Weitet sich Amazon’s Imagekrise auf die Branche aus? [5 Lesetipps]

Verfasst am 15. April 2013 von .

Amazon LogoJede große Debatte hat ihren eigenen Hashtag, so auch diese – #AmazNO. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen in Deutschlands Logistikzentren war überfällig und ist zurecht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Kunden haben begriffen, dass die Kosten für günstigen Expressversand an anderer Stelle – bei den Mitarbeitern – gedeckt werden und stellen nun das „Prinzip Amazon“ infrage.

Das hat Konsequenzen, nicht nur für Amazon, was auch die Befragung „Image-Absturz im Online-Handel – Wie verändert sich das Kaufverhalten?“ des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov bestätigt:

Fast jeder fünfte Online-Käufer, nämlich 19 Prozent, ändert aufgrund der negativen Berichte über Amazon sein Kaufverhalten. Zwölf Prozent wollen gar nicht mehr bei dem Online-Marktplatz einkaufen, sieben weitere Prozent versuchen, weniger bei Amazon und wieder verstärkt bei stationären Händlern zu shoppen.

Zwar profitieren laut der Studie vor allem eBay und Otto von der schlechten Stimmung. Grund zur Freude besteht bei Amazons Konkurrenten wohl trotzdem nicht. Wie schon der Name der Studie erahnen lässt, betrifft der Image-Absturz den Onlinehandel insgesamt. Vielmehr sollten E-Commerce Unternehmen jetzt daran arbeiten, faire Arbeitsbedingungen und Transparenz zu kommunizieren, um das angeschlagene Vertrauen der Kunden wiederherzustellen.

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