Erfahrungsbericht: Live- und Clubshopping

Verfasst am 21. Januar 2009 von .

Madarts.de hat einige große Live- und Clubshopping-Anbieter unter die Lupe genommen, dort bestellt und liefert nun einen umfangreichen Erfahrungsbericht über die Anbieter Brands4Friends, BuyVip, Vente-Privée, Preisbock und Myby ab. Höchst interessant.

Was die Schnäppchenjagd angeht, so seien alle Anbieter mehr als brauchbar. Aber wie verhält es sich mit Angebotsspektrum, Zuverlässigkeit, Service und Qualität?

1.Brands4Friends

Brands4FriendsBrands4Friends schneidet ganz gut ab. Aber es gibt noch Stolpersteine: Man kann lediglich aus einer Kampagne bestellen. Laufen zwei interessante Kampagnen parallel und möchte ebenfalls einen Artikel aus dieser anderen Kampagne, so müssen zwei Bestellungen gemacht und damit auch zweimal Porto gelöhnt werden. Ich kann mir an dieser Stelle nicht verkneifen einzuschieben, dass man bei Brands4Friends ja an einer eigenen Shoplösung arbeitet. Ich wette von den ganzen Kinderkrankheiten hat man nichts mitbekommen, während des Entwicklers Arme und Beine bei B4F eine rotierende Scheibe gebildet haben müssen. Solange das Kerngeschäft das uns bekannte bleibt, gibt es ja nichts zu meckern. Aber genau wie bei mydeco muss man das „Problem” mit der Bestellung in den Griff bekommen, dass heißt, es muss möglich sein zwei Produkte aus zwei zeitgleichen Kampagnen in einer Bestellung zu erhalten. Nach der Bestellung gibt es laut Madarts noch Probleme mit der Kommunikation.

2.BuyVip

BuyVipBuyVip ist im Grunde ein bisschen größer aufgezogen und dementsprechend auch mit mehr Bauchschmerzen verbunden. Auch hier sind die Koordination nach dem Kauf, sowie die Kommunikation noch nicht ganz glatt gebügelt. Man muss damit rechnen, dass einem ein Bart wächst, wenn man auf seine Bestellung wartet, da soll nichts unter 4 Wochen gehen. Produktpräsentation sowie der Service und das Stornieren sollen hervorragend laufen. Tja, hat trotzdem am schlechtesten abgeschnitten

3.Vente-Privée

Vente-Privée hat am besten abgeschnitten. Mehr dazu auf Madarts.

4.Preisbock

Auf der Preisbock-Alm wird im Gegensatz zu den drei Vorgängern nur einem Produkt hinterher gejagt. Das klassische Live-Shopping-Konzept. Nicht nur Fashion, sondern Produkte aus so ziemlich jedem Bereich, stehen im Angebot. Die Social-Funktionalitäten sind positiv aufgefallen, sowie der Service, der seit letztem Jahr einen gewaltigen Satz nach vorne gemacht hat. Gelobt werden vor allem auch die Kommunikation, sowie die Produktpräsentation. Der Preisbock ist ausgereift, zu meckern gab es nichts und die Ruckeleien letztes Jahr wurden beseitigt. Man hat seinen Kunden zugehört.

5.Myby (jetzt Promarkt)

Und last but not least: Myby bzw. der “Liebling” unserer Leser. Ganz ähnlich „beliebt” wie designenlassen.de. Wie bereits gesagt, der Versand ist umsonst, der Preis ist immer okay. Es hapert wie gesagt beim Service, Support und bei der Lieferung. Madarts hat jenes jedoch anders erfahren. Da gab es keine Probleme. Etwas, bei dem ich wirklich lachen musste, war jener Kommentar:

Punktabzug gibt es für die Reaktionsgeschwindigkeit bei Emailanfragen und Erreichbarkeit der Hotline.

Das war wirklich sehr diplomatisch ausgedrückt. Auch hier wachsen Bärte.

Wir danken Madarts für seinen Erfahrungsbericht.

(6 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
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Eine Reaktion zu “Erfahrungsbericht: Live- und Clubshopping”

  1. exclusified!

    Am 22. Januar 2009 um 12:07 Uhr

    Im Praxis-Text: Club-Shopping aus Nutzersicht…

    Madarts hat sich in einem Praxis-Test einmal den drei großen deutschen Shopping-Clubs gewidmet und deren Angebote sowie Service unter die Lupe genommen:”Gemein ist im Prinzip allen eines: man kann wirkliche Schnäppchen machen. Der Preis ist aber nun m…

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