Monatsarchiv für März 2010

Facebook überholt Google im US-Besucher-Ranking

Verfasst am 16. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Am vergangenen Samstag (13. März) hat Facebook zum ersten Mal Platz 1 im US-Ranking der meist besuchten Webseiten einer Woche erklommen.

Damit hat das soziale Netzwerk, das mittlerweile mehr als 400 Millionen registrierte Mitglieder zählt, den Suchmaschinen-Gigant Google verdrängt:

SM WMS Facebook Google 3-13-10

[Quelle: Experian Hitwise US]

Bereits zu Weihnachten ist Facebook näher an Google herangerückt.

Für Facebook bedeutet das einen Besucher-Marktanteilzuwachs von ca. 185 Prozent, verglichen mit derselben Kalenderwoche aus dem Jahr 2009. Google verzeichnet in diesem Zeitfenster einen Zuwachs von 9 Prozent. Zusammen kommen beide Unternehmen auf 14 Prozent aller US-Internet-Besuche in der letzten Woche.

Das Überrunden war nur eine Frage der Zeit, stellt dennoch einen wirklich wichtigen Punkt in der Geschichte von Facebook dar. Facebook wird auch für den E-Commerce immer spannender und interessanter. Ein weiteres Thema neben Werbeanzeigen, Fanpages, Social Games ist das Arbeiten an einer (weltweiten) Web-Währung, über deren Entwicklungstand sich ebenfalls ein Blick zu Exciting Commerce lohnt.

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Internet World Fachmesse & Kongress am 13.-14. April in München

Verfasst am 16. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

in wenigen Wochen findet am 13.-14. April 2010 die Internet World Fachmesse & Kongress im ICM München statt.

internet_world_kongress_fachmesse

Mehr als 80 Referenten diskutieren im Kongress die Praxisrelevanz von Social Web, Mobile und Bewegtbild und zeigen anhand konkreter Fallbeispiele, welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Der zweitägige Kongress wird von einer kostenfreien Fachmesse begleitet, auf der speziell für Praktiker ein ebenso kostenfreies Fachprogramm angeboten wird, das sich unter anderem aus 40 Fachvorträgen (aufgeteilt auf zwei Info-Arenen) und 14 Guided Tours zusammensetzt. Schwerpunkt der Fachmesse ist Online-Marketing und E-Commerce.

Highlights auf der Internet World 2010:

Außerdem finden zeitgleich zur Internet World noch weitere Konferenzen statt, die mit einem All-Area-Ticket besucht werden können: Affiliate TactixX am 13. April, Workshops der Tweet Akademie am ersten und zweiten Kongresstag und ein Workshop zum Thema Mobile Applications am 14. April nachmittags: hier.

Im Rahmen unserer Medienpartnerschaft mit dem Internet World Kongress 2010, gibt es für Handelskraft.de-Leser noch einen Rabatt auf die 1-Tages-Tickets: statt 590 nur 490 Euro.

Bei der Anmeldung zum Kongress einfach den Rabattcode KOPiwk10dot eingeben.

Wir wünschen allen Besucher, Ausstellern und Referenten viel Spaß und Erfolg.

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Exciting Commerce: Video Shopping Guide

Verfasst am 15. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Stephan Randler, Fachjournalist und Autor des Visual- und Videoshopping-Fachblogs twive!, hat einen Video Shopping Guide verfasst (ca. 75 Seiten), der die Zukunftsperspektiven für Video-Anwendungen im Onlinehandel auf den Zahn fühlt und dessen Inhaltsübersicht und Probekapitel (ca.730 KB) äußerst vielversprechend klingen:

Herzstück der Publikation ist ein umfangreicher Praxisteil, der Online-Händlern konkrete Handlungsempfehlungen für ihr Video-Shopping-Business liefert. So erfahren Shopbetreiber und E-Commerce-Verantwortliche anhand von Checklisten und Best-Practice-Beispielen, wie sich Video-Content kostengünstig produzieren lässt, welche psychologischen Grundlagen die Basis für verkaufsfördernde Inhalte bilden und welche Usability-Aspekte bei Video-Anwendungen zu beachten sind.

video_shopping_guide

Das E-Commerce-Dossier von Randler ist im Umfang das zweite seiner Art, nachdem im Januar 2008 Exciting Commerce gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut den Social Shopping Guide veröffentlicht hat („Social Commerce: Verkaufen im Community-Zeitalter“). Herausgeber des Video Shopping Guides, welcher auf dem Internet World Kongress am 13./14. April in München offiziell vorgestellt wird, ist Jochen Krisch, der derzeit mit seinem Exceed Network einen spannenden Impulsgeber für E-Commerce-Initiativen im deutschen Raum aufbaut.

Der Video Shopping Guide-Verfasser Stephan Randler ist seit 2008 im Exciting Commerce-Team rund um Jochen Krisch vertreten und ist seit dieser Zeit zu einem der klügsten und spannendsten Anlaufstellen des Visual-Shopping-Bereichs im E-Commerce geworden.

