M-Commerce braucht mehr Mobile-Payment-Initiativen wie diese drei! [5 Lesetipps]

Verfasst am 11. September 2017 von .

Quelle: Mastercard & Fitbit

Quelle: Mastercard & Fitbit

In China ist M-Commerce bereits Alltag. 82 Prozent des Umsatzes des letzten „Singles Day“ wurden mobil generiert. Kunden dort lieben es Einkäufe mithilfe des Smartphones zu erledigen und insbesondere kleine Transaktionen, wie an Imbissständen, mit Alipay oder Tenpay (die E-Wallets von Alibaba und WeChat) zu bezahlen. Das passiert via QR-Codes, die an jedem Stand verfügbar sind. Der chinesische Mobile-Commerce ist somit Vorbild für jeden westlichen Spitzenreiter.
 
Die Frage ist, wann könnte diese Szene in Deutschland aufgenommen werden?

Das Zahlungserlebnis angenehm, mühelos und sicher anbieten

Der härteste Moment für einen Käufer ist ohne Zweifel der des Bezahlens. Denn wer bezahlt schon gern? Aus diesem Grund fokussieren sich die letzten Entwicklungen im Bereich digitale Payments darauf, das Bezahlerlebnis angenehmer zu gestalten.

Kontaktlos mit jedem vernetzen Gerät

Mastercard ermöglicht es durch MDES (Mastercard Digital Enablement Service) die Zahlung auf jedem Gerät mit jeder Karte überall zu tätigen. Um das zu schaffen, fokussieren sie sich allerdings nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf andere vernetze Geräte, die im Aufschwung sind – wie z.B. Wearables.

Es sei daran erinnert, dass Gartner eine Steigerung des Umsatzes von Wearables um 17 Prozent weltweit prognostiziert hat. Die Smartwatch wird bis 2021 das meistverkaufte Wearable hinter dem Bluetooth Headset sein.

“Smartwatches are on pace to achieve the greatest revenue potential among all wearables through 2021, reaching $17.4 billion,” verrät Angela McIntyre, Research Director bei Gartner.

Mastercard ist außerdem kürzlich eine Partnerschaft mit der ersten Fitbit-Smartwatch eingegangen. Benutzer könnten so kurz nach dem Training mit ihren Smartwatches über Fitbit-Pay bezahlen. Ohne Portemonnaie, ohne Smartphone. Schnell und einfach. Mühelos. Kunden können Karten von führenden Banken wie z.B. Banco Santander, Bank of America oder HSBC bei Fitbit-Pay hinterlegen.

Außerdem können Nutzer auch ihre Starbucks-Karte hinzufügen, um unterwegs einen Kaffee oder einen leckeren Kuchen nahtlos und einfach zu bezahlen.

Tokenization als Sicherheitsgarantie

Laut der letzten ECC-Payment Studie hat nur jeder zehnte Konsument bereits von der Token-Technologie gehört, während es bei Händlern rund ein Viertel sind. Obwohl die Tokenization noch unbekannt ist, ist sie sehr wichtig, um die Akzeptanz digitaler Payments zu steigern.

Was ist ein Token? Mastercard definiert dem Begriff „Token“ als „eine 16-stellige Nummer. Im Smartphone ersetzt er die eigentliche Nummer der physischen Kreditkarte. Der Token ist einzigartig und wird für jedes eingerichtete Gerät individuell neu vergeben“.

Wie funktioniert das? Mastercard hat eine illustrierte Infografik dazu vorbereitet:

Quelle: Mastercard

Quelle: Mastercard

Online-Banking: Kundenzentrierte Services durch exzellente Apps und nützliche Funktionalitäten.

Banken entwickeln in letzter Zeit immer innovativere Apps, um durch hochwertige Angebote mit Fintech-Unternehmen zu konkurrieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die App der spanischen Bank BBVA, die von Forrester Research im „2017 Global Mobile Banking Benchmark“ als die beste Mobile-Banking-App der Welt ausgezeichnet wurde.

Die App zeichnet sich durch verschiedene Geld-Verwaltungs-Funktionalitäten und die Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung aus. Außerdem beinhaltet sie ein wegweisendes System, genannt „Login Call“, mit dem Kunden direkt und ohne zusätzliche Personaldaten den Kundenservice anrufen können.

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