3 Alternativen zum Anlegen eines Kundenkontos

Verfasst am 12. Februar 2015 von .

Die Conversion-Rate gibt an, wie viele Besucher des Onlineshops auch tatsächliche Käufer werden. Die Umwandlungsrate wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Die falsche Farbe, eine nicht funktionierende, interne Suche oder schlechter Kundensupport können die Conversion-Rate in den Keller sinken lassen. Aber auch wenn Waren bereits im Warenkorb liegen, ist die Customer Journey noch keinesfalls abgeschlossen. Neben den Payment-Anbietern und der Länge des Checkouts, ist vor allem eine mögliche Pflichtregistrierung Grund dafür, dass potenzielle Kunden den Kauf trotz befüllten Warenkorbs abbrechen. Welche Alternativen gibt es also zum Anlegen eines Kundenkontos?

Bestellung als Gast

Vor allem für Gelegenheitsshopper empfiehlt sich die Option als Gast zu bestellen. Ist diese Registrierung optimiert, schließt der Kunde den Kauf mit wenigen Klicks und der Eingabe der Adresse ab. Die Bestätigung eines Accounts entfällt und wird durch einen möglichst kurzen Anmelde- und Checkout-Prozess ersetzt. Der Onlineshop kickz.com setzt diese Methode effektiv um.

Gast-Anmeldung bei KICKZ

Gast-Anmeldung bei KICKZ


Nach dem Klick auf “Als Gast bestellen” folgt lediglich noch das Adress-Formular, sowie die Auswahl des Payment-Dienstes. Wählt man beispielsweise hier PayPal aus, wird die Adresse der vorher verwendeten Mail-Adresse als Login genutzt. Bis zu 26 Prozent der potenziellen Käufer brechen bei einer verpflichtenden Registrierung den Kaufvorgang ab, weshalb eine Registrierung als Gast durchaus sinnvoll ist.

Bestellung über Payment-Anbieter

Die meisten Onlineshopper haben ein Amazon- oder PayPal-Konto. Beide bieten eigene Checkout-Systeme. Der Kunde nutzt sein Amazon- oder PayPal-Konto und beendet den Kauf bei einem der Anbieter. Aus Sicht des Shopbetreibers besteht jedoch der Nachteil, dass bei den Wallet-Lösungen Gebühren in Höhe von 3 bis 10 Prozent pro Transaktion anfallen. Dem gegenüber steht das Vertrauen der Kunden in die Marken PayPal und Amazon, was die Conversion-Rate zusätzlich positiv beeinflusst. So ist PayPal eines der beliebtesten Zahlungsmittel für Käufe im Internet.

Bestellung über Social-Media-Account

Auch eine Anmeldung über einen Social-Media-Account ist möglich. Hier muss sich der Kunde nur über Facebook, Twitter oder Youtube einloggen. Der Onlineshop MMOGA.de vertreibt Keys und virtuelle Gegenstände für Computerspiele. Neben den genannten Anmeldemöglichkeiten ist der Registrierungsprozess hier zusätzlich auf die Zielgruppe zugeschnitten, da auch eine Anmeldung über die Plattformen Steam, Twitch oder Reddit möglich ist.

Social-Login auf MMOGA

Social-Login auf MMOGA


Durch einen Social-Login entfällt die Einrichtung eines neuen Accounts. Die Kunden brauchen allerdings schon ein hohes Vertrauen in den Shop, sollten sie sich beispielsweise mit einem Facebook-Account einloggen, da der Anwendung diverse Recht zugestanden werden, wie das Abrufen der Freundesliste.

Anmeldung schmackhaft machen

Ziel von Onlineshops sollte es trotzdem sein, den potenziellen Käufer dazu zu bringen, dass dieser einen vollwertigen Account anlegt. Denn nur so können die Kunden in Zukunft noch besser angesprochen werden, beispielsweise über Personalisierung. Zu schaffen ist das beispielsweise mit einem Bonus, den jeder Neukunde erhält. So bietet Rakuten beispielsweise einen Bonus von 5 Euro an, sofern man sich ein neues Nutzerkonto anlegt.

Neukunden-Bonus bei Rakuten

Neukunden-Bonus bei Rakuten

Die Optimierung des Anmelde-Prozesses ist nur ein Teil um die Conversion-Rate zu verbessern. Ähnlich wie bei den Shop-Farben müssen Betreiber darauf achten, dass die Anmeldung in das ganzheitliche Konzept des Shops passt. Beispielhaft ist hier MMOGA, da sich die Social-Login-Möglichkeiten direkt an der Zielgruppe orientieren. Die Alternativen zur herkömmlichen Pflichanmeldung sind vielfältig und sollten bei der Konzeptionierung eine wichtige Rolle spielen.

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Kategorie: Online Marketing


Eine Reaktion zu “3 Alternativen zum Anlegen eines Kundenkontos”

  1. A crime scene in your own store: why defreuders have it easly in m-commerce | Handelskraft - The E-Commerce and Online Marketing Blog

    Am 22. April 2015 um 08:04 Uhr

    […] also wrote that they see ID authentication, the determination of the device ID, and secure mobile payment methods as best supporting […]

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