Monatsarchiv für September 2009

Wie man durch Twitter seinen Job verlieren kann

Verfasst am 25. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wie man durch Facebook seinen Job praktisch verlieren kann, wurde ja bereits an anderer Stelle gezeigt. Eine völlig neue Variante wäre das folgende, das beweist, dass wir glücklich darüber sein können, die Infrastruktur der Twitterkommunikation nicht in unserem realen Alltag praktizieren zu müssen.

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E-Commerce-Studie und Statistiken: Wie Online-Händler Kunden an ihre Shopmarke binden

Verfasst am 22. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Jüngst wurde ein wirklich sehr informatives Whitepaper zu einer Studie (erhältlich bei Adobe) veröffentlicht, das sich intensiv mit dem Thema Kundenzufriedenheit auseinandersetzt. Inhaltlich liegt der Fokus vor allem auf der Fragestellung „Wie Online-Händler Kunden an ihre Shopmarke binden“. Jenes wird Schritt für Schritt mithilfe der Studienergebnisse erklärt:

In diesem Whitepaper werden die Herausforderungen beschrieben, denen sich Online-Händler beim Aufbau des Images für ihren Shop und bei der Stärkung der Kundenbindung stellen müssen. Des Weiteren werden einige Lösungen vorgestellt, die erschwinglich sind und noch heute von jedem Online-Händler umgesetzt werden können.

Die Studie des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens BRS Group wurde von Adobe in Auftrag gegeben, wobei dazu im Februar 2009 mehr als 600 US-amerikanische Internetkunden befragt wurden. Ziel der Befragung war es, die Herausforderungen des Online-Handels für die Zukunft klarer zu definieren. Hier die wichtigsten Punkte und Statistiken:

Abbruch der Transaktionen seitens der Kunden ist Alltag im E-Commerce:

Dass der Warenkorb in Online-Shops zwar gefüllt, aber nicht immer zur Kasse geschoben wird, ist kein Geheimnis. Jedoch zeigen die Zahlen der Studie erstmalig auf, wie gravierend dieses Problem für Online-Händler ist:

1. 79 Prozent aller befragten Internetkunden brechen ihre Einkäufe ab, davon 57 Prozent nur gelegentlich und 22 Prozent sehr häufig.

2. Lediglich 2 Prozent brechen ihre Einkäufe niemals ab.

Warum verhalten sich Internetkunden derart? Welche Gründe spielen beim Abbruch eines Online-Kaufs eine Rolle?

1. Für 72 Prozent waren die Versandkosten höher als erwartet. Die Toleranzschwelle sinkt hier. Mit einigen Diensten, unter anderem Amazon, werden Versandkosten zunehmend auch für Kunden obsolet.

2. 62 Prozent haben sich dazu entschlossen, mehr Zeit für Kostenvergleiche im Internet aufzuwenden. Ein klares Signal aus Kundensicht.

3. 60 Prozent haben es sich einfach anders überlegt und aus diesem Grund den Kauf bzw. den Warenkorb abzubrechen.

4. 46 Prozent wollten das Produkt nicht wirklich kaufen und haben es halbherzig in den Warenkorb getan.

5. Diesen Punkt finde ich besonders brisant: 33 Prozent haben den Warenkorb als eine Art Lesezeichen benutzt. Interessant wäre hier, ob man das Prinzip Warenkorb für viele noch nicht verständlich ist (Usability usw.) oder ob es an anderen Funktionen mangelt (Wunschzettel, Listen, etc.).

6. Jeder fünfte (21 Prozent) musste sich vor dem Kauf registrieren bzw. ein Konto anlegen.

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Es liegt hier auf der Hand, dass es Online-Händlern nicht gelingt, das Interesse der Kunden kurz vor Kaufabschluss in bare Münze umzuwandeln. Ebenso wurde die Servicepräsenz bemängelt, was auch wesentlichen Einfluss auf Kaufentscheidungen ausübt.

Social Media & mangelndes Vertrauen in Sicherheit und Datenschutz:

Vor allem der Einsatz und die Wirkungsmacht sozialer Medien werden von Online-Händlern noch massiv unterschätzt:

Kunden aller Altersklassen, und darunter insbesondere Kunden unter 30 Jahren, erwarten heutzutage, dass sie sich anhand von Kommentaren, Bewertungen und Empfehlungen, die andere Kunden ins Internet gestellt haben, ein Bild von dem Shop und den Produkten machen können.

