Facebook enthüllt „aus Versehen“ schon jetzt neue Features

Verfasst am 20. Dezember 2010 von .

Am Freitag hat Facebook aus Versehen neuen Features für ca. 45 Minuten veröffentlicht. Kurz danach wurde die Seite wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Die Zeit reichte jedoch aus, um einen kurzen Einblick zu bekommen:

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Neben einem etwas veränderten Layout der Facebook-Startseite, gibt es unter andere erweiterte Möglichkeiten für Admins von Fanseiten und eine Memoriesfunktion für Bilder und Status-Updates.

Der Button für letztere Funktion befindet sich unter dem Profilbild und leitet auf eine Seite, die Bilder und Status-Updates nach den Jahren, die ein Nutzer auf Facebook ist, sortiert. The Next Web Redakteur Courtney Boyd Myers, der unter denjenigen war, die diese Funktion entdeckten, schreibt:

“It showed options for jumping to photos grouped by years: 2010, 2009, 2008, etc. with complementing information like status dated status updates, the number of friends added per year, events attended and Facebook places check-ins,”

FacebookMemories

Wer weiß, ob der versehentliche Livegang nicht doch von Facebook kalkuliert wurde.

Falls ja, war dies, wie es die Kommentare und Artikel auf Mashable und anderen Blogs und Zeitschriften beweisen, eine clevere Strategie, um bereits vorab eine Medienresonanz auszulösen.

Weitere Features werden ausführlich auf Mashable beschrieben…

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Kategorie: Social Web


2 Reaktionen zu “Facebook enthüllt „aus Versehen“ schon jetzt neue Features”

  1. Andreas Henzgen

    Am 20. Dezember 2010 um 12:35 Uhr

    Ich gehe mal von einer sehr cleveren Marketingstrategie aus ^^
    “Ausversehen” einen Ausblick auf kommende Features und schon steht man in den Schlagzeilen ganz oben… und das sogar ohne Werbekosten… perfekt *ggg*

  2. Faissal

    Am 21. Dezember 2010 um 10:57 Uhr

    @Andreas: Seit wann ist denn Facebook besorgt über Werbe-/Marketingkosten? 🙂

    Es kann sein, es war ein unbeabsichtigter GoLive, was bei einem Spielemacher wie Facebook eher unwahrscheinlich scheint. Ein GoLive-Prozess ist nicht ein “Roter Knopf”, den man so nebenbei drückt. Solche Firmen investieren in eine Testumgebung mindestens dieselben Ressourcen und Anstrengungen wie in die Live-Environment. Oder wir setzen voraus, dass Facebook diese “Neuen Features” als banal einstuft, veröffentlicht und dann bemerkt: “Ups, bitte da hinten korrigieren…”. Erst wenn alles steht, dann die “banalen” Features preisgeben.

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