Open-Source-Rechenzentren für mehr Effizienz, Remote-Desktop-Apps für mehr Einfachheit [5 Lesetipps]

Verfasst am 14. März 2016 von .
© Oleksandr Delyk / Fotolia.com

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Im digitalen Zeitalter, in dem Unternehmen es mit einer großen Menge an Daten zu tun haben und all ihre Prozesse digitalisieren, ist es zunehmend von Bedeutung zu überdenken, wie diese Hardware-Ressourcen genutzt werden, um die aktuellen Prozesse effizienter, flexibler, günstiger und schlanker zu gestalten. Die Online-Giganten Facebook, Google und Microsoft sind die Pioniere, um diese Idee aus verschiedenen Gesichtspunkten Realität werden zu lassen.

Open-Source-Hardware-Architektur

Dem Bestreben, eine neue Art von Rechenzentren aufzubauen, bereitete Facebook mit dem Open-Sourcing des eigenen Datenservers und der Datenzentren-Konzepte unter einer neuen Organisation namens Open Compute Project den Weg.

Das Hauptziel dieser Organisation besteht im Aufbau einer ganzen Community von Unternehmen, die ihre Data-Center-Konzepte frei zur Verfügung stellen würden, in der Hoffnung, die Evolution der Internet-Hardware zu beschleunigen. Zunächst schloss sich Microsoft dem Projekt an, dann folgte Apple und vor Kurzem schließlich auch Google. Unternehmen begannen damit, diese neue Art der schlanken Ausrüstung zu verkaufen, und einige nutzen sie, um ihre Onlineaktivitäten anzukurbeln.

Geräte in dem einen smarten Device zentralisieren

Im Zuge der Abschaffung von Prozessen, um das digitale Leben bequemer, schneller und einfacher zu machen, hat Microsoft ein Produktivitätsfeature namens Continuum für die Windows-10-Smartphones Lumia 950 und Lumia 950 XL entwickelt.

Es ist wahr, dass wir den Punkt erreicht haben, an dem ein normaler Mensch seine Schlafqualität über die Smartwatch tracken, Serien auf dem Smart-TV schauen, in der Bahn mit dem Smartphone neue Möbel suchen, mit dem Laptop auf Arbeit eine Präsentation erstellen und, zu Hause angekommen, den Tablet nehmen kann, um den modernen Tisch für das neue Wohnzimmer zu bestellen.

Bei dieser Aufzählung sehe ich vor meinem inneren Auge ein Chaos aus Kabeln, Sim-Karten und Bildschirmen und mir stellt sich die Frage, ob wir tatsächlich all diese Geräte, vollgestopft mit eigenen Prozessoren, Speicherchips, Festplatten, Anschlüssen und Interfaces, brauchen. Wäre es nicht einfacher, die Konstruktionen zu modularisieren und den Fokus auf ihre Interkonnektivität zu legen?

Microsoft glaubt, dass es das wäre. Deshalb hat das Unternehmen mit seinem Patent Continuum eine Remote-Desktop-App entwickelt, die es Usern erlaubt, ihre Windows-10-Mobilgeräte kabellos oder per Dock mit einer Tastatur, einer Maus oder einem Monitor zu verbinden, um ein Desktop-Erlebnis zu erzielen. Durch die Auslagerung hardwareverschlingender Prozesse in dafür bestimmte Datenzentren schafft Microsoft einen Mehrwert.

All denjenigen, die zu dieser frühen Uhrzeit noch etwas verblüfft und betäubt sind, lege ich ans Herz, sich das Demo von Microsoft anzuschauen, um zu verstehen, welche Auswirkungen Continuum auf unseren digitalen Alltag haben könnte.

Folgen für den Handel

Das Open Compute Project hat eine größere Tragweite, als es prinzipiell den Anschein hat. Je mehr Unternehmen sich dem Projekt anschließen, umso mehr Vorteile werden für die ganze Welt erwartet: Durch die skalierbare Konzeption könnten die Preise für Hardware sinken, Ideen könnten sich verbreiten, neue Technologien schneller entwickelt und komplizierte technische Probleme zügiger gelöst werden.

Gleichzeitig erlaubt es das Continuum-Feature jedem, den eigenen Laptop überall dabeizuhaben. Die vereinte Plattform lässt Menschen Aufgaben simultan erledigen; entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird die Kommunikation aller Beteiligten intensiviert und gesteigert.

Allem Anschein nach ist die Zukunft von Business und Handel digital und wird aus der Cloud regiert, oder?

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