XinXii.com: Mit selbst verfassten Texten Geld verdienen

Verfasst am 8. Januar 2008 von .

xinxii.pngMit XinXii hat der Berliner GD-Verlag einen innovativen Marktplatz für digital vorliegende Publikationen eröffnet.

Im Prinzip geht es hier um verfasste Texte, die man kaufen/ verkaufen kann. Alle möglichen Leute können also, ob nun für private Zwecke, für den Geschäftsalltag, zur Erstellung von Präsis oder gar Doktor-Arbeiten, durch diverseste Rubriken surfen, Texte einkaufen – oder anbieten.

Also: Registrieren, Texte hochladen und mit jedem Download Geld verdienen – und das kostenfrei.

Als gut angedacht und einfach umgesetzt schätze ich die WebXX-Features (Neuzugänge, Bestseller, Bewertungshits, Neuste Kommentare) ein. Die laden beim Aussuchen erstens zum diagonalen Surfen ein (stöbern) und zweitens zum gezielten Sprung (Relevanz/ Rating).

So kann man sich von urigen Kochrezepten bis hin zu heißem Fachwissen für etwas Geld ganz schön fit machen – ohne allumfassende Komplett-Werke erwerben zu müssen.

xinixii.png

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Kategorie: Buchhandel, Social Web


7 Reaktionen zu “XinXii.com: Mit selbst verfassten Texten Geld verdienen”

  1. Prinzessin Chaos

    Am 8. Januar 2008 um 21:52 Uhr

    Bin mir hier nicht ganz schlüssig, was ich davon halten soll. Abgesehen von recht gut und grafisch klar strukturiertem Auftritt des Ablegers von http://www.gdigest.com/ im Internet kann ich dem Grundkonzept der Seite nur bedingt folgen. Gut, es werden Texte, Inhalte verkauft. Texte, Informationen, die ich vielleicht mit ein bisschen Glück und Stöbern in den Weiten des Internets auf einer kleinen privaten Homepage k o s t e n l o s entdecken könnte. Der Bereich “Belletristik” hat mich etwas amüsiert – entweder kann ich schreiben und bin so gut, dass ein Verlag mich will, oder ich bin es eben nicht. Dazu muss ich mich nicht einer solchen Seite wie XinXii bedienen. Ein bisschen Geld verdienen wird nur der, der entsprechend Quantität vor Qualität setzt, um eine möglichst breit gefächerte Palette dem geneigten Publikum anbieten zu können – je mehr ich im Programm habe, umso mehr an Lesern kann ich erreichen – eine typische Mainstream-Verlegerkrankheit. 😉

    Fazit: wenn ich etwas wissen möchte, erarbeite ich es mir nach Möglichkeit selbst ( Stichwort:Fachwissen! – hat nebenbei noch ganz easy einen Merk-ich-mir-Effekt.. ) oder benutze die Suchmaschinen im Internet.
    Bücher, Publikationen, Kochrezepte und dergleichen mehr erwerbe ich mir dann doch lieber ganz altmodisch und mit ein bisschen mehr “Real-Feeling” in den hiesigen Buchhandlungen… 😉

  2. Kai

    Am 9. Januar 2008 um 02:52 Uhr

    danke für das Beispiel zum Vergleichen.
    nun, bei gdigest.com must du dich bewerben, um als Autor angenommen zu werden und es gibt Gewinnbeteiligung. Im Vergleich zu XinXii ist das aber nicht besonders sozial, wo jeder seinen Stuff ungefragt hochladen darf, und direkt verkaufen kann. XinXii zieht sich nur eine Provision von 30 % ab – bleiben 70 % für jedermann.

    Gdigest wird wohl zwischen 15 und 20 % auszahlen, bei Bewerbungsannahme wohlgemerkt. Omas Grüne-Klöse-Rezepte odr die 10 verschärftesten Yoga-Übungen mit universeller Erläuterung haben da wohl keine Chance.

    XinXii ist also sozial. Die beschriebenen We2.0 Features beeinflussen Qualität und Ranking der Stücke durch die Menschen selbst. Sicher geht es beim Projekt nicht darum, Geld zu machen, eher darum, zu teilen, was man, wofür auch immer geschaffen hat, und n fuffi ist bei bechriebener Rechnung absolut vorstellbar.

    Und! Ich bestimme meine publizitische Qualität selbst und kein Verlag und kein Website-Betreiber.

    Und! Ich kann meine Suchmaschinen-Recherche zu einem Thema über XinXii ganz einfach und vor allem effizient mit den Ergebnissen anderer Leute ergänzen, erweitern, die sich selbst schon schlau machten, es sogar schon aufschrieben und mir dadurch sicherlich Dinge anbieten können, die ich selbst nicht sah.

  3. Prinzessin Chaos

    Am 9. Januar 2008 um 21:18 Uhr

    Was gdigest.com angeht, hatte ich das nur oberflächlich recherchiert, da ich beim Durchforsten von XinXii darauf gestossen bin. Ungefragt hochladen ist dort jedoch auch so eine Sache. Gewisse Auflagen werden dir ja bereits in den AGB vorgegeben ( was ja auch absolut Sinn macht) und wenn man die sich durchliest, dürfte da einiges durchs Raster fallen.