In diesem Zusammenhang ist auch der Bericht „When did we start trusting strangers? How the internet turned us all into influencers“ (PDF-Download, 15,8 MB, 35 Seiten, bebildert, sowie Statistiken) des internationalen Medienberatungsunternehmens Universal McCann sehr erhellend und vor allem repräsentativ, da mehr als 17.000 Nutzer in 29 Ländern befragt wurden.

Das Thema Sicherheit und Datenschutz ist auf den Kunden übertragen jedoch ein paradoxes Problem. Denn auf der einen Seite:

66 Prozent der US-amerikanischen Internetkunden haben bereits ein Produkt im Internet erworben haben.

  1. 78 Prozent finden, dass Online-Shopping bequem ist.
  2. 68 Prozent stimmen zu, dass Online-Shopping Zeit spart.

Auf der anderen Seite:

58 Prozent fühlen sich beim Online-Shopping häufig frustriert, verwirrt und überwältigt.

  1. 75 Prozent geben persönliche Daten und Kreditkarteninformationen nur ungern online preis.
  2. 43 Prozent finden den Mangel an Informationen enttäuschend, wenn sie nach Produkten und Services suchen.

Ergo: Viele verbringen gerne Zeit im Netz, lassen sich aber schnell abschrecken und haben weniger Vertrauen als bei Händlern in der realen Welt.

Weiterführend werden Einblicke gegeben, wie man es besser machen kann. Alles mit Umfragewerten unterstützt: Was könnte Kunden dazu bewegen, den Kauf nicht vorzeitig abzubrechen?

1. 75 Prozent fänden es gut, wenn die Gesamtkosten aller Artikel im Warenkorb sofort angezeigt werden, inklusive Steuern und Versandkosten.

2. 66 Prozent möchten, dass man noch an der Kasse die Artikel im Warenkorb austauschen kann (andere Farbe, Größe, etc.), ohne dass man zu einer vorigen Seite zurückkehren zu müssen.

3. 62 Prozent wollen eine Sortierungsmöglichkeit nach Preis, Marke und Popularität.

4. Ebenfalls 62 Prozent wollen Produktempfehlungen von anderen Kunden.

5. 59 Prozent wünschen sich verschiedene Produktansichten, ohne zu einer anderen Seite zu wechseln (Zoom, Roll-Over, verschiedene Detailansichten und Perspektiven).

6. Ebenfalls 59 Prozent möchten eine Gegenüberstellung von Produkten oder eine Anzeige von Produkten in unterschiedlichen Größen und Farben.

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Dieses Whitepaper ist jedem ans Herz gelegt. Ich habe lediglich die wichtigsten Dinge aus dieser Studie aufgeführt. Zum Abschluss noch eine Grafik, die verschiedene Einsatz-Tools für den E-Commerce demographisch aufarbeitet:

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Was ist eigentlich ein Browser?

Verfasst am 21. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Das folgende Video bringt mich deswegen zum Lachen, weil sich sämtliche Netz-Gurus und “Experten” darüber die Rübe zerbrechen, was das nächste große Ding ist. Über Twitter macht sich auch mittlerweile jeder Vierte lustig, Blogs sind auch total für tot erklärt worden und 1997. Aber nur ungefähr 8 Prozent der Leute wissen, was ein Browser ist. Vorhang auf:

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Die Social-Commerce-Agentur dotSource auf der dmexco

Verfasst am 18. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Logo_dmexco_RGB_72dpi_dateiDie Saison der Branchenmessen ist nun bald offiziell eröffnet und auch wir haben ein straffes, aber spannendes Programm vor uns. Die erste Station ist die Business-Veranstaltung dmexco (Digital Marketing/Exposition & Conference), die in diesem Jahr am 23. und 24. September in Köln stattfindet, in die Fußstapfen der Online-Marketing-Messe OMD tritt und als Anlaufstelle für Werbetreibende, Onlinehändler, E- und Social-Commerce-Profis sowie für die gesamte Online-Marketing-Gemeinde herhalten wird.

{portrait_image}{427}{}Auch die Social-Commerce-Agentur dotSource wird in Halle 8 auf dem Stand E013 vertreten sein und lädt alle anwesenden Interessierten auf einen Besuch ein. Fachbesucher können die dmexco kostenfrei aufsuchen:

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Es erwartet uns ein wirklich spannendes Programm.

