Netzfund: Pünktlichkeit kenn ich nicht…

Verfasst am 10. November 2017 von .

In unserer auf Leistung fokussierten Gesellschaft spielt Pünktlichkeit eine entscheidende Rolle. Eine der deutschen Tugenden, falls sowas überhaupt existiert, ist es, stets pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen. Alles ist auf die Minute getaktet. Vom Meeting im Büro über das Treffen mit den Freunden in der Lieblingsbar bis hin zum freudig erwarteten Date mit dem attraktiven Flirt aus der Bahn.

Pünktlichkeit, oh diese Pünktlichkeit!

Der Mythos der akademischen Viertelstunde, von dem ich als Schüler in Erzählungen von meinen damaligen Lehrern erfahren habe, existierte in meinem Studium schon nicht mehr. Entweder man war rechtzeitig im Vorlesungssaal oder man musste peinliche Kommentare der Professoren, über die eigene Unfähigkeit die Uhrzeit korrekt lesen zu können, über sich ergehen lassen.

Der Wert der Zeit.

Dabei erinnere ich mich gern an die Geschichte von Momo und den grauen Herren. Die Agenten der Zeitsparkasse versuchten die Menschen dazu zu bringen, Zeit zu sparen, um sie für später sicher und verzinst aufzubewahren. Doch beim Versuch Zeit zu sparen, vergessen die Menschen im Hier und Jetzt zu leben und das Schöne zu genießen.

Die Zeit rennt!

Doch wer kennt sie nicht: Die Zeit-Chaoten. Ob im Büro oder Freundeskreis, es gibt sie überall. Menschen, die ein anderes Verhältnis zur Pünktlichkeit haben. Dabei beneide ich diese Menschen in letzter Zeit immer häufiger, da es den Anschein hat, dass sie mehr den Moment leben und dabei den Überblick über die Zeit verlieren. Für alle diejenigen, die beim Lesen die Zeit aus den Augen verloren haben, merken dass sie mal wieder zu spät dran sind und sich dabei denken »Whatever, i´m late anyways«, empfehle ich die passende Uhr.

 

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