Suite 101: Andere arbeiten lassen / andere verdienen lassen

Verfasst am 21. Februar 2008 von .

suite101.pngDie kanadische Autoren-Plattform Suite101 kommt nach Deutschland.

Neue Artikel erscheinen exklusiv im Netzwerk von derzeit 140 Autoren. Exklusiv bedeutet hier, dass die Urheberrechte zwar beim Autor bleiben, sich Suite101 lediglich für ein Jahr die exklusive Online-Verwertung der eingereichten Werke sichert. Für ihre Mühe werden die Autoren an den Werbeumsätzen von Suite101 beteiligt. Einzelheiten zum Projekt und den herausgestellten Unterschied zum Trendthema Bürger-Journalismus gibts bei deutsche-startups.

AAL -> AVL
Wenn man die Werbeeinahmen nicht einfach nur durch die Anzahl der Artikel pro Autoren teilt, sondern es schafft, wertvolle Artikel besser zu belohnen als wertlose, sehe ich hier erste Ansatzpunkte, wie man beim Thema digital publishing die Web2.0-Prämisse AAL in Richtung Andere Verdienen Lassen weiterentwickeln könnte. Aber schon an der Formulierung wertlose Artikel erkennt man hier eine ziemlich komplizierte Herausforderung.

Bei so manchem vergleichbarem Projekt (z.B. xinxii), bieten Autoren ihre Artikel direkt zum Kauf an.

Quelle: deutsche-startups

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2 Reaktionen zu “Suite 101: Andere arbeiten lassen / andere verdienen lassen”

  1. Hermann K.

    Am 22. Februar 2008 um 18:17 Uhr

    Noch schneller verdient man sein Geld bei http://www.ratgeber.de . Dort bekommt man für jeden veröffentlichten Ratgeber 5 Euro. Auf diese Seite bin ich durch http://www.schutzgeld.de gekommen, die da für die Werbung gemacht haben…. und durch schutzgeld bin ich auch auf Eure Seite hier aufmerksam geworden. und da schließt sich der Kreis 🙂

    Bei ratgeber.de habe ich bereits mehrere Ratgeber verfasst und dadurch schon 100 Euro verdient. Wie sind denn so die Verdienstmöglichkeiten durch Werbeeinnahmen? Hat da schon jemand ungefähre Erfahrungswerte machen können?

  2. Kai Henkel

    Am 25. Februar 2008 um 11:35 Uhr

    hallo Hermann,

    die verdienstömglichkeiten durch werbung hängen von den werbeeinnahmen ab, die den autoren gegenübergestellt werden, is ja auch klar,
    aber:

    sie merken schon, dass wenn sie 100 E auf ihre art verdienten, mit 20 ratgebern, dass andere texte nicht unbedingt 5 E wert sein müssen.

    wenn man nun werbung einteilen würde, wie soll man das machen? sie schreiben 20 werthafte ratgeber, ein anderer schreibt 20 kurze assays, die halb so viele seiten ausmachen und unter umständen doppelt so oft verkauft wurden, wie ihre ratgeber… wie wollen sie die qualtitäten festlegen?: arbeitszeit? umsatz pro artikel? was ist wenn die geschaltete werbung hervorbringt, dass nur krimiautoren oder fortsetzungsgeschichten-schreiber die wirklichen stars im web werden? was würden sie dann tun? (natürl nur hypothetisch gefragt…)

    die einnahmen aus werbung an Nutzer weiterzugeben, ist ein sehr modernes sprich jungfräuliches prinzip, ich glaube, dass hat so noch nie jemand versucht, denn Nutzer Generierten Content gibts noch nich so lange.

    Man muss hier wirklich zukucken, was passiert, wie die das machen wollen, damit es fair wird.

    wenn man eine optimale verrechnungsmethode entwickelt hat, kann ich mir absolut vorstellen, dass autoren ihres ressourts, die verwertbaren content auf die beine stellen, mindestens 10 euro pro artikel verdienen, andere 5 andere 0,5 – bei gleicher arbeitszeit.

    es kann aber durchaus aufmerksamkeitsstärkerer content entstehen.

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