Oxami die Auktionsplattform für Verträge

Verfasst am 9. Juni 2008 von .

Oxami
Ein Dresdner Startup bietet seit dem 05. Juni 2008 unter oxami.com eine Auktionsplattform für laufende Verträge an.

Die Idee finde ich ganz gut, denn so hat man die Chance aus laufenden Verträgen herauszukommen, ohne eine Vertragsstrafe zahlen zu müssen. Besonderst Handy- oder DSL-Verträge mit 24 Monaten Laufzeit können ja schnell ein Klotz am Bein werden und das halbe Jahr im Ausland so richtig teuer machen.

Nach der Anmeldung bei Oxami kann jeder seinen Handy-, DSL-, Leasing-, Fitnesscenter oder PayTV-Vertrag als Anzeige veröffentlichen. Übernahmeinteressenten können dann auf diese Anzeigen ein Gebot abgeben und den Zuschlag erhalten.

Beide Vertragspartner können hierbei Vorteile aus dem Handel ziehen. Während der Verkäufer frei vom alten Vertrag ist ohne eine Vertragsstrafe zahlen zu müssen, kann sich der Käufer über einen Vertrag mit kurzer Restlaufzeit und je nach Angebot der Anzeige über eine zusätzliche Vergütung freuen. Nach dem „alten Ebay Prinzip“ soll ein Bewertungssystem die Seriosität von Käufern und Verkäufern dokumentieren und sicherstellen.

Zurzeit ist die Anzahl der auf Oxami angebotenen Verträge noch sehr überschaubar. Ist ja auch kein Wunder wenn man bedenkt, dass die Plattform erst einige Tage online ist. Da der Service aber sowohl für die Verkäufer, als auch für die Käufer von Verträgen kostenlos ist könnte sich das schnell ändern.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten wie etwa Bayanoo.de, will Oxami sich nicht durch Vermittlungsgebühren, sondern ausschließlich durch Werbung finanzieren. Das macht das Angebot für die Nutzer natürlich sehr interessant, ob sich das für Oxami langfristig lohnt steht natürlich auf einem anderen Blatt.

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4 Reaktionen zu “Oxami die Auktionsplattform für Verträge”

  1. Robert

    Am 9. Juni 2008 um 12:24 Uhr

    Die überschreibung eines Vertrages auf eine andere Person kann ganz schnell zur Never-Ending-Story werden. Ich habe bei der Telekom (DSL-Anschluss) schon zwei mal erlebt, wie dieser doch eigentlich recht triviale Wunsch in einigen chaotischen Monaten geendet hat, in denen von der Telekom lauter Rechnungen und andere Briefe voller Widersprüche und Unklarheiten zugestellt wurden. Bei diesem Provider würde ich solch eine Umschreibung also nur Hartgesottenen empfehlen. Die Idee des Portals finde ich aber unabhängig davon sehr gut!

  2. Christian Onnasch

    Am 9. Juni 2008 um 12:36 Uhr

    Stimmt, das hängt natürlich auch sehr stark von der Partei ab mit der man den Vertrag abgeschlossen hatte, in dem Fall vom Provider. Das die Telekom da nicht glänzt überrascht mich nicht.

    Wäre natürlich interessant zu wissen, inwieweit Oxami bei Problemen mit den Anbietern behilflich ist. Aber ich geh davon aus, dass die sich nur als Vermittler sehen und man bei diesbezüglichen Problemen wohl auf sich allein gestellt ist.

  3. Rainer

    Am 10. Juni 2008 um 07:55 Uhr

    Hallo und danke für den Beitrag und die Kommentare.
    Wir verhalten uns als Vermittler. Aber stehen auch per Support unseren Unsern mit Hilfe zur Seite. Weitere Dienste, die auch beim Abschluss helfen sind jedoch in der Planungsphase und je nach Umfang auch kostenpflichtig. Trotzdem bleibt die einfache Vermittlung – unabhängig vom Erfolgsfall bei Vermittlung – kostenfrei.

    Besonders zu T-Mobile haben wir einen guten Draht aufgebaut und sind dabei auch den Kontakt mit anderen Providern und Anbietern aufzunehmen um mit Ihnen gut kooperieren zu können.

  4. Den eigenen Vertrag verkaufen? | Webregard - Watch the Web

    Am 14. Juni 2008 um 06:59 Uhr

    […] Jedoch kann ich mir vorstellen, dass etliche Anbieter einen Tumult zum Ablauf des Umschreibens machen würden. Wie schon in einigen Erfahrungsberichten wie bei wer-weiss-was.de oder auf handelskraft.de zeigen scheint das nicht immer so einfach wie gesagt. Neben oxami kann man auf cellswapper.com auch speziell Handyverträge tauschen. Mit dem Dienst von premingo.de (deutsche-startups.de) ist es möglich Verträge aus Provisionsbasis für sich selbst abzuschließen um dabei zusätzlich zu sparen. […]

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