Monatsarchiv für Dezember 2009

Videoshopping-Anwendung des Jahres: Zugara’s Motion Capture

Verfasst am 27. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wichtig für die kommenden Jahre werden vor allem mobile Anwendungen werden. 2009 wurde die Echtzeit sehr populär, was auf der next08 – get realtime 2008 schon sehr beeindruckend thematisiert wurde.

Eine Applikation, die sich dem Social Shopping und der Echtzeit gleichzeitig annimmt, möchte ich in diesem Jahr besonders hervorheben: Zugara’s Augmented Reality & Motion Capture Shopping App:

Diese Applikation ist definitiv eine Spielerei, stellt potentielle Kunden allerdings in den Fokus seiner Idee. Die Anwendung ist ein Livestream, der als Webcam-Feed an Freunde oder alle ausgeliefert wird, kommentiert werden kann – in Echtzeit. Das ist für Shops, die diese Anwendung einsetzen von Vorteil, sowie für die Nutzer. Wie in dem Video ebenfalls erklärt, ist Facebook nur einen Klick entfernt. Es sind also einige Vorteile, die diese Form des Videoshoppings mit sich bringen kann.

In diesem Zusammenhang kann ich Videoshopping-Interessierten das spannende Blog twive – Video Shopping Days nur empfehlen, auf dem der Fachjournalist Stephan Randler regelmäßig über Entwicklungen aus dem Videoshopping-Bereich berichtet, unter anderem auch über diese App.

Tolles Video zum Internet: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Verfasst am 17. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Ein wirklich ziemlich großartiges Video wurde vor einer Woche unbemerkt bei YouTube hochgeladen. Vom einflussreichen Internet-Marktforschungsunternehmen comScore, anlässlich zum 10. Geburtstag bzw. zum zehnjährigen Bestehen: Das Internet – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

iPhone-App: Type n Walk

Verfasst am 16. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Soeben bei Leander Wattig aufgelesen: Die iPhone-Applikation „Type n Walk“.

Wirklich eine sehr nützliche App: „Type n Walk“, für 79 Cent erhältlich (nur in englischer Sprache), ermöglicht es via iPhone-Kamera während des Schreibens die Blickrichtung beizubehalten:

“This combined with your peripheral vision is just enough visual information to help you avoid obstacles — like walking face-first into a tree!”

Magento 2009-2010

Verfasst am 14. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Magento-490_02Ein interessantes Jahr geht dem Ende entgegen. Für uns als Magento- und Social-Commerce-Agentur war es besonders spannend. Ich möchte an dieser Stelle das Jahr Magento-Jahr 2009 aus unserer Sicht zusammenfassen. Das Thema war nicht nur populär, sondern auch real. Ab 2010 stehen uns größere Projekte ins Haus. Neben kleineren bis mittelgroßen Projekten, die wir dieses Jahr über die Bühne gebracht haben, geht im Laufe des 1. Quartals 2010 auch ein sehr großes und namenhaftes Magento-Projekt aus Frankreich online, das wir realisiert haben. Zum Verschnaufen bleibt danach allerdings keine Zeit, da das nicht das einzige große Magento-Projekt für das kommende Jahr für uns gewesen sein wird.

Aber was war 2009?

Im Januar berichteten über das UK-E-Commerce-Vorzeigeobjekt Mydeco.com (Mydeco auf Magento), dessen Onlineshop auf Magento aufgezogen wurde. Trotz des Relaunchs wurde die Usability weiter verbessert.

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Zur ersten Meet Magento am 5. Februar in Leipzig gab es ebenfalls eine kleine Zusammenfassung (Meet Magento: Ein kleines Fazit). Am 2. November folgte die zweite Meet Magento, dieses Mal allerdings in Frankfurt am Main. Spätestens nach der dieser Veranstaltung, die ebenfalls sehr gut war, wurde jedoch zunehmend klar, dass die Meet Magento eine sehr entwicklerlastige Veranstaltung ist, die meines Erachtens noch mit einer Zusatzveranstaltung ergänzt werden müsste. Aber auch da warten wir mal das kommende Jahr ab.

Mitte April kündigte Roy Rubin dann die Magento Enterprise Edition an, über die wir dann auch kurz und knapp berichteten. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Magento-Community bereits 84000 Mitglieder. Ebenso wie 750000 Downloads.

Im Juni folgte dann die Meldung, dass der Reiseartikelriese Globetrotter 2010 auf Magento umgestiegen sein (Globetrotter.de steigt von eigenem Shopsystem auf Magento um) wird. Insbesondere durch diese Meldung, erhielt das Thema Magento weitere Schwungkraft: Globetrotter erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Geamtumsatz von 205 Millionen Euro, wovon etwa 75 Millionen auf den E-Commerce-Umsatz abfallen.

Auch das deutsche Liveshoppingportal Preisbock migrierte im Juni auf Magento. Ausführende Agentur war unsere Agentur dotSource (Preisbock: Relaunch und Migration auf Magento). Erwähnenswert ist, dass der Preisbock nach dieser Migration die derzeit größte Magento-Erweiterung weltweit vom Standard ist.

Im Oktober wurde eine Magento Extension für Facebook vorgestellt, über die auch wir nochmals berichteten: Social Commerce mit Magento und Facebook Connect. Die Extension unterstreicht nochmals die Flexibilität Magentos.

