Best Practice: Wunschlisten – Nutzen und Anwendungsbeispiele

Verfasst am 31. März 2011 von .

Fernab von Tipps für Facebook und zum Thema Social Commerce folgt nun wieder ein etwas basaleres Best Practice. Dieses Mal zum Thema Wunschlisten.

Grundlegendes

Für eine gute Sichtbarkeit der Wunschliste sollte diese in direkter Nähe des Kaufen-Buttons platziert werden.

In der Wunschliste selbst gehört es zum Standard, wenn einzelne Produkte wieder entfernt werden können und sich die Anzahl eines Artikels variabel verändern lässt. Der Button, der zum Checkout führt und der Preis, dürfen auch hier auf keinen Fall fehlen. Die Lieblingsartikel sollten darüber hinaus auch mit Freunden und Bekannten geteilt werden können.

Einen Schritt weiter geht 7Trends. Hier wird in der Produktübersicht ganz auf den Kaufen-Button verzichtet. Hauptsächlich werden dort das Shoppingerlebnis und das Zusammenstellen eines Outfits in den Vordergrund gestellt.

Anwendungsbeispiele

Bei einem ersten Blick auf die Produktübersicht oder Produktdetailseite wirkt die Wunschlistenoption ziemlich unscheinbar und der Nutzen wird nicht gleich ersichtlich. Dabei gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die über das bloße Merken von Artikeln hinaus gehen.

ZADIG&VOLTAIRE verbinden die Wunschliste mit dem Erstellen eines Outfits. Gleichzeitig wird der Gesamtpreis der zusammengestellten Kleidung kalkuliert, der sich je nach dem Hinzufügen oder Weglassen eines Kleidungsstück oder Accessoires ändert.
Ein weiterer Nutzen von Listen ist das Vergleichen von Produkten. Dafür gibt es in Magento eine „add to compare“-Funktion. Produkte können hier nach bereits vordefinierten Kategorien miteinander verglichen werden.

Ebenso gibt es in Magento die Möglichkeit zu seinen in der Wunschliste gespeicherten Artikeln kurze Notizen zu schreiben.

Leider müssen sich User in den meisten Onlineshops erst anmelden, um sich Produkte zu merken. Lohnenswert ist hier die Funktion eines verzögerten Anmeldens. Im Fall von ZADIC&VOLTAIRE erfolgt eine Aufforderung zum Registrieren erst nachdem ein Outfit erstellt wurde.

Analysen

In vielen Shops können Wunschlisten ausgewertet werden. So ist zum Beispiel die Conversionsrate ersichtlich. Auch können Shopbetreiber oft sehen, welche Produkte am häufigsten auf der Wunschliste gespeichert werden, wie lange Produkte dort gespeichert sind und wie viele neue User den Shop über eine versendete Liste besuchen.

Bei Hilfestellungen für Ihren Onlineshop oder bei Interesse an einem Workshop stehen wir von dotSource Ihnen gerne zur Verfügung. Die wichtigsten Kontaktdaten für Anfragen sind hier zu finden.

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Eine Reaktion zu “Best Practice: Wunschlisten – Nutzen und Anwendungsbeispiele”

  1. Anna Bauer

    Am 2. Juni 2011 um 20:31 Uhr

    Alternativ lässt sich auch ein externes Wunschlisten-Portal wie wunsch-index.de nutzen. Die Integration in Shops lässt sich mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen:
    http://www.wunsch-index.de/wunschliste-fuer-shops.html

    Das Tracking der so gewonnenen Besucher erfolgt schließlich mit jedem gängigen Web-Analyse-Werkzeug, welches Referer auswerten kann.

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