What´s going on in China?

Verfasst am 11. April 2017 von .

China ist nicht nur der bevölkerungsreichste Staat der Erde, sondern hat sich in den vergangen Jahren zum größten E-Commerce Markt der Welt entwickelt. Ein Ende des rasanten Wachstums ist noch nicht abzusehen. Das Reich der Mitte hat rund 1,37 Milliarden Einwohner und 731 Millionen davon nutzen mittlerweile das Internet. Zwar ist die Zahl der Nutzer gewaltig, jedoch sind damit nur etwa 53 Prozent der Gesamtbevölkerung online. Dies liegt daran, dass sich der Großteil der Internetnutzer in den urbanen Zentren befindet. Ein enormes Wachstumspotenzial ist noch vorhanden zumal die Nutzung in ländlichen Regionen stetig wächst.

Die Chinesen lieben Mobiltelefone

Die Mediennutzung erfolgt im Reich der Mitte hauptsächlich über das Smartphone. 95 Prozent aller chinesischen Internetnutzer surfen auf ihren mobilen Endgeräten. Die Chinesen lieben Mobiltelefone. Sie chatten, kaufen Kleidung, buchen den Kinobesuch oder bezahlen mit dem Handy. Mobile Commerce (M-Commerce) ist in China Alltag.

Die wohl beliebteste App in China ist WeChat. Sie kombiniert verschiedene Funktionen und ist vergleichbar mit Whatsapp, Facebook, Paypal, Twitter. WeChat wurde von der chinesischen Investmentgesellschaft Tencent gestartet und hat sich zu einem umfangreichen Browser für mobile Webseiten entwickelt. Einzelhändler aus allen Branchen nutzen die App für ihre Online-Shops. WeChat ist somit eines der wichtigsten Multi-Channel-Portale für Unternehmen, das sowohl von in- und ausländischen Händlern genutzt wird.

Keine Chance für den Westen

Für westliche Unternehmen sind nicht nur die sprachlichen und kulturellen Barrieren groß, sondern auch die regulatorischen Gegebenheiten Chinas ein großes Problem.
Die chinesische Regierung verhindert durch ihre „Great Firewall“ den westlichen Social Media Plattformen wie; Facebook, Twitter, Instagram und Diensten wie YouTube den Markteintritt. Davon profitieren chinesische Alternativen, welche die riesige Masse an Nutzern unter sich aufteilen und somit selbst zu den größten Social Networks zählen.

Der Hauptteil aller Internet-Aktivitäten in China wird über vier große Firmen abgewickelt. Dazu gehört die Sina Weibo, Alibaba Group, Baidu und Tencent.

  • Tencent hat mit WeChat eine App für alles geschaffen.
  • Das chinesische „Twitter“ heißt Sina Weibo und ist der größte chinesische Mircoblogging-Dienst.
  • Im Reich der Mitte googlen die Menschen nicht, sie baiduen. Baidu ist das Pendant zu Google und ist mit 80 Prozent der Marktführer in China.
  • Amazon heißt in China z.B. Alibaba. Die Alibaba Group ist der größte E-Commerce Anbieter Chinas. Alibaba deckt durch verschiedene Firmenzweige und viele Marktsegmente ab. Hierzu zählen unter anderem B2B-, B2C- und C2C- Handelsplattformen.

Gateways erleichtern Zensoren die Arbeit

Ein weiteres größeres Problem für westliche Unternehmen ist die langsame Verbindung. Aufrufe innerhalb Chinas sind schnell, aber nicht auf ausländische Webseiten. Der Grund: Das chinesische Internet ist nur an drei Knotenpunkten, sogenannten Gateways, mit dem Ausland verbunden. Die Datenmengen sind schlicht weg zu groß. Weiterhin erleichtern die Gateways den Zensoren die Arbeit. Der Datenverkehr wird an den diesen Stellen ständig analysiert. Unerwünschte Informationen werden zusätzlich verlangsamt oder die Verbindung wird komplett gekappt.

Dennoch bietet der chinesische Markt ein enormes Potential. In den nächsten Jahren wird der chinesische E-Commerce Markt weiter wachsen. Die Zahl der Internetnutzer rapide ansteigen, bedingt durch die Anbindung der ländlichen Regionen. Die Landbevölkerung ist ein riesiger noch nicht erschlossener Absatzmarkt. Der Trend der sozialen Vernetzung und das mobile einkaufen wird durch die Erschließung der neuen Kundengruppen noch weiter verstärkt.

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