Ist dein Shopsystem fit für E-Commerce Internationalisierung?

Verfasst am 18. August 2016 von .

International-E-Commerce-TiteleMarketer prognostiziert den weltweiten Umsatz im Onlinehandel für 2016 auf 2 Billionen US-Dollar. Zwei! Billionen! Heißt eine Zwei gefolgt von zwölf Nullen! “Nur” 50 Milliarden (Fünf mit zehn Nullen), also 2,5%, werden davon im deutschen E-Commerce erwirtschaftet. Kein Wunder, dass sich viele Unternehmen jede Menge Umsatzpotential vom internationalen Handel versprechen. Doch die Herausforderungen, um erfolgreich zu internationalisieren sind groß und vielfältig – nicht nur auf Organisations-Ebene, sondern auch auf technischer Seite. Was braucht ein Shopsystem, dass Händler und Hersteller bei der Internationalisierung unterstützt?

Andere Länder, andere Regeln

Die erste Hürde auf dem Weg zur Internationalisierung sind national und international verschiedene Regelungen. Dazu gehören Steuern (Taxation), Liefer-, Retouren- sowie Garantie- und Gewährleistungsregelungen. Das Shopsystem muss daher in der Lage sein zu lokalisieren und beispielsweise Preise und Lieferzeiten angepasst auszuspielen.

Die Lokalisierung spielt außerdem auf Seite des Content und der Produktinformationen eine Rolle. Gelten in einem Zielmarkt zum Beispiel gesonderte Regelungen über die Ausweisung von Inhaltsstoffen, müssen diese Informationen zunächst vorhanden sein, aber auch im Shop sichtbar werden. Allerdings nicht notwendigerweise in allen Landes-Shops.

Des Weiteren müssen auch regionale Käuferpräferenzen berücksichtigt werden. Das betrifft insbesondere die Auswahl bzw. das Angebot von Zahlungs- und Versandmethoden. Der in Deutschland beliebte Kauf auf Rechnung ist für internationale Händler eine große Herausforderung.

Zentrales Business vs. Globales Netzwerk

International herausfordernd ist für die meisten Händler auch die eigene Unternehmensstruktur. Agiert man zentral, von einem Ort und erledigt hier international Marketing, Vertrieb und Fulfillment oder gibt es globale Geschäftseinheiten. Häufig findet sich auch eine Mischung aus zentralem Vertrieb und Marketing, gepaart mit global vernetzten Fulfillment-Einheiten und Lagern. Wenn ein 24/7 Kundenservice benötigt wird, muss auch dieser in die internationale Praxis eingebunden werden.

Die technische Herausforderung besteht hier in erster Linie in der Verknüpfung und Synchronisation der verschiedenen Daten. Gibt es ein zentrales CRM, aber verschiedene lokale ERP-Systeme? Welche Rechte und Rollen braucht das CMS und PIM-System? Bedarf es eines dezidierten Order-Managements? Hier geraten kleine Shopsysteme schnell an ihre Grenzen und erzeugen enormen IT-Mehraufwand. Enterprise Lösungen von SAP hybris, Demandware oder Intershop bieten solche Funktionalitäten im Standard.

Die Gretchenfrage, wenn alle organisatorischen Herausforderungen gelöst sind, bleibt daher: Wie schnell kann ich Landes-Shops oder Brand-Shops ausrollen? Es ist schließlich keine Seltenheit, dass Brands international unter verschiedenen, lokal angepassten, Markennamen agieren. Kann das Shopsystem schnelle Lokalisierung leisten oder bedarf es im schlimmsten Fall jeweils einer eigenen Instanz pro Shop?

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