Empfehlungsdienst Plista.de geht online

Verfasst am 6. März 2009 von .

Der Personalisierungs- und Empfehlungsdienst Plista beendet seine mehrmonatige geschlossene Betaphase und startet nun vollends durch. Zusätzlich zur Firefox-Erweiterung und einer IE-Version bietet das Berliner Startup ein WordPress-Plugin und Facebook Connect. Wie auch auf deutsche-startups.de nachzulesen, teilt das Unternehmen mit, dass „die Integration den Import von Freunden [ermöglicht], um so Aktivitäten der Freunde über alle Domains hinweg folgen zu können.

plista

So werden neben dem Start der plista-Website in den nächsten Wochen, einige Social Features wie ein Live-Feed oder Freundeslisten die Entwicklung des Unternehmens festigen und voranbringen. Dass man sich bereits während der Betaphase innerhalb der noch beinah praxis-jungfräulichen Grenzen des Social Commerce bewegt hat, äußert auch plista-Chief Information Officer Andreas Richter und beweist damit, dass man einen guten Weg gegangen und seiner Dienstleistung gerecht geworden ist:

Wir konnten im geschlossenen Test umfangreiches Feedback und Wünsche unser Nutzer sammeln und so für den Start noch wichtige Verbesserungen an unserem Service realisieren. Wir freuen uns, dass wir unser Baby nun endlich der Öffentlichkeit vorstellen können.

Was magst du im Web? Unter diesem Slogan fällt der Arbeitsbereich von plista und erinnert in erster Linie an das individuelle Buchempfehlungssystem von Amazon, so auch der Kommentar von deutsche-startups. Man möchte dieses Prinzip, laut plista-Gründer Dominik Matyka, auf das gesamte Netz ausdehnen und mithilfe des anonymen Informationssammelns die Vorlieben der Webnutzer erschließen. Relevant sind hier vor allem Surf- und Kaufverhalten, außerdem die Bewertung von Artikeln. Verweise auf ähnliche Artikel sind ebenfalls integriert. Das Funktionsprinzip ist so simpel wie auf Amazon, in der Tat. Dieses Prinzip hat allerdings auch Schwachstellen und Denkfehler, auf welche die heutige Ausgabe des Elektrischen Reporters sehr interessant eingeht.

Die Einnahmequelle halte ich bisweilen (ich lasse mich gern eines besseren belehren) für nicht tragfähig: Für Nutzer ist dieses System kostenlos, für teilnehmende Websitebetreiber nicht. Für die Steigerung der Abrufzahlen soll eine Provision an plista gehen. In diesem Zusammenhang können auch teilnehmende Websites ihren Umsatz durch weitere Empfehlungen erhöhen. Abwarten. Ob ein Konzept funktioniert, ist in einer Betaphase leider noch nicht testbar.

Plista befindet sich also in der Betaphase 2. Viel Erfolg.

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Kategorie: Social Web


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