Mehr Automatisierung bedeutet in Zukunft mehr Zeit für Business

Verfasst am 28. Februar 2017 von .

Vernetzte Produkte – das Internet of Things, kurz IoT. Immer mehr Produkte verfügen über Sensoren, deren Daten digital geteilt werden können. Diese Entwicklung macht vor keinem Bereich halt. Selbst Fashion wird smart und misst die Körperaktivitäten von Neugeborenen oder bietet NFC-Zahlung mit smarten Manschettenknöpfen. Doch wie bleibt man selbst Herr der Dinge?

IoT – Wenn, dann ohne wenn und aber

2016 gab es laut Gartner 6,4 Milliarden IoT-Geräte. 2020 sollen es bereits über 20 Milliarden sein. Damit ergeben sich schier unendliche Datenkombinationen und daraus folgende Aktionen. Die Herausforderung ist, Geräte und Sensoren so zu verknüpfen, dass die smarte vernetzte Welt ihren Nutzern wirklich das Leben erleichtert.

Bisher fehlt eine Plattform, mit deren Hilfe Nutzer schnell Daten vernetzen und Aktionen konfigurieren können. Einer Welt des IoT werden aufwändige Programmierungen und beratende Personen mit IT-Kompetenz aber wohl kaum zum Durchbruch verhelfen. Die Automatisierung muss benutzerfreundlich sein!

Dienste wie IFTTT, NETATMO connect und CONRAD CONNECT bieten Nutzern einfache Oberflächen, um IoT-Geräte verschiedener Anbieter zu vernetzen. Dabei ist IFTTT die denkbar simpelste Version. Nach dem Wenn-Dann-Prinzip (IfThis-Then-That) erstellen Nutzer einfache Aktionen oder greifen auf sogenannte Rezepte anderer Nutzer zurück. Beispielsweise: Wenn Tür abgeschlossen, dann Licht aus.

Wenngleich noch in der Beta- Phase, vereint Conrad bisher die größte Anzahl an IoT-Anbietern. Hinzu kommt die Drag&Drop- Oberfläche, in der auch komplexere Logiken sowie eigene Dashboards erstellt werden können.

Die Zukunft liegt somit nicht in der Übersetzung persönlicher Routinen in digitale Endgeräte, sondern vielmehr in der Abbildung und der gezielten, automatischen Erledigung der wiederkehrenden Handlungen. Was nützt es, wenn Endnutzer erfahren, dass die Milch im smarten Kühlschrank abgelaufen ist, aber »Milch kaufen!« nicht auf der Einkaufsliste landet bzw. wenn doch, nicht via Smartwatch oder -phone zum Kauf freigegeben werden kann?

Welche Plattform macht das Rennen?

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