Magento, quo vadis? Was Shopbetreiber mit Magento 2 erwartet.

Verfasst am 24. März 2016 von .

Quelle: Magento

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Im November letzten Jahres war es soweit – Magento veröffentlichte Version 2 seiner Open-Source E-Commerce-Plattform. Mit Magento 2 herrscht nun abermals Bewegung im Markt mittelgroßer E-Commerce-Systeme. Noch hat der aus den USA stammende Marktführer Magento, gegenüber direkten Konkurrenten wie Shopware, Oxid, xt:commerce, Spryker und Commercetools, die Nase weit vorn, was die Anzahl betriebener Shops angeht. Doch die Konkurrenten geben Vollgas. Die Frage, die sich Shopbetreibern nun stellt, lautet: Lohnt sich das Update und welche Aufwände braucht eine schnelle und sichere Migration?

Magento hat die Nase vorn. Quelle: Shopsystem Whitepaper

Magento hat die Nase vorn. Quelle: Shopsystem Whitepaper

Einige mochten nicht mehr an ein Release von Magento 2 glauben. Zu viel hin und her herrschte lange Zeit beim E-Commerce-Plattform-Hersteller in Sachen Eigentümer. Das Entwicklungstempo nahm spürbar ab und die Community – Magentos Ass im Ärmel – fühlte sich unbeachtet. Doch am Ende zählen Ergebnisse – und das heißt Magento 2. Dabei handelt es sich beim Major-Update an vielen Stellen um eine von Grund auf neu konzipierte E-Commerce-Lösung. Diese bringt eine Menge Vorteile für Shopbetreiber und Entwickler, bedeutet aber für bestehende Magento-Shops gleichzeitig: Im Handumdrehen ist ein Update wegen der technologischen Veränderungen nicht machbar. Doch es ist möglich.

Migration auf Magento 2

Wie wir in vorhergehenden Artikeln gezeigt haben, kann Mangento 2 mehr Views und Bestellungen verarbeiten, bietet Mobile-Unterstützung, Omnichannel und eine flexible Layer-Architektur. Unter der Haube setzt Magento 2 auf PHP5.6 bzw. PHP 7, jQuery, Full-Page-Caching mit Varnish 4 und Dependency Injections und bietet durch moderne Standard-Technologie höheren Entwicklungskomfort. Doch es bleibt ein bitterer Beigeschmack, denn Magento 1 Extensions sind dadurch größtenteils nicht mit Version 2 kompatibel. Ausnahme bilden Enterprise-Module. Wenig überraschend, hat Magento aus Performance-Gründen außerdem die Datenbankstruktur von Version 1 auf Version 2 verändert. Für die Migration stellt Magento allerdings ein Datenmigrationstool bereit.

Magento-DeveloperEine voll automatisierte Migration von Magento 1 auf Version 2 ist nicht möglich. Um Shopbetreibern den schnellen und sicheren Umstieg auf das Upgrade zu ermöglichen, bietet dotSource individuelle Migrationskonzepte. Durch zahlreiche Magento-Projekte und zertifiziertes Magento 2 Personal lassen sich Migrationsaufwände schnell und genau abschätzen. Während einer initialen Code-Review wird die Qualität der bestehenden Installation beurteilt. Anzahl der Module, Testabdeckung und Dokumentation bestimmen entscheidend über Aufwand und Kosten der Migration. Kunden sollten die Analyse nicht scheuen, denn am Ende erhält man einen zukunftssicheren Shop auf schlankerer Installationsbasis mit Performance- und Skalierungsgewinnen.

Fazit

Keinesfalls sollte man sich jetzt noch ein Magento 1 Neuprojekt verkaufen lassen. Der Support endet 2018 und selbst, wenn die Projektkosten wegen der breiten Landschaft existierender Extensions niedrig sein mögen, zahlt man die Rechnung für diese Entscheidung später. Magento 2 kommt nicht nur als Migration für bestehende Magento-Shops, sondern wie der Vorgänger auch für Neuprojekte infrage. Die Konkurrenz hat allerdings in den letzten zwei Jahren gezeigt, wie schnell sie den Innovationsdruck auf Magento erhöhen kann und macht sich damit für beide Fälle attraktiv. Man sollte sich allerdings nicht vom Glanz des Neuen blenden lassen, sondern bei der Auswahl des Shopsystems auf Genauigkeit sowie kompetente Beratung und Implementation setzen.

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