Adobe SocialAnalytics: Wie sich die Stimmen im Netz auf Erlöse auswirken

Verfasst am 14. November 2011 von .

Der Buzz im Netz ist aufgrund der hohen Streuung scheinbar „unfassbar“, denn Meinungen werden bereits täglich in Blogs und auf Pinnwände gepostet.

Hier liegt auf der Hand, dass häufig der Nutzen für ein Unternehmen und erst recht nicht  der Return of Invest klar vor Augen liegt. Adobe hingegen tritt den Beweis an. Ein neues Feature zum Monitoren von Social-Media-Aktivitäten wurde in diesen Herbst in verschiedenen Städten Europas vorgestellt.

Handelskraft war bei der Präsentation in Hamburg vor Ort und hat sich die neue Software „Adobe SocialAnalytics“ genauer angeschaut.

AdobeSocial Adobe Social Screenshot

Die wesentliche Neuerung besteht in dem Messen des „Sentiment“ bzw. der Stimmung im Netz. – Was denken User über eine Marke, ein Produkt, eine Kampagne oder das Unternehmen selbst und viel wichtiger, was schreiben sie darüber?

Sentiment und Key Performance Indicator

SocialAnalytics besitzt Schnittstellen zu zahlreichen Shop- und Blogsystemen und zu sozialen Netzwerken. Bevor ein Tracking beginnt, können KPIs und Keywords festgelegt werden. Nach diesen Begriffen erfolgt die Suche nach der Stimmung der User im Netz, die auf einer Skala abgebildet wird. Relevant sind diese Informationen u.a. dafür, um herauszufinden, wie über Produkte und Marken “geredet” wird, Marketingaktivitäten zu planen oder zeitnah auf Kritik und Fragen zu reagieren.

Das Anlegen von Propertys

Neben einzelnen KPIs bietet Adobe SocialAnalytics Raum für das Anlegen verschiedener Social-Media-Kanäle, wie Facebook oder Twitter. Der Vorteil liegt hier darin, dass die verschiedenen Analysemöglichkeiten der Kanäle übersichtlich auf einer Plattform dargestellt werden. Erst durch diese Aggregation wird ersichtlich, wie sich die Aktivitäten der  unternehmenseigenen Social-Media-Präsenzen auf die Conversion auswirken.

Influencer und Conversion

Die spannendste und wesentlichste Neuerung ist die direkte Verbindung des Sentiments mit der Conversion. Für Shopbetreiber ist diese Funktion besonders interessant, denn hier lässt sich der Buzz zu den eigenen Produkten und Produktkategorien des Shops direkt auf den Abverkauf beziehen. Ersichtlich wird dort auch, wer der größte Meinungsbilder in Bezug auf die vorher festgelegten Werte ist. So kann gezielt auf positives und negatives Feedback reagiert werden.

Durch Adobe Social Analytics wird nun ein enormes Datenpotential analysierbar und nutzbar gemacht.

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