Monatsarchiv für Oktober 2008

Shoptest: Mit dem Zweiten shoppt man besser?

Verfasst am 30. Oktober 2008 von Mah.

Auch das Zweite Deutsche Fernsehen bietet einen Onlineshop an, um Ihren Zuschauern die Möglichkeit zu geben allerhand Fan-Material zu Ihren Sendungen zu erwerben. Am prominentesten scheinen hier die Mainzelmännchen zu sein, die eine eigene Kategorie bekommen haben. Bisher wusste ich aber nicht, dass Derrick auch einer von denen ist ;) .

Der allgemeine Aufbau der Seite ist sehr gut und auch übersichtlich, aber dass man bei einem öffentlich rechtlichen Sender noch auf Tabellen im Quelltext setzt, ist mir etwas unverständlich. Immerhin hat das ZDF einige Sendungen im Programm, die sich für die “unterdrückten” Verbraucher einsetzt. Im Onlineshop ist allerdings Barrierefreiheit kein Thema. Auch das Alt-Tag sollte, wenn es schon einmal in den Quellcode gewandert ist, auch ausgefüllt werden, gerade wenn in der Hauptnavigation Grafiken eingesetzt werden.

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Produkt der Woche: Das Geldlabyrinth

Verfasst am 30. Oktober 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Als ich gestern meine Bank betrat und am Schalter stand, sprang mir ein witziges Gadget ins Auge, das da vor mir auf dem Tresen lag. Als sich der Bankangestellte dann langsam und lethargisch – wie viele in diesen Zeiten – zu mir schleppte, fragte ich ihn prompt, was das denn für ein cooler Würfel sei. Das sei ein Geldlabyrinth, sagte der Bankangestellte. Abends schaute ich dann gleich mal, was das genau ist.

Der Bankangestellte hatte nicht gelogen und weil viele mit einem Bein schon fast vor dem Henker stehen, kann man anscheinend nur noch Galgenhumor zur Arbeit mitbringen.

Dieser transparente Würfel aus Plexiglas (Maße: 9,5 x 9,5 x 9,5 cm) ist eine Spardose kombiniert mit einem Puzzle der sadistischen Art. Man munkelt, dass die Börsen damit weltweit beliefert werden. Und alle lethargischen Bankangestellten.

Außen befindet sich ein Schlitz, in den man das Geld zwar hineinstecken kann, es jedoch nicht mehr rausziehen kann. Man muss erst das Rätsel des Labyrinths lösen, um den Öffnungsmechanismus zu aktivieren, damit man wieder an sein Erspartes herankommt. Dazu muss man den Würfel kippen um eine kleine Kugel durch ein Labyrinth zu führen. Bekommt man sie ins Ziel, wird der Öffnungsmechanismus aktiviert.

Eigentlich ist das ja ein Gimmick um seine Kinder zu beschäftigen. Aber auf dem Tresen einer Bank, die mit lethargischen Bankangestellten geschmückt ist, kommt das ganze irgendwie grotesk bis witzig.

Wer also die 16,90 Euro investieren möchte, der kann das bei sowaswillichauch.de gerne tun. Und immer schön die Bankangestellten anlächeln. Die sehen so traurig aus.

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Lyrisches zur Finanzlage

Verfasst am 29. Oktober 2008 von Super Ruth.

Hier mal etwas Lyrisches zur Finanzlage:

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

aus einer Kettenmail von Richard G. Kerschhofer (http://www.sudelblog.de/?p=378)

Danke an Holger Weser von Flymint

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Handyporto und wahre Romantik

Verfasst am 28. Oktober 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Es soll ja noch Romantiker in der heutigen hektischen Zeit geben, die statt E-Mail-Verkehr, Twitterei oder SMS noch zu einem Stift greifen und einen Brief oder eine Postkarte schreiben. Ärgerlich ist, wenn man dann irgendwo sitzt und keine Briefmarke zur Hand hat. Das gilt natürlich auch für Menschen mit wichtigen Botschaften, Anträgen, die man mal wieder auf dem letzten Drücker erledigen musste. Den Gestressten, den Romantikern und den gestressten Romantikern sei nun geholfen. Der Post sei Dank.

Die Idee ist gut und die Welt mal wieder bereit: Die Internetmarke und das Handyporto machen es möglich.