    Ich habe mir überlegt, dass ich von meinem persönlichen Standpunkt her XinXii nicht wirklich als sozial einschätze. Warum? Nun, hier geht es -wie du richtig sagtest- darum, dass Otto Normalverbraucher, sprich “jedermann” angesprochen wird. Das bedeutet, dass das eigentliche Prinzip von XinXii nach meinem ökonomischen und unternehmerischen Verständnis darauf basiert, möglichst viele potentielle und tatsächliche Kunden anzusprechen und vom “XinXii-Modell” zu überzeigen. Dadurch würde sich im Laufe der Jahre die niedrige “Provision”, die XinXii einbehält, relativieren und zu einem recht beträchtlichen Kapital anwachsen ( vgl. Ebay, auch, wenn das eine ganz andere Sparte ist ) . Das funktioniert natürlich nur über längeren Zeitraum, würde aber im Endeffekt einen höheren finanziellen Nutzen für die Betreiber denn für die User bedeuten.

    Verlage, um nochmal das Thema Belletristik aufzugreifen, unterscheiden sich dadurch von solchen Internetseiten wie XinXii, dass Lektoren und Marketingspezialisten dafür verantwortlich sind, aus der Masse der eingesandten Manuskripte diejenigen herauszufinden, die tatsächlich Potential haben. Das sind Leute, die definitiv wissen, was sie da tun. Und wie ich schon sagte: wenn du gut schreiben kannst und eine fesselnde Geschichte erzählst, wird dich jeder Verlag mit Kusshand nehmen.

    Teilen, ja – aber nach einem tatsächlichen sozialen Prinzip bitte und nicht nach etwas, was 10 Meter gegen den Wind nach kapitalistischer Profitmache riecht. 😉 Legale Tauschbörsen, kostenlos, frei und unabhängig würden ein ganz anderes Licht auf einen derartigen Wissenaustausch werfen – aber wo gibts das heute schon noch? Dafür ist das Internet wohl schon zu sehr ein Machtinstrument des Profites.

  4. Klaus Detering

    Am 19. Januar 2008 um 19:38 Uhr

    Zunächst einmal: Dieses Angebot ist nicht so innovativ, wie es scheint. Ich selbst biete auf dem Internetportal http://www.fileboom.de unter Synonym Dateien an. Dieses Portal existiert bereits seit 2006. Hier gibt es keine Beschränkung auf Dateiformate, jeder kann sein Werk hier anderen zum Verkauf anbieten, sofern er es in einem Dateiformat speichert und hoch lädt.

    Ich bin überzeugt davon, dass sich solche Portale mit der Zeit durchsetzen werden. Auch wenn man selbst mit ein bisschen Glück diesen Inhalt nach einiger Recherche finden wird: Wie viel ist einem dieser Zeitaufwand wert? Auf fileboom gibt es eine Menge Artikel zu einem Preis von lediglich 0,50 €. Ob ich nun stundenlang im Netz danach suche oder mir diese Zeitersparnis für weniger als einen Euro kaufe – das entscheidet jeder selbst.

    Meine Werke jedenfalls gibt es nur auf fileboom und nirgendwo sonst im Netz. Ich könnte sie auch gar nicht erstellen, wenn ich mir die Zeit dank des erwarteten finanziellen Ausgleiches nicht leisten würde.

    Es ist auch eine ungeheure Wertschätzung für einen Autoren, wenn die angebotenen Werke nicht nur mitgenommen, nebenbei konsumiert werden, weil sie zum kostenlosen Download auf irgendeinem Server liegen, sondern Kunden echtes Geld dafür bezahlen. Allein für das eigene Selbstwertgefühl kann ich jedem nur raten: Verkauf dich nicht unter Wert. Verlange einen gerechten Lohn für deinen Zeitaufwand und deine erbrachte Leistung.

    MfG

    Klaus

  5. Offschoz

    Am 23. Januar 2008 um 11:19 Uhr

    Hallo, läßt sich mit xinxii oder fileboom überhaupt Geld verdienen, oder ist das eher als Tummelplatz für Ideendiebe zu verstehen? Grüße, Offschoz

  6. Klaus Detering

    Am 2. Februar 2008 um 19:41 Uhr

    Dazu fällt mir nur eine Antwort ein: Ja, man kann mit fileboom gutes Geld verdienen.

    Das Einstelldatum deines Artikels ist der Beweis deines Copyrights. Alle Rechte an dem Produkt bleiben an dir. Der Käufer erwirbt lediglich ein privates Nutzungsrecht.

    MfG

    Klaus

  7. Jan Meier

    Am 16. März 2010 um 18:39 Uhr

    Wie ist das ganze bisher angelaufen ? Wäre doch mal Zeit für ein Update oder ?

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