Innovationsmanagement – schnell scheitern als Erfolgsmodell

Verfasst am 13. März 2018 von .

Quelle: fotolia

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Insbesondere deutsche Unternehmen haben lange Zeit die stetige schrittweise Verbesserung von Produkten perfektioniert. So wurden deutsche Automobil- und Chemiekonzerne langsam aber sicher zu Weltmarktführern.
 
In den letzten Jahren hat sich jedoch die Innovationsgeschwindigkeit rasant erhöht. Das macht es schwerer, genaue Prognosen für die Zukunft zu treffen. Zudem wird eine klare Abgrenzung zwischen Branchen und Geschäftsfeldern schwieriger. Das beweist Amazon mit seiner Wandlung vom Onlinebuchhändler zum Anbieter von Cloud-Diensten.

Neue Methoden: Fail early, fail fast!

Neue innovative Methoden stellen jedoch zentrale Prinzipien in Frage, die noch immer in vielen deutschen Unternehmen verankert sind: Voraussetzung für gute Innovationen ist zum Beispiel die interdisziplinäre Zusammenarbeit jenseits von Hierarchien und Flexibilität in den Entscheidungen. Das bedeutet: Firmenchefs müssen ein Stück weit die Kontrolle abgeben. Denn lange Entscheidungswege bremsen Motivation und Mitarbeiter.

Ein Ansatz, um die Innovationskultur zu fördern, sind Digital-Labs. Ziel ist es, Konzerne mit neuen digitalen Geschäftsmodellen, innovativen Produktideen und Technologien für eine digitale Zukunft aufzurüsten. Das Commerzbank Spin-off #openspace in Berlin bringt beispielsweise Mittelstand und Start-ups zusammen, um Innovationen zu fördern und die Unternehmen in der Digitalisierung zu unterstützen.

Damit Innovationen aber überhaupt entstehen und nicht schon im Keim erstickt werden, ist es wichtig, eine Fehlerkultur im Unternehmen zu etablieren. Es muss möglich sein, Scheitern zuzulassen und Fehler bewusst zu betrachten. Für Innovationen wird ein Freiraum gebraucht, in dem Fehler machen nicht nur erlaubt, sondern erwünscht ist.

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Eine Reaktion zu “Innovationsmanagement – schnell scheitern als Erfolgsmodell”

  1. Stefan

    Am 15. März 2018 um 11:29 Uhr

    Man könnte jetzt sagen alter Hut und tausend Mal gehört – ich wiederhole es dennoch. Die Fehlerkultur in den USA ist uns in Europa 20 Jahre voraus. Während die einen es als Auszeichnung und Ausbildungsmaßnahme sehen, ist es für unsere Seite des Atlantiks ein Karrierestopper. Viel ausprobieren dürfen und dabei Erfahrungen sammeln sollte gefördert werden (Risikobudget?!)

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