Problem.

Eine Frage kam dann noch:

Ein Bekannter von mir betreibt einen Onlineshop und hatte schonmal mit dem Gedanken gespielt, einen Artikel auf eurer Seite anzubieten. Wie funktioniert das? Muss er dann an euch pro Verkauf eine Provision o.ä. zahlen? Würde mich freuen, wenn du ein paar kurze Infos dazu hättest.
Vielen Dank

Sowas freut natürlich und ist auch überhaupt kein Problem. Unsere Händler-Infos sind nicht nur umfassend und informativ, sie sehen auch noch ziemlich geil aus, zum bock machen eben.

Doof ist nur, wenn sich danach dank XING rausstellt, dass man die Händlerinfos an einen der Geschäftsführer der Konkurrenz geschickt hat.

Bleibt die Frage übrig, für wen das unangenehmer ist, für uns, oder für
makemydeal.png

Update:
Die Frage ist nun, was daraus wird.

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11 Reaktionen zu “Also, man muss wirklich aufpassen!”

  1. Franziska

    Am 10. Januar 2008 um 13:21 Uhr

    Hm, also das ist schon doof, weiß aber nicht, ob sich das im www verhindern lässt…
    Ich frage mich nur, ob es günstig ist, Euren Konkurrenten noch auf Handelskraft namentlich zu erwähnen, um diesem zusätzlich auch noch die letzte Aufmerksamkeit Eurer Leser gratis zu schenken…
    Denn am Ende interessiert doch keinen Kunden mehr, warum dieser Erfolg hat und ob er bei Euch geklaut hat. Erstmal bekanntwerden, ist doch die Devise…
    Ich würde so einen Namen demzufolge nicht erwähnen und sogar rausnehmen, naja- meine Meinung eben. Lässt sich drüber diskutieren…

  2. Kai Henkel

    Am 10. Januar 2008 um 13:45 Uhr

    gute nachrichten schlechte nachrichten.
    nachrichten.

    hallo Franziska
    ach, so ein bischen aufmerksamkeit
    sei denen geschenkt..

  3. Kai Henkel

    Am 10. Januar 2008 um 14:02 Uhr

    .. wenn du recht hättest, müsste den ihr traffic ja ab nun steigen.
    stell dir ma vor, alle woots würden zusammenarbeiten irgendwie und alle user gehen im kreis

  4. Frank

    Am 10. Januar 2008 um 16:35 Uhr

    MakeMyDeal.de also. Naja ich erhöh dann gleich mal ihren Traffic.

    >ach, so ein bischen aufmerksamkeit
    >sei denen geschenkt..

    Mal nicht so von oben herab. Das steht keinem gut.

  5. Oliver Fleckenstein

    Am 10. Januar 2008 um 16:59 Uhr

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, da haben wir ja unser Ziel erreicht! 😉

    Jetzt mal im ernst, Romy habe ich das auch schon mitgeteilt, es war nicht unsere Absicht unerkannt “streng geheime Infos” zu erschleichen. Andernfalls wäre ich wohl anders vorgegangen. 🙂

    Tatsächlich, und das kann jeder glauben oder auch nicht, kenne ich so einige Onlineshops, die an einer Zusammenarbeit mit dem Preisbock interessiert wären.

    Wie auch immer, wünsche ich dem Preisbock und allen die im Internet tätig sind viel Erfolg für 2008!

    P.S.: Die Energiesparartikel sind wirklich eine tolle Idee. Den Wasserdurchlaufbegrenzer habe ich mir übrigens auch besorgt, jedoch nur einen für den Duschkopf. Auf Preisbock gab es glaube ich nur ein Komplett-Set.

  6. Kai Henkel

    Am 10. Januar 2008 um 17:34 Uhr

    hi Herr Fleckenstein, keine ursache,
    am ende ist es gar niemanden unangenehm.
    wir freuen uns über jeden shopbetreiber, der auf uns zukommt, kommen wird.

  7. Timo Schneider

    Am 10. Januar 2008 um 18:57 Uhr

    Der USP einer Plattform (seien es kleine innovative, oder große reichweitenstarke) kann kaum von der Anzahl der Partner abhängen, sondern vom Modell der Einbindung und der Attraktivität der Angebotspräsentation.

    Damit sind die kleinen Geheimnisse um Schnittstellen- Dokumentation, oder Konditionen kaum ausschlaggebend und bei der bestehenden Transparenz ganz sicher kein lang andauernder Wettbewerbsvorteil…gesprochen aus der Erfahrung der “Reichweiten”-Plattform.

  8. CBS

    Am 10. Januar 2008 um 19:06 Uhr

    Wo ist denn Makemydeal “Konkurrenz” für Preisbock? Die stehen doch eher im Wettbewerb mit Luupo & Co. Verstehe die “Aufregung” ehrlich gesagt daher gar nicht…

  9. Christian Grötsch

    Am 10. Januar 2008 um 19:18 Uhr

    @Christian Boris
    Wir regen uns ja auch gar nicht auf, die Angelegenheit hat uns eben ein wenig schmunzeln lassen und das wollten wir euch nicht vorenthalten.

    @Timo

    Ich frage mich manchmal allerdings überhaupt ob eine Plattform im Internet einen USP aufbauen kann, denn letztlich kann man ja jedes Feature nachbauen. Ich glaube der einzige USP wäre vielleicht die Akzeptanz/Verbreitung einer Plattform beim Nutzer. Bsp.: Amazon / Otto.

    Ist zwar jetzt bischen off-topic aber:

    Was denkt Ihr dazu?

  10. Timo Schneider

    Am 10. Januar 2008 um 20:10 Uhr

    Unter den großen Aggregatoren wird der Moment der Austauschbarkeit mit zunehmender Integrationsgeschwindigkeit (Bücher? Someone?) in absehbarer Zeit gekommen sein – wenn man rein aus Sortimentsauswahl-Sicht argumentiert.

    Es wird Marken/Partner geben, die nicht auf alle Plattformen gehen – aus B2B-Sicht ist also die richtige Präsentation und die Möglichkeiten eines Brandings on-site ein Argument (vgl. Amazon.de – das Hochregallager ohne branding).

    Und aus B2C-Sicht hoffe ich doch, dass der Kunde sich von der Kombination aus Preis/Service und vor allem Kundenverständnis (wie auch immer geartet: durch -partizipation, -freundlichkeit, -information, oder Nutzerspaß und Nutzbarkeit…am besten natürlich alles) überzeugen läßt – da hoffe ich übrigens zusätzlich, dass gerade die “kleinen, innovativen” Ideen haben 🙂

  11. Christian Grötsch

    Am 11. Januar 2008 um 09:32 Uhr

    Moin, naja wir geben uns Mühe. 🙂

    Gut dann fasse ich mal zusammen:
    Also ist der einzige erstrebenswerte USP eines Onlineshops möglichst perfektes Kundenverständnis mit möglichst geringen Prozesskosten. Und vielleicht ein weiterer bestimmte Marken exklusiv zu bekommen. So wie die Telekom das Iphone…

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