Fahrrad.de: Wenn ich bei “Wünsch dir was” wäre….

Verfasst am 23. März 2012 von .

Ich bin ja soooo… gespannt auf den nächsten großen Clou meines E-Commerce-Lieblings Fahrrad.de.

Erst wurde mit einer Community experimentiert und dann mit einem Facebook Shop – beides Testballons, die nach kurzer Zeit wieder eingestellt wurden. Hin und wieder erwähne ich – wie auch sehr, sehr viele andere – Fahrrad.de in Vorträgen und stelle den Mut des Unternehmens heraus, neue Wege zu gehen.

Und nun? – Nun gibt es auf der Plattform einen Produktberater, der mir, nachdem ich ein paar Fragen beantwortet habe, Produktempfehlungen ausgibt. Momentan ist dieses Tool zwar hilfreich, trotzdem etwas unspannend – aber ich weiß, die von Fahrrad.de sind immer für eine Überraschung gut.

Fahrrad.de Screenshot

Als „Radlerin in spe“ habe ich auch schon meine Vorstellungen.  Momentan reichen mir meine 80er Jahre Diamantfahrräder aus, um –  in Werbesprache ausgedrückt – ein “optimales Fahrerlebnis” zu erreichen. Für eine lange Tour ist es aber ziemlich unpraktisch im Singlespeedmodus (ohne Gänge) Steigungen hinauf zu fahren.

Also wälze ich hin und wieder Zeitschriften und lasse mir unter anderem den Unterschied zwischen Fully (vollgefederten) und Hardtail (nur vorne gefederten) Mountainbikes erklären.

Fahrrad.de könnte mir die Suche nach den „geeigneten zwei Rädern“ erheblich erleichtern. Wenn ich bei „Wünsch dir was“ wäre und bei Fahrrad.de etwas ändern dürfte, dann wünschte ich mir:

  • Eine Umfeld, das Fahrradinteressiert in eine spannende Fahrradwelt mitnimmt,
  • zum Beispiel durch ein Magazin mit Erklärungen für Nicht-Biker, die sich nicht ständig mit Qualitätsunterschieden zwischen Shimano Scheibenbremsen beschäftigen.
  • Damit gekoppelt den bereits vorhandenen Fahrradberater, den es aber auch in einer Extended-Version geben sollte und sich nach den Bedürfnissen richtet, die auf die verschiedenen Fahrradtypen zugeschnitten sind.
  • Mehr Gesichter, die dort präsent sind und mich emotional abholen. Hier könnte das Cycling Team integriert werden.
  • Produkte, die ich direkt über das Magazin in meinen Warenkorb legen kann (dotSource SCOOBOX).
  • Und eine Möglichkeit mit Freunden und Bekannten zu Produkten zu Chatten (dotSource Co-Shopping).

Gut, hier ist zwar etwas dotSource Eigenwerbung mit im Spiel, aber warum auch nicht, es bleiben dennoch die Kundenwünsche der „Radlerin in spe“. Wie ich Fahrrad.de kenne wurden einige der Vorschläge bereits durchdacht und uns wird bald der nächste revolutionäre Streich der Fahrradbande erwarten.

Übrigens: Um die kreativsten Verkaufsansätze und neusten Trends geht es auch auf der Exceed Conference, dem Nachfolger der Live Shopping Days. Die Exceed findet in der Kalkscheune Berlin statt. Wenn ihr Lust habt, trefft uns heute dort.

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Kategorie: Shoptest, Versandhandel


Eine Reaktion zu “Fahrrad.de: Wenn ich bei “Wünsch dir was” wäre….”

  1. Günter Laux

    Am 11. Juni 2012 um 07:20 Uhr

    Die Liste der eingestellten Bemühungen ließe sich noch durch das Partnerporgramm von fahrrad.de verlängern. Spannend fände ich dabei einen Grund zu erfahren.

    Die Verbesserungsvorschläge fand ich aus purem Eigennutz sehr interessant. Dafür bedanke ich mich.

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