Die dotSource GmbH ist eine der führenden Social-Commerce-Agenturen im deutschsprachigen Raum. Als Magento Partner und Intershop Enfinity Partner realisiert das Jenaer Unternehmen anspruchsvolle E-Commerce-Plattformen und erschließt Versandhändlern und Markenherstellern die Potentiale des Social Commerce.

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Mit dem Produkt SCOOBOX (kurz für: Social Commerce Out Of The Box) bietet dotSource eine Standardlösung an, um ausgewählte Social-Commerce-Elemente in Onlineshops zu implementieren. Dies fördert den Aufbau einer aktiven Online-Community und eröffnet den Nutzern im Onlineshop zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten, z.B. durch Bewertungs- und Kommentarfunktionen, Empfehlungen oder Wunschlisten. Kunden werden am Wertschöpfungsprozess im Shop aktiv beteiligt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen spannende Tage auf der dmexco.

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Twitter erhält weitere 50 Millionen Finanzierung

Verfasst am 17. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

2755v28-max-250x250Der Microblogging-Dienst Twitter steht kurz vor einer weiteren Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar, so schreibt es das US-Branchenblog Techcrunch. Laut Insiderinformation ist der New Yorker Kapitalgeber Insight Venture Partners der primäre Investor für den Riesendeal. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es sogar mehr als 50 Millionen sind, die Twitter erhalten würde.

Dass der Marktwert von Twitter nach dieser Riesenrunde bei einer Milliarde US-Dollar liegen soll – wie es die IWB schreibt – ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Vielmehr schließt sich Twitter einer Gruppe von Startups an, die ein aus Finanzierungsrunden erhaltenes privates Vermögen von geschätzt einer Milliarde besitzen.

Twitter hat bereits im Februar diesen Jahres eine Finanzierungsrunde über mehr als 35 Millionen US-Dollar abschließen können. Insgesamt hat Twitter bis heute 55 Millionen erhalten, der Unternehmenswert liegt bei 250 Millionen US-Dollar. Im laufenden Quartal rechnet das Startup mit Einnahmen in Höhe von 400.000 US-Dollar. Eigenen Prognosen zufolge, soll diese Zahl nächstes Jahr bei 140 Millionen US-Dollar liegen.

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Did you know 4.0

Verfasst am 17. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Für das Media Covergence Forum, das am 20. und 21. Oktober in New York stattfindet, hat Karl Fisch den vierten Teil seiner Did-you-know-Videoreihe produziert. Eine wahre Flut an Social-Media-Informationen, auch noch sehr nett aufbereitet.

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Teil  1-3 kann man sich hier ansehen. Hier nun erstmal der wirklich sehr coole vierte Teil:

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Facebook macht seit letztem Quartal erstmalig Gewinn

Verfasst am 16. September 2009 von Sebastian (Handelskraft).

home_facebookIm August 2008 konnte Facebook bereits 100 Millionen registrierte User vorweisen. Im April 2009 waren es 200 Millionen, also eine Verdopplung. Nur drei Monate später, im Juli 2009, waren es schon 250 Millionen User. Und jetzt, nur zwei Monate später, sind es 300 Millionen. So langsam wird’s langweilig? Die ersten stehen schon bereit und schauen nach, auf welchen Platz die „Nation Facebook“ demographisch in der Liste der bevölkerungsreichsten Staaten liegt? Das Ziel lautet „Indien“ oder „China“? Oder beide?

Ja, Facebook ist groß und unabhängig.

Die wirklich wichtige Information ist jedoch: Facebook kann seit letztem Quartal einen positiven Cash-Flow vorweisen, im Sinne: Die Einnahmen übersteigen die Ausgaben, ein Ziel, das der Gründer und CEO, Mark Zuckerberg, eigentlich 2010 angepeilt hat. Gewinn. Umso erfreulicher für ihn:

As of today, Facebook now serves 300 million people across the world […] It’s a large number, but the way we think about this is that we’re just getting started on our goal of connecting everyone. We’re also succeeding at building Facebook in a sustainable way. Earlier this year, we said we expected to be cash flow positive sometime in 2010, and I’m pleased to share that we achieved this milestone last quarter. This is important to us because it sets Facebook up to be a strong independent service for the long term.”

Insbesondere der letzte Satz Zuckerberg’s Aussage unterstreicht noch einmal, dass Facebook keinerlei Interessen verfolgt, sich an irgendjemanden zu verkaufen (an Google, …).

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