Netzfund: Programmierung von menschlichen Zellen

Verfasst am 16. März 2018 von .
Quelle: Pixabay

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E-Health und die damit erhoffte Verbesserung der Gesundheitsversorgung ist ein seit Jahren kontrovers diskutiertes Thema, dass wir diese Woche bereits in unserem Artikel Das digitale Krankenhaus: Der Patient im Mittelpunkt! behandelt haben. Wie in Zukunft die Informatik die Gesundheitsversorgung beeinflussen könnte, stellen wir euch heute vor.

Timothy Lu – Absolvent am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) – stellte sich die Frage, ob man Zellen oder Viren so umprogrammieren kann, dass diese auf ihre Umwelt reagieren, Erkrankungen im Menschen erkennen und bei Bedarf effektiv selbst behandeln.

Nach seinem erfolgreichen Abschluss in Elektrotechnik und Informatik entschied sich Lu sein Interesse in Biologie zu vertiefen und bewarb sich bei einem Programm in »Health Sciences and Technology« an der Boston University. Während seiner dortigen Tätigkeit entwickelte er ein synthetisches Gen, welches das menschliche Immunsystem dazu bringt krebsbefallene Zellen anzugreifen, sobald die Erkrankung entdeckt wird. Des Weiteren erforschten Lu und seine Kollegen ein antimikrobielles Verfahren mit einer neuen Art von Proteinen.

Die Wissenschaftler erhoffen sich durch den Einsatz dieser natürlich vorkommenden Proteine die Entwicklung einer effektiven Heilung für verschiedene Infektionskrankheiten. Gerade im Hinblick auf die steigende Resistenz von Antibiotika und anderen Medikamenten sind solch neue Ansätze in der Medizin von höchster Bedeutung und Dringlichkeit, so die Forscher. Was zunächst eher nach Zauberei und Utopie klingt, basiert auf jahrelanger Forschung und verschiedensten Studien.

Meiner Meinung nach wäre es ein enormer Fortschritt, wenn die Wissenschaftler in der Lage wären unsere kleinsten Bestandteile im Körper so umzuprogrammieren, dass diese Krankheiten und andere Infektionen im Menschen selbst bekämpfen. Was meint ihr dazu? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare oder per Whatsapp!

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Kategorie: Netzfund der Woche


Eine Reaktion zu “Netzfund: Programmierung von menschlichen Zellen”

  1. hubertver09

    Am 19. April 2018 um 10:43 Uhr

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