Fanpage, Fan Box und der Nutzen

Verfasst am 7. Juni 2010 von .

Der Begriff Open Graph wird seit der Verkündung auf der f8-Konferenz heiß diskutiert. Einhergehend mit den offenen Schnittstellen gibt Facebook Entwicklern und Onlineshopbetreibern eine Reihe von Tools an die Hand, um mit dem größten sozialen Netzwerk in Verbindung zu treten. Eine davon ist die Fan Box, die es ermöglicht Fan eines Onlineshops zu werden. Die Anwendung ist direkt im Shop integriert und mit der Fanpage in dem sozialen Netzwerk verbunden.

Grenzen der Viralität

FanBoxEinfach nur eine Verbindung seines Onlineshops zu Facebook herzustellen, um dann darauf zu hoffen, dass sich Produkte von alleine verbreiten reicht nicht aus. Den meisten Marketers ist dieser Aspekt sicherlich bewusst, jedoch ist wie immer das „wie“ entscheidend. Eine Grenze der Viralität ist zumindest dort gesetzt, wo alle Informationen über Freunde eines Nutzers zusammenkommen – auf der Startseite des Profils. Spams sind dort verpönt, so gab es heftige Reaktionen als Facebook als Malware-Schleuder missbraucht wurde. Schwierig wird es insofern für einen Shopbetreiber einen Zugang zu einzelnen Nutzern zu bekommen. Wenn dieser nicht gegeben ist, besucht auch niemand die Fanpage des Unternehmens und somit auch nicht den eigenen Shop.

Den Blickwinkel wechseln

Mit Hilfe der Fanbox wird der Blickwinkel umgekehrt. Anstatt die Fanpage mit Personen aus Facebook zu füllen, werden die Personen verlagert, die bereits im Shop einkaufen. Über Facebook haben sie u. a. die Möglichkeit über einzelne Produkte zu diskutieren. Zuerst fällt hier die Kundenbindung ins Gewicht, was aber noch lange keine viralen Effekte ausmacht.

Die Information über das Bestehen einer Fanpage wird sich wahrscheinlich nicht sehr gut verbreiten, wenn sie nicht sensationell genug aufgebaut ist oder keine große Bindung zur Marke besteht. Viralmarketingexperte Sascha Langner zufolge muss der Konsument einen Nutzen erkennen, bei dem es sich lohnt darüber zu reden.

Eine Fanpage ist kein Selbstläufer, stellt Matias Roskos in seinem Blog fest und gibt potentiellen Nutzern auch gleich 10 Tipps für den Erfolg mit an die Hand. Ein anderer Weg ist, die Nutzer zu Experten werden zu lassen. Das Expertenwissen zahlt sich aus, so sind zum Beispiel auf der Seite der Ein-Frau-Agentur SchwindPR, die Beratung zum Thema Facebookmarketing anbietet, über 1000 Fans vertreten. – Für die Größe und Bekanntheit der Agentur eine beachtliche Anzahl. Mit der richtigen Pflege der Seite kann hier durchaus ein viraler Effekt erzielt werden.

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Kategorie: Social Web


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