Die Internetmarke kann man sich zuhause am eigenen Rechner selber drucken. Ein Traum, den so mancher Bankenmanager heute träumt. Hierzu wählt man sich nun die Anzahl und Höhe des benötigten Portos und entscheidet sich noch für eins der 100 möglichen Motive und schon kann der Briefmarkendruck losgehen. Bezahlt wird dann per PayPal, giropay oder Lastschriftenverfahren. Klingt jetzt erstmal nicht ganz so spannend. Aber wie wir wissen, sind es manchmal die kleinen Dinge, die wir hin und wieder am meisten benötigen.

Das Handyporto ist da schon spannender. Und so funktioniert es: Man muss einfach irgendwo sein, wo es keine Briefmarken gibt und man muss was abschicken wollen. Handy raus und die jahrelange JAMBA-Hypnose zum Einsatz bringen. Schicke „Brief” oder „Karte” (je nach dem, was man verschicken möchte) an 22122 und schon erhält man prompt drei Zeilen mit jeweils vier Ziffern, die man dann oben rechts auf das Briefkuvert schreibt bzw. auf die Postkarte. Voilà, die Briefmarke codiert. Überall und 24/7.

Der Haken an der Sache. Klar gibt es den. Wir möchten an dieser Stelle auch keinen kausalen Zusammenhang zwischen den aktuellen Nöten der Postbank und dieser Aktion herstellen, aber 95 Cents für einen Standardbrief (normal 55 Cents) und 85 Cents für eine Postkarte (normal 45 Cents) zzgl. den SMS-Kosten ist schon merkwürdig. Da kommt mal was Cooles aus Bonn, eine wirklich tolle Aktion und dann zu solchen Wucherpreisen.

Aber wer in Nöten ist, den kann man immer melken. Und leider sind Gestresste, Romantiker und gestresste Romantiker die perfekte Zielgruppe.

Eine tolle Idee. Aber der Preis ist fast schon ein bisschen unfair. Zwar immer noch besser als JAMBA, aber trotzdem noch unfair.

[via Fontblog]

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Das Brettspiel zur Bankenkrise

Verfasst am 25. Oktober 2008 von Christian Onnasch.

Gehe über das Staatfeld und… ;)

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Impressum-Generator

Verfasst am 24. Oktober 2008 von Christian Onnasch.

Bei vielen Onlineshopbetreibern, Bloggern und Inhabern von Webseiten herrscht hinsichtlich der Frage, wie ein rechtlich einwandfreies Impressum zu gestalten ist und was dort eigentlich inhaltlich rein sollte, Unsicherheit.

Fakt ist, dass jeder Blogger, Webseiten- und Onlineshopbetreiber in Deutschland ver- pflichtet ist ein Impressum zu haben.

Deshalb wollte ich euch einen sehr nützlichen Link mit auf den Weg geben. Der bei eRecht24 angebotene Impressum-Generator erstellt schnell und unkompliziert ein einwandfreies Impressum nebst Datenschutzhinweis.

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Produkt der Woche: Pralinenschachtel 2.0

Verfasst am 23. Oktober 2008 von Christian Onnasch.

Pralinenliebhaber können sich bei Pralimio individuell bestückte und gestaltete Pralinenschachteln zu- sammenstellen.

Insgesamt stehen 24 verschiedene Pralinensorten zur Auswahl. Die süßen Schokohäppchen werden in einer kleinen aber feinen Schokoladenmanufaktur in Thüringen von Hand gefertigt. Da man Pralinen ja auch gerne mal verschenkt, ist es natürlich toll, dass man die Pralinenschachteln mit einem Spruch oder einer Widmung nach Belieben gestalten kann.

Es stehen vier verschiedene Packungsgrößen zur Wahl. Die Kleinste ist mit 8 Pralinen bestückt und kostet 6,95 Euro + 3,40 Euro Versandkosten.

Die ersten euphorischen Erfahrungsberichte bloggender Naschkatzen deuten darauf hin, dass die Pralinen von Pralimio nicht nur gut aussehen, sondern auch sehr lecker sind. Das Berliner Pralinen-Startup scheint also auf einem guten Weg zu sein die Nische für customized Pralinen in Deutschland erfolgreich zu besetzen. Ich wünsche dabei viel Erfolg! :)

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