Wer sich im Laufe des Monats März dazu entschließen sollte, sich dieses wirklich spannende Dossier zuzulegen, auf den wartet ein noch saftiger Rabatt: 99 statt 149 Euro.

Sollte dieser Guide nur annähernd so klug, spannend und aussagekräftig sein wie der Social Shopping Guide, lohnt sich diese Investition in jedem Fall. Der Social Shopping Guide aus dem Jahre 2008 hat bis heute an keiner Aktualität verloren.

Aber wer die Arbeit von Stephan Randler kennt und regelmäßig verfolgt, der wird sicherlich auch nicht zögern.

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Werbeformate in sozialen Netzwerken: Erfolgskontrolle

Verfasst am 15. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Nach den drei bisher dargestellten Schritten im Thema „Werbeformate in sozialen Netzwerken“ (Werbeakzeptanz, Mehrwertgenerierung und Kundenstruktur) bleibt noch ein letzter Schritt zu gehen: Die Erfolgskontrolle.

Die Erfolgskontrolle spielt auch im sozialen Werbemarkt wie bei allen Marketing-Maßnahmen, ob on- oder offline, eine entscheidende Rolle, um die Kampagnen zu optimieren und das eigesetzte Budget effizient umzusetzen. Doch anders als im herkömmlichen Online-Marketing geht es nicht vorrangig um die Steigerung der Klicks und Page-Impressions, sondern um den Dialog zwischen Firmen und Kunden.

Mitreden kann nur, wer die vorhandenen Gespräche kennt und sich nicht nur auf einen Themenwechsel fokussiert.” Es ist unerlässlich für ein Unternehmen, herauszufinden, wo im Netz über das eigene Unternehmen diskutiert wird und die entsprechenden Aktivitäten laufend zu prüfen.

facebook_analysis_insights_t3n-596x225(Facebook Insights des t3n-Magazins)

Nach dieser veränderten Rollenverteilung sind auch dementsprechend die Werte der Erfolgsmessung zu definieren. Diese Werte, auch Key Performance Indicators (kurz KPIs), ermöglichen eine quantitative sowie eine qualitative Messung. Ein wichtiger quantitativ KPI ist zum Beispiel die Häufigkeit der nutzergenerierten Inhalte zu Produkten und Dienstleistungen, zur Marke oder zu Werbemitteln wie Videos und Spots. Dabei lässt sich nach dem enthaltenen Dialog zugleich ein qualitativer KPI herleiten, d.h. ob sich eine eher positive oder negative Tendenz erkennen lässt. Auch interessant diesbezüglich ist die Frage, welche User diesen Content produzieren, in welchen Netzen sie unterwegs sind und ob sie sogar als Meinungsmultiplikatoren fungieren.

Ebenso kann beispielsweise die Steigerung der Bekanntheit an der Abonnentenzahl von Blogs oder an der Zahl der Verlinkungen zu Blog-Einträgen gemessen werden. Die Summe des produzierten Contents seitens des Unternehmens kann ebenfalls als Kennzahl für die Dialogförderung mit dem Kunden dienen. Beispielsweise die Zahl der veröffentlichten Videos eines Unternehmens auf YouTube oder Facebook. Durch YouTube-Statistiken können sogleich auch Aussagen über die Verbreitung eines Videos getroffen werden. Für die Facebook-Fanpage ebenso.

Der Netzwerkaufbau kann hingegen durch die Anzahl von Abonnenten bzw. „Freunden“ von Profilen in sozialen Netzen z.B. Facebook nachvollzogen werden. Auch hier dient die Zahl der Verlinkungen zu den eingestellten Beiträgen als Indikator.

Um die Brennpunkte der jeweiligen Diskusionen im Netz zu finden, bieten sich unter anderem auch Tools wie Buzz-Analytics an, die Aufschluss über den Ort und die Häufigkeit zu bestimmten Thematiken liefern.

Um die Sematikanalyse um die Grundstimmung bzw. Tendenz der usergenerierten Inhalte zu erkennen, sind Social-Media-Monitoring-Tool nützlich. Beispielweise liefern Tools wie „Tweetfeel“ oder „Twendz“ speziell für den Microblogging-Dienst Twitter automatisch Auskunft über die Summe von positiven und negativen Meinungen zu Einträgen anhand von Keyword-Auswertung.

Diese obengenannten Tools eigenen sich jedoch nur für eine ersten Einblick in das soziale Geschehen. Für eine professionelle automatische Überwachung des Social Webs sind daher auch professionelle Software-Lösungen nötig. Social-Media-Monitoring-Produkte wie Radian6 oder SM2 bieten neben umfangreichen Monitoring-Funktionalitäten auch die Möglichkeit des Konkurrenzvergleiches an.

Trotz solcher softwaregestützten Überwachung ist eine manuelle Auswertung und Abgleichung mit den Kampagnenzielen notwendig.

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The State of the Internet

Verfasst am 12. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Hier noch ein kleines, aber cooles Video: The State oft he Internet, in dem Zahlen, Wachstum und Entwicklungen des World Wide Webs nett zusammengefasst worden sind:

JESS3 / The State of The Internet from JESS3 on Vimeo.

