Monatsarchiv für August 2009

Onlineshop für Musik

Verfasst am 31. August 2009 von Maik Hönicke.

Im CAB Onlineshop kann man, ganz altmodisch Musik auf CDs erwerben. Beim ersten Besuch der Seite mit meinem Lieblingsbrowser Opera fällt gleich die falsche Darstellung des Menüs auf. Ein Formularfeld wird nur halb angezeigt und die „0 Artikel im Warenkorb“ sind verschoben.

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Nach einem Browserwechsel erkenne ich, dass es sich dabei um eine Auswahlbox für Künstler handelt. Eine clevere Navigationsidee für jemanden der weiß was er will.

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Die Kategorienavigation wiederholt sich sowohl oben als auch auf der linken Seite. Anscheinend möchte der Betreiber sicher gehen, dass seine Artikel auch gefunden werden. Auch der Warenkorb wird zweimal angezeigt. Aus diesem Grund ist wohl auch nicht mehr so viel Platz für ein großes Suchfeld.

Überdenken sollte der Betreiber die logische Strukturierung der Kategorien. Klickt man auf Schnäppchen erscheint die Meldung:  „Es gibt keine Produkte in dieser Kategorie“. Es existieren jedoch Artikel in den Unterkategorien zu Schnäppchen, wie in Geschenkideen und Specials .

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Auf der Artikeldetailseite wird Platz verschenkt, aber viele Informationen gibt es sowieso nicht zu den Produkten. Das Bild ist sehr klein gehalten und kann per PopUp auf ein erträgliches Maß vergrößert werden. Die Bezeichnung „In den Korb“ für den Warenkorb-Button wirkt etwas lieblos.

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Nachdem ein Produkt im Warenkorb liegt, besteht über den Bereich auf der rechten Seite keine Möglichkeit den Checkout zu starten. Hier wäre ein Button: „Zur Kasse“ durchaus angebracht. Die einzige Möglichkeit besteht darin den hellgrauen begriff Warenkorb anzuklicken, der nicht auf den ersten Blick als Link zu erkennen ist.

Hier besteht noch einiges an Verbesserungspotential um mit dem Wettbewerb mitzuhalten. Weiterhin viel Erfolg im elektronischen Handel ;)

Social Media simpel (und mit Eiscreme) erklärt

Verfasst am 29. August 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Schöne Grüße aus dem Urlaub. Und weil ich mir heute den Bauch mit Eiscreme vollgeschlagen habe:

Produkt der Woche: Beerstickr

Verfasst am 27. August 2009 von Christian Onnasch.

Bei den derzeitigen Temperaturen ist ein gut gekühltes Bier ja manchmal echt der Lebensretter. All jenen denen das Bierangebot beim Getränkemarkt um die Ecke aber schon zu langweilig geworden ist sei Beerstickr ans Herz gelegt. Dieser Service ermöglicht es Etiketten zu erstellen mit denen dann die Flaschen der eigenen Lieblingssorte beklebt werden können.

Bei der Erstellung des individuellen Bierstickers hat man zunächst die Möglichkeit aus verschiedenen vorgegebenen Motiven auszuwählen. Die ausgewählten Biersticker braucht man dann nur noch mit einem oder mehreren beliebigen Namen zu versehen und schon steht dem Genuss der eigenen Biermarke nichts mehr im Wege.

Mit 5,99 Euro ist der Sechserpack Biersticker nicht ganz billig, so richtig lohnen tut sich das individuelle bedruckte Bier deswegen erst ab der Bestellmenge von 24 Etiketten für 9,99 Euro.

Beerstickr

Via

Wie man durch Facebook seinen Job verlieren kann

Verfasst am 26. August 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Ja, ich weiß. Die folgende Sache kursierte in den letzten Wochen schon einige Male im Netz, aber ich kann immer noch darüber lachen, wenn ich ehrlich bin. Das Netz wird durch Fauxpas’ einfach noch echter. Es zeigt sich, dass das, was offline total in die Hose gehen kann, online mit denselben Konsequenzen behaftet ist: Lästern. Tja und so leid mir das auch tut, für die junge Dame, irgendwie kann ich den Chef gut verstehen. Und wie gesagt: Obwohl ich nicht schadenfroh bin, lache ich immer noch über diese Dummheit:

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Polyvore als Social-Shopping-Player im E- und Social Commerce

Verfasst am 23. August 2009 von Sebastian (Handelskraft).

polyvoreDer aufsteigende Social-Shopping-Anbieter Polyvore (Launch: 2007), sicherte sich vor wenigen Tagen eine weitere Runde frisches Kapital in Höhe von 5,6 Millionen US-Dollar, sponsored by Matrix Partners, Benchmark Capital und Harrison Metal Capital, so berichtete das US-Branchenblog Techcrunch. In einer ersten Runde erhielt Polyvore bereits 2,5 Millionen US-Dollar.

