Showrooming kann auch nach hinten losgehen [XKCD]

Verfasst am 10. August 2012 von .

Mit Showrooming ist folgendes Phänomen gemeint: Ich suche nach einer Outdoor Jacke, die natürlich perfekt sitzen muss und aufgrund der Auswahl relativ beratungsintensiv ist. Nachdem ich mich im Outdoor Laden meines Vertrauens über sämtliche Spezifikationen informiert, gefühlte 100 Jacken anprobiert und mich für eine Farbe entschieden habe, suche ich im Internet nach einem günstigeren Preis und bestelle dort.

Showrooming gilt daher als neue Bedrohung für den stationären Handel, gerade weil Smartphones es ermöglichen, noch vor Ort die eine oder andere Preisvergleichssuchmaschine zu bemühen.

Dass Showrooming auch nach hinten losgehen und den gesamten Kauf torpedieren kann, zeigt dieses XKCD Comic:

XKCD Comic Lampe

Da sieht man es mal wieder, früher war alles besser.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
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Kategorie: Netzfund der Woche


2 Reaktionen zu “Showrooming kann auch nach hinten losgehen [XKCD]”

  1. Thilo Gherkan

    Am 13. August 2012 um 19:53 Uhr

    Viel zu wenige brick-and-mortar retail Player haben begriffen, dass Showrooming kein Übel ist sondern neue Absatzchancen öffnet. Der obige web-comic – wenn auch etwas neben dem Thema – verdeutlicht das Problem ganz gut: warum bietet der Handel eine Lampe an, die insgesamt als minderwertiges Produkt erlebt wird? Will ein Händler nur verkaufen, auch wenn das Produkt schlecht ist? Oder möchte der Händler ein gutes Produkt anbieten und damit einen zufriedenen Kunden? Das Einbinden des Kunden kann eben dieses Feedback zurück in den Einkauf bringen und zu einem besseren Sortiment führen.

    Wer Showrooming ignoriert oder gar blind bekämpft verschließt sich dem Kunden.

  2. Cornelia Weiß

    Am 14. August 2012 um 07:59 Uhr

    Die Verbesserung des Sortiments sehe ich als generelle Anforderung in Off- und Onlinehandel. Im Onlinebereich sorgen Preisvergleichsuchmaschinen und Reviews schon lange für mehr Transparenz und damit mehr Macht für den Kunden. Dieser Entwicklung müssen sich stationäre Händler jetzt auch stellen.

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