Schwarmintelligenz, Social Communitys und Vertical Networks

Verfasst am 16. Dezember 2010 von .

Vor einigen Tagen bin ich auf eine interessante Doku zum Thema Schwarmintelligenz gestoßen. Dort wird die Frage erläutert, wie sich Massen ohne jegliche Hierarchie dennoch organisieren und an ihre Umwelt anpassen können. Nicht nur bei Tieren auch bei Menschen gibt es Logiken der Masse. Während eine Vielzahl von Fußgängern eine Straße entlang läuft bilden sich Ströme, entweder in die eine oder in die andere Richtung.

Im gewissen Sinn sind ist die Schwarmintelligenz auch auf Communitys im E-Commerce übertragbar. Ein Thema von großem Interesse für eine bestimmte Zielgruppe, ermöglicht es eine Community zu schaffen, ähnlich der Nahrungssuche im Fall von Tierschwärmen. Dass das nicht immer ausreicht, um ein Netzwerk zu vermarkten, stellte in diesem Jahr Stefan Pfannmoeller, Mitgründer der netzathleten, fest. Nachdem das Forum mit einem Magazin angereichert wurde, stiegen zwar die Zugriffszahlen, dennoch blieb ein vermarktungsrelevanter Erfolg aus. “Menschen orientieren sich eher am Freundeskreis, als am Thema”, so Pfannmoeller gegenüber deutsche startups.

netzathleten

Erst mit dem Aufbau eines Vertical Networks kam netzathleten.de zum gewünschten Ergebnis. Das Team bündelt über 100 verschiedener Themenwebsites und vermarktet nun die dadurch entstandene Reichweite. Insgesamt gesehen sind Menschen in der digitalen Welt eher eine träge Masse, so erklärt es auch eine Studie von Forrester Research in Europa, nach welcher gerade mal 14 Prozent der gesamten Online-Nutzerschaft Inhalte produzieren. Was hier deutlich wird, ist dass Communitybetreiber nach den ersten Onlinehypes nicht mehr nur ein reines Netzwerk aufsetzen können, um vermarktungsrelevant und profitabel zu agieren.

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