Der Gewinner des Jahres stand spätestens ab der MOW im September in Wiesbaden fest (Aufsteiger 2009-2010: Magento und Onlinewerbung):

Insbesondere auf der MOW konnte man sich davon überzeugen, wie präsent mittlerweile Magento bei vielen Dienstleistern und Agenturen geworden ist. Das Logo auf Bannern ist quasi schon ein Standard. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Agenturen insbesondere in Wiesbaden nicht gezielt nach Aufträgen, sondern nach Magento-Entwicklern suchen. Im Gespräch mit mehreren Agenturen hatte ich am Ende immer dasselbe Fazit: Fast alle Anfragen von potentiellen Kunden bezogen sich auf Magento. Verständlich, dass auch Roy Rubin jeden Stand mit Magento-Logo auch mal in Augenschein nahm.

Anfang November trafen dann wichtige Köpfe von Intershop, Magento und OXID auf der Insight E-Commerce in Jena aufeinander, die in einem Panel versuchten Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, aber eher noch mehr Fragen in den Raum stellten: Missverständnisse zwischen Intershop, Magento und OXID auf der Insight E-Commerce.

Noch im selben Monat brachte unsere Agentur eine Liveshopping-Solution für Magento auf den Markt, auf die man uns auch auf den Liveshopping Days im Januar in Berlin ansprechen kann.

Im Großen und Ganzen war das für uns als Agentur bisher das aufregendste Jahr. Wir erwarten 2010 eine noch größere Dynamik, noch mehr Herausforderungen und Zusammenarbeit. Es sieht ziemlich gut aus: E-Commerce, Social Commerce und Magento 2010.

Amazon & Vente-Privée

Verfasst am 11. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Dass der Handelsgigant Amazon plane den französischen Privat-Shoppingclub Vente-Privée zu übernehmen, will das US-Branchenblog Techcrunch anscheinend letzte Woche (#comments) in Erfahrung gebracht haben.

Xavier Court, Marketing-Chef bei Vente-Privée reagierte auf ein Nachfragen Techcrunchs mit „Very flattering but not true at all“.

Vente-Privée, 2001 in Frankreich gestartet, haben vergangenes Jahr 510 Millionen Euro Umsatz generiert und werden dieses Jahr wahrscheinlich 650 Millionen Euro erwirtschaften. Techcrunch greift da wirklich sehr tief in die Gerüchtetasche, wenn es über eine Übernahme schreibt:

However, our sources say that although the two companies have not yet agreed anything, they are in fact negotiating a price close to 2 billion Euros, or $3.01 billion. In October welearned that Vente-Privee was looking for a sale of between $2 billion and $4 billion.

Wie auch Jochen Krisch bereits bemerkte:

Auch wenn Techcrunch nicht müde wird, Gerüchte zu streuen, dass Amazon bzw. Ebay konkretes Interesse an Vente-Privée hätten, dann dürfte wenn überhaupt, so doch die Gilt Groupe der aktuell weitaus bessere Übernahmekandidat sein, zumal Vente-Privée zu stark auf die Gründer zugeschnitten ist.

Krisch schreibt in diesem Zusammenhang, dass sich Gilt derzeit strategisch besser aufstellt, als Vente-Privée und dem französischen Vorzeigekonzern ernsthaft Konkurrenz machen könnte. Das wird angesichts der Größe Vente-Privées sicher nicht einfach werden: 1150 Mitarbeiter und 18 Fotostudios im französischen Hauptquartier.

Und überhaupt: Vente-Privée-Gründer und CEO Jacques-Antoine Granjon, der sich lässig gegen Social Media und Facebook positioniert, wird sicher noch den einen oder anderen Plan im Schreibtisch liegen haben.

Mobile Commerce 2009-2013

Verfasst am 9. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wie bereits auf emarketer.com berichtet, hat 2009 vor allem auch gezeigt, dass Konsumenten noch nicht bereit für die ganze Palette an Möglichkeiten sind, die Mobile Commerce derzeit mit sich bringt.

In der kommenden Ferien-Saison planen nach Einschätzung von Deloitte nur 19 Prozent der Internet-Nutzer, mobile Geräte für das Shopping einzusetzen. Und nur knapp ein Viertel dieser Gruppe wird auch einen mobilen Kauf tätigen. Das war 2009 so.

Was die mobile Suche und Geldsparen angeht, konnte man allerdings immens zulegen. 2009 haben mehr als 90 Prozent der US-Konsumenten zumindest interessiert am Scannen von Bildern oder Bar-Codes mithilfe des Mobiltelefons. Zweck: Das Finden von mehr Informationen oder Gutscheinen für Produkte.

73 Prozent der Teilnehmer sind an Gutscheinen oder Coupons potentiell interessiert, sofern sie kostenfrei sind, obwohl in den letzten drei Monaten nur sieben Prozent mobile Gutscheine erhalten haben.

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Von einigen Seiten wird erwartet, dass der Anteil mobiler Gutscheine in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird. Waren es 2009 noch geschätzt 200000, rechnet man für 2013 bereits mit 66,9 Millionen.

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Das Volumen mobile Transaktionen wird proportional dazu wachsen.

Es ist Bewegung in diesem Segment.