[via Themenblog]

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Werbeformate in sozialen Netzwerken: Kundenstruktur

Verfasst am 12. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Zu den weiteren Besonderheiten des sozialen Werbemarktes gehört, neben der Werbeakzeptanz und der Mehrwertgenerierung, die Kundenstruktur beziehungsweise die Gliederung der Verbrauchergruppen.

Die Gesamtheit der Nutzer wird dabei nicht primär nach Alter, Geschlecht oder soziale Stellung unterteilt, sondern nach den Aktivitäten bzw. Teilnahme an dem Netzwerkgeschehen. Dabei wird gemeinhin in sechs Gruppen unterschieden, hier sei das Buch „Facebook, YouTube, Xing & Co. – Gewinn mit Social Technologies“ von Li und Bernoff empfohlen (S.51):

  • Gruppe der Kreatoren: Veröffentlichen ein Blog, eigene Websites, laden selbst erzeugte Videos hoch, laden selbst erzeugte Musik/Audios hoch, schreiben Artikel oder Geschichten und laden diese hoch
  • Gruppe der Kritiker: Schreiben Bewertungen/Besprechungen von Produkten oder Dienstleistungen, geben Kommentare zu Blogs von anderen Leuten ab, liefern Beiträge zu Onlineforen, tragen zu Artikeln in einem Wiki bei oder bearbeiten sie
  • Gruppe der Sammler: Benutzen RSS-Feeds, taggen Webseiten oder Onlinefotos, “stimmen” online für Websites (ab)
  • Gruppe der Mitmacher: Unterhalten ein Profil auf einer Seite für soziales Networking, besuchen Seiten für soziales Networking
  • Gruppe der Zuschauer: Lesen Blogs, sehen sich Videos von anderen Benutzern an, hören sich Podcasts an, lesen Onlineforen, lesen Bewertungen/Besprechungen von Kunden
  • Gruppe der Inaktiven: Beteiligen sich an keiner dieser Aktivitäten

Ein klarer Bestandteil des heutigen Werbemarktes, ist ein immer noch nicht vollständig akzeptierter Umstand: Märkte sind Gespräche – und erfahrene Nutzer, wie sie in naher Zukunft in Massen auftreten werden, haben ihre eigenen Peers. Das hat auch bereits das Cluetrain-Manifest 1999 festgehalten:

„[…] Die Menschen in vernetzten Märkten haben herausgefunden, dass sie sich weit bessere Informationen und Unterstützung gegenseitig bieten können, als sie von ihren Verkäufern erhalten.

In dem seit Januar 2008 immer noch sehr aktuellem Trenddossier „Social Commerce: Verkaufen im Community-Zeitalter“, herausgegeben vom Zukunftsinstitut und verfasst von Andreas Haderlein und Jochen Krisch, wird die Kundenstruktur in einen zwangsläufigen Kontext mit der Konsumkultur gesetzt:

„[…]Denn die Veränderung unserer kommunikativen Landschaft, wie sie sich insbesondere entlang der Verbreitung des Internets und durch das Mitmach-Web in den vergangenen Jahren vollzogen hat, bewirkte vor allem eines: eine Entwertung der autoritären Marken- und Medienbotschaft. Die gespürte Veränderung im B2C-Geschäft hat also weniger zu tun mit einer vermeintlich konsumsatten und werberesistenten Klientel als mit fehlendem Vorstellungsvermögen über ein sich wandelndes Mediennutzungsverhalten, über neue Kommunikations-und Teilhabe-Bedürfnisse.“

Das Trenddossier gibt es hier (69 Seiten), ist bebildert und sehr spannend.

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Shopbetreiber: Offizielle Magento iPhone-App vorgestellt

Verfasst am 11. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Vor kurzem wurde die offizielle Magento iPhone-Applikation von MagentoCommerce.com und Varien an den Start gebracht.

Diese Magento-App ermöglicht es, Videos, Produkt-Updates, sowie aktuelle Magento-News direkt auf dem iPhone anzusehen. Es scheint, als wäre der App-Zweck lediglich für den weiteren Community-Aufbau. Bemängelt wird in diesem Zusammenhang, dass der eigentliche Kern mit dieser Anwendung unadressiert bleibt. Dazu zählen vor allem Bedürfnisse, die nicht abgebildet werden: Lagerwirtschaft, sowie die Möglichkeit, Bugs im Store via App zu finden und möglicherweise zu fixen.

Magento iPhone App

Nichtsdestotrotz ist diese App empfehlenswert, wer einen mobilen News-Ticker zum Thema Magento benötigt. Und auch für Twitter-Nutzer lohnt sich die Magento-Anwendung für das iPhone, da hier ebenfalls eine Twitter-Wall rund um das Thema Magento angeboten wird.

Erhältlich ist diese kostenfreie Anwendung im AppStore (siehe Link oben) in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch.

Weitere iPhone-Apps für Shopbetreiber (auch für Magento), hat ecommerce-lounge.de übersichtlich und nach Kategorien geordnet, vorgestellt.

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