Polyvore, dass Ende letzten Jahres erst unterstrichen hat, dass man auf dem besten Wege ist, langfristig im E-Commerce ein tonangebender Player im Format Amazon oder eBay zu werden, kann seinen Kurs also weiter fortsetzen.

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In zwei Phasen strukturierte das Startup letztes Jahr sein Angebot auf eine smarte Aktiv-Passiv-Kundenkommunikation um. In der ersten Phase konzentrierte man sich vor allem auf den Spielraum der virtuellen Interaktion für den aktiven Kunden, indem dieser als Ersteller von Produktcollagen gefördert wurde. Das Echo auf diese Polyvore-Innovation ist sehr positiv ausgefallen:

User können jegliche Art von Bekleidung in der Art einer Collage spielerisch kombinieren, mit Buddies sharen, eigene Objekte hochladen, die Collagen auf externen Seiten embedden und bestehende Collagen kopieren, um sie selbst zu editieren.

Jenes hat dem Tatendrang weiteren Auftrieb gegeben, sodass in der zweiten Phase „Polyvore’s New Look“ auch der passive Nutzer verstärkt eingebunden wurde, indem man ihm die Möglichkeit schuf, sich inspirieren zu lassen. In diesem Zusammenhang wurden neue Navigations- und Suchelemente implementiert.

Der Dienst, der monatlich vier Millionen Unique Visitors und 150 Millionen Seitenzugriffe vorweisen kann (und auf dem sich der Durchschnittsbesucher täglich zehn Minuten aufhält), erlaubt Netz-Einkäufern ihre Lieblingsstücke aus verschiedenen Onlineshops zu mischen, abzustimmen und neue individuelle Outfits zu kreieren und diese einzustellen. Diese Kreationen kann man mit Freunden teilen. Gezeigte Objekte sind natürlich kaufbar. Hier wird ersichtlich, was Social Shopping so alles zu bieten hat.

Das Geheimnis hinter dem Real-Time-Web

Verfasst am 22. August 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Schönes Wochenende und gutes Infotainment, wünsche ich allen Handelskraft-Lesern:

via FreshZweiNull Yuccatree

Postino: Nie wieder schlechte Postkarten

Verfasst am 21. August 2009 von Sebastian (Handelskraft).

postinoSo, anlässlich meines heute beginnenden, zweiwöchigen Urlaubs, kamen die ersten Freunde an und baten um Urlaubspost. Und da ich die meisten Postkartenmotive schrecklich unkreativ finde, erinnerte ich mich an einen Bericht, den ich letztens bei netzwertig gelesen habe: Postkartenversand mit Postino.

Mit Postino kann man eigene Bilder, Fotos oder Grafiken vom iPhone, von Facebook oder aber vom Windows Mobile-Gerät als gegenständliche Postkarte weltweit verschicken lassen, deren gesamten Inhalt (also Motiv, Text und Wunschadresse) man selber erstellt hat. Wirklich ein hervorragender Tipp.

Laut Erfahrungsbericht, startet man einfach die Applikation, erstellt die Inhalte (Motiv und Text), unterschreibt mit dem Finger via Touchscreen und gibt die Zieladresse ein.

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Bevor die Postkarte dann produziert wird, kauft man noch virtuelle Postmarken bei Postino – innerhalb der Applikation – bezahlt diese per PayPal (2 Dollar das Stück, auch Mengenrabatt ist möglich) und bestätigt den Sendeprozess. Eine Woche später könnte die Karte schon im Briefkasten liegen. Abgestempelt werden die Karten in den USA, wo demnach der Druck zu erfolgen scheint.

So kann Postkartenschreiben sogar richtig Spaß machen. Und man erhält keine Standardmotive, sondern wirklich eigene Eindrücke, wenn man sich für Fotos entscheidet.

Nie wieder Postkarten mit miesen Sprüchen, bei den man sich denkt: „Hey, 1980 hat angerufen – es will seinen Spruch zurück haben.

Ab in die Sonne.