Web 2.0: Überall gibt es nicht nur Riesen

Verfasst am 9. Januar 2008 von .

Begründete Web2.0-News sorgen für Meinungsgerangel. 2008 wird als Jahr gesehen, dass die Spreu vom Weizen trennt:

Oftmals sind die US-Amerikanischen Vorbilder nicht nur technisch und konzeptionell im Vorteil und wenn nun zum Beispiel Facebook deutsch wird, hinterfragt das gewiss die Daseinsberechtigung so mancher Social Community. Aber das kann man nicht generalisieren.

Definitiv wird keine leichte Zeit kommen für viele deutsche Startups, aber auch für meinetwegen amerikanische Projekte – Stichwort Monetarisierung. Es gibt eben überall nicht nur Riesen.

Mein aktuelles Beispiel, verwandt.de, soll verdeutlichen, dass Entwicklungen von Marktanteilen nicht absolut vorhersehbar sind. Fragen zur Monetarisierung klärt mein Beispiel aber nicht.

Der Stammbaum-Sammler verwandt.de, wirft derzeit eine zweite Förderrunde mit Hasso Plattner Ventures (HPV).

Verwandt.de ist als eine offene Plattform zu bezeichnen, mehrsprachig (Deutschland, Polen, Spanien), hat 16 Mio Pofile und war ursprünglich ein Klon von geni.com. Offen heißt, Verwandt ermöglicht den Gedcom-Import/Export, wodurch Stammbaum-Daten bewegt werden können. Nun, ich weiß jetzt auch nicht woher man seinen Stammbaum auf dieser Daten-Basis dahertragen kann, aber Geni hatte bisher immer nur Möglichkeiten zum Datenexport – Import folgt erst demnächst!!

Dann wird wohl auch verwandt.de das neue Geld gut brauchen, um seinen Mehrsprachigkeitsvorteil zu halten und den Traffic sowie Profilanzahl in Europa weiter zu erhöhen. Im Moment schätze ich Geni.com und verwandt.de relativ gleichstark ein:

verwandt.png

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