10 Business-Cases für PIM – Teil 2

Verfasst am 17. Mai 2016 von .
Quelle: picjumbo.com

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In unserem Artikel vom vergangenen Dienstag wurden die ersten fünf unserer Top 10 der strategischen Aufgaben und unterschiedlichen Business-Szenarien für ein PIM-System vorgestellt. Schaut man sich die einzelnen Punkte genauer an, wird klar, dass PIM- Systeme Einfluss auf die Arbeit verschiedener Abteilungen haben. Die Arbeit mit einem PIM-System beeinflusst verschiedene Geschäftsprozesse. Allein die Beteiligung von Produkt-, Key-Account-Management, Marketing, Vertrieb und IT macht es notwendig, PIM-Projekte nicht nur auf operativer, sondern auch auf strategischer Ebene zu planen und steuern. Im zweiten Teil unserer Business-Cases für PIM zeigen wir fünf weitere Voraussetzungen für erfolgreiches Produktdatenmanagement.

6. Verschlagwortung für eine scharfe Suche

Interne Suche oder externe Suchmaschinen sind für gute Ergebnisse primär auf qualitative Texte und beschreibende Schlagworte angewiesen. Damit die Qualität der Suche erhöht wird, müssen Produktattribute, Media-Assets und Produktbeschreibungen mit zusätzlichen Schlagwörtern versehen werden.

7. Umsatz erhöhen durch Cross- und Up-Selling

Anhand guter Produktdaten können Cross- und Up-Sells generiert werden. Die Kunden erhalten automatisch aktuelle Bundles und passendes Zubehör. Der Umsatz pro Kunde steigt, sofern die Produkte relevant für den Kunden sind. Im Durchschnitt hat die Mehrheit der Hersteller sowie die Hälfte der Händler 1-100 Artikel im Sortiment. Ein Vertriebsmitarbeiter kann nicht alle Artikel im Detail mit allen Zubehörteilen kennen. Dabei helfen automatisierte Zubehörvorschläge oder aktuelle Bundle-Angebote des Marketings in E-Katalogen und Verkäufer-Apps. Der Umsatz pro Kunde lässt sich auf diesem Weg durchschnittlich um 10 Prozent steigern.

8. Effektives E-Procurement durch Klassifikationsstandards

Besonders im B2B ist die Einteilung der Produkte nach Klassifikationsstandards, wie eCl@ss, ETIM, pro cl@ss oder UNSPSC, eine Voraussetzung für E-Procurement. Nur so lassen sich die Produkte in die Supply-Chain von Handelspartnern und Lieferanten integrieren.
Im B2C wird E-Procurement für die Aufrechterhaltung der Logistik eingesetzt. C-Artikel, wie Kartonagen, Druckerpatronen oder Paketklebeband, werden automatisch nach definierten Regeln bestellt. Dank der lieferantenübergreifenden Klassifikationsstandards sind voll- und halbautomatische Beschaffungsprozesse möglich.

9. Cross-Media und Single-Source-Publishing für persönliche Produktkataloge

Unterschiedliche Ausgaberegeln und Templatesets wandeln die unstrukturierten Produktdaten in verschiedene Layouts für Print- und E-Kataloge sowie Onlineshops. Einmaländerungen an den Produktquelldaten können automatisch die Informationen in jedem Vertriebs- und Marketingkanal aktualisieren. Das Layout der einzelnen Produktansichten bleibt davon unberührt. B2B-Kundenbetreuer können über diesen Weg für ihre Key-Accounts persönliche Produktkataloge anlegen.

10. Stärkung der Marke durch einheitliches Corporate Design und Wording

Die Einhaltung von CI- und Wording- Regeln in Unternehmen gestaltet sich oft schwierig. Groß- und Kleinschreibungen von geschützten Begriffen und Marken, die Verwendung von Bindestrichen für Begriffe aus zwei Substantiven oder Markennamen oder die korrekte Verwendung des Logos sind die häufigsten Fehlerquellen bei der Umsetzung des CI. Mit der Nutzung eines PIM-Systems kann die korrekte Verwendung von Worten und Logos automatisiert umgesetzt werden.

PIM-Auswirkungen auf verschiedene Business-KPIs

Um die Wechselwirkung zwischen Produkt-Informations-Management und Unternehmenserfolg zu beurteilen, ist es notwendig, Business-Ziele mit den Tätigkeiten eines PIM-Systems zu verknüpfen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie von informatica, an der 300 mittlere und große Unternehmen aus 17 Ländern teilnahmen, wurden verschiedene KPIs mit positiver Korrelation bezüglich des Einsatzes von PIM-Systemen festgestellt.

PIM-Anbieter und -Systeme im Vergleich

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