Handelskraft Digital-Frühstück »Digitalstrategie« in Frankfurt [Recap]

Verfasst am 5. Oktober 2017 von .
Digitalfrühstück Digitalstrategie Frankfurt

Quelle: dotSource

Am letzten Freitag hatten die Teilnehmer unseres Digital-Frühstücks in Frankfurt wieder die Möglichkeit gemeinsam zu frühstücken, Erfahrungen auszutauschen und interessanten Keynotes zu lauschen – dieses Mal zum Thema »Digitalstrategie«.

Martin Groß-Albenhausen vom bevh sprach in seinem Vortrag darüber, wie sich der klassische stationäre Laden in das E-Commerce-Framework integrieren lässt. Markus Kühner, Leiter des Produktmarketings bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, zeigte, dass Digitalisierung nicht immer nur Webshop bedeutet und präsentierte in seiner Keynote, wie Würth den Außendienst digitalisiert.

Der Laden als Touchpoint im E-Commerce-Framework

Bevh beim Digital-Frühstück Digitalstrategie

Martin Groß-Albenhausen, bevh

Warum geht man heute noch in einen Laden? Die häufigsten Gründe sind, laut Martin Groß-Albenhausen: Beratung, Nähe, Inspiration und Personalisierung. Diese geraten jedoch immer mehr in den Hintergrund: Beratung bekommen wir über Messenger, Inspiration bieten uns Westwing und co. auch über Blogs und Instagram, Personalisierung gehört mittlerweile in vielen Onlineshops schon zum guten Ton und Nähe ist für viele Kunden gar nicht mehr so wichtig. Wie also kann man den Laden dennoch sinnvoll in die eigene Digitalstrategie integrieren?

Der Laden kann zum Beispiel als zusätzlicher Touchpoint im E-Commerce-Framework betrachtet werden. Als Beispiel nannte Martin Groß-Albenhausen Dawanda: Der Concept-Store des Unternehmens vereint Ladengeschäft, Café und Creative Space.

Um den Laden erfolgreich ins E-Commerce-Framework einzubinden, muss aber vor allem eines im Mittelpunkt stehen: Der Kunde!

Digitalisierung des Direktvertriebs bei Würth

Würth beim Digital-Frühstück Digitalstrategie

Markus Kühner, Würth

Markus Kühner gab in seinem Vortrag Einblicke in die Digitalisierungsstrategie des Montage-Spezialisten Würth, genauer gesagt in die Digitalisierung des Außervertriebs. Denn trotz umfangreichen Onlineshops sind besonders im B2B immer noch die persönlichen Kundenbeziehungen wichtig. Daher wurden die Außendienstler bei Würth mit einer Sales App ausgestattet, die es ihnen erlaubt die Tagesroute zu planen, die Kundenhistorie auf einen Blick parat zu haben und gemeinsam mit dem Kunden in das Sortiment zu schauen. Die App ist also eine effektive Vertriebswaffe und macht gute Verkäufer noch besser.

Als zweites stellte Markus Kühner das Orsy Systemregal vor. Das Regal, welches bei vielen Würth-Kunden vor Ort steht, erkennt Lagerbestände und Bedarfe eigenständig und lässt sich bezüglich Bestellfrequenz und -zeitpunkt flexibel an Kundenbedürfnisse anpassen.

Markus hat damit gezeigt, dass Digitalisierung nicht immer nur Onlineshop bedeuten muss: Auch andere Unternehmensbereiche können von der Digitalisierung profitieren.

Video-Recap Digital-Frühstück »Digitalstrategie«

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