So läuft’s in der Schweiz: DCC Zürich [Recap]

Verfasst am 30. Mai 2018 von .
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Quelle: #DcomZH

Neutral lautet nicht nur häufig das erste Wort, das einem zum Thema Schweiz einfällt, sondern auch das Attribut für den Eindruck, den die Connect – Digital Commerce Conference in Zürich am 23. hinterlassen hat. Ob Erfahrungsaustausch zu E-Commerce, Generation Z oder die Zukunft der Marktplätze – der Tenor lautete: lerne (auch durch die Fehler) von anderen, anstelle von: das ist der einzig wahre Weg zum digitalen Erfolg.

Silver Surfer und Generation Z

Während sich Marken, Händler und Hersteller darauf konzentrieren, bestimmte Zielgruppen für sich zu gewinnen, gibt es auf Kundenseite altersunabhängige Präferenzen hinsichtlich der Vorstellung vom idealen Shoppingerlebnis. Als Repräsentant für Generation Z und Silver Surfer zeigten Experten von Skate.ch respektive Madeleine-Mode.ch, wie sie verschiedene Zielgruppen über diverse Kanäle erreichen. Skate.ch mit dem Fokus auf dem jüngeren Publikum erhält seine Reichweite typischerweise über Instagram und Google AdWords. Madeleine hingegen legt den Schwerpunkt auf Pop-Up Stores, Katalogwerbung und Facebook Posts.

Auch wenn beide Marken unterschiedliche Kanäle nutzen, verfolgen sie letztlich dasselbe Ziel: eine für den Kunden einfache und wertvolle Einkaufs-Erfahrung schaffen. Eine weitere Gemeinsamkeit liegt in der Tendenz der Kunden beider Zielgruppen, eher über eine moderne, einfach zu handhabende Website oder App zu shoppen als über einen mobilen Browser oder eine veraltete Website. Silver Surfer und Generation Z liegen also gar nicht so weit auseinander, wie es ihr Altersunterschied vermuten lässt.

Gekommen,um zu bleiben

Es gibt für nahezu alles eine App. Diese allseits bekannte Tatsache unterstrich auch die Vertreterin der Schweizer Bundesbahn (SBB)Jeannine Pilloud. Sie machte nochmals deutlich, dass eine benutzerfreundliche Oberfläche nicht der einzige Treiber ist, einen Kauf via App zu generieren. Auch die Anzeige akkurater Produktinformationen ist ausschlaggebend für Kundenzufriedenheit und -bindung. Das Ausspielen der Produktinformationen spielt eine immer größere Rolle für digitalen Erfolg. Um diesen langfristig sicher zu stellen, bedarf es also eines effizienten PIM Systems.

Lokale Transportunternehmen wie SBB und internationale Firmen wie Citymapper wachsen stetig und müssen eine hundertprozentig korrekte Abbildung ihrer Produkte und Informationen gewährleisten, unabhängig davon, wo und wann die Inhalte abgerufen werden. Letztlich wird ein Nutzer die App nicht nur verwenden, weil sie gut aussieht, sondern in erster Linie, weil sie (immer) funktioniert. Das ist gerade im Zusammenhang mit öffentlichen Verkehrsmitteln essentiell. Denn jeder SBB-App Nutzer wird wenig erfreut sein, wenn er einen Zug verpasst, weil das PIM-System nicht einwandfrei funktioniert.

Tell your Story

Die Schweiz ist einer der wenigen Märkte, auf dem Amazon NOCH nicht die Monopolstellung hat wie beispielsweise bei uns in Deutschland. Bislang verkaufen die Schweizer Marken, Händler und Hersteller also hauptsächlich auf ihren eigenen on- und offline Marktplätzen. Einblicke in die Erfolgsgeschichte von MyMüsli zeigten auf der DCC, wie wichtig Multichannel Marketing ist, um als ursprünglich reines Online-Unternehmen in Zukunft erfolgreich zu sein. MyMüsli gelingt dies zum Beispiel mit Hilfe von kanalübergreifenden Maßnahmen wie den Aufbau von eigenen MyMüsli Stores in mittlerweile 40 Städten des DACH-Raums.

Casper ist hingegen ein Beispiel für den Schweizer Start von Amazon Partnerschaften. Wieder drang der neutrale Schweizer Tenor hervor, denn was beide Speaker vermittelten, war der Gedanke, dass es letztlich die Story hinter dem Unternehmen ist, die zählt. Sei es “Wir verkaufen Träume” im Fall von Casper oder “Der perfekte Start in den Tag” mit MyMüsli.

Digital Commerce Awards

Der Höhepunkt der Connect Konferenz war natürlich die mit Spannung erwartete Award-Verleihung, die in einer beeindruckenden Show Schweizer Digitalunternehmen ehrte. Es gab mehr als 165 Kategorie-Bewerber aus verschiedensten Branchen. Bereits etablierte, aber auch jüngere, kleinere Online-Unternehmen standen der 17-köpfigen Jury in diesem Jahr zur Auswahl.

Die begehrten Trophäen wurden schließlich in zwölf Kategorien und drei Jurypreisen vergeben. Ein Gewinner stach jedoch mit gleich drei Auszeichnungen hervor: Galaxus.ch, die erst vor Kurzem auch auf dem deutschen Markt Fuß fassten. Der Onlineshop, der zusammen mit Digitech.ch die Digitec Galaxus AG bildet, krönte seinen Erfolg auch mit dem Titel: Digital Commerce Champion 2018.

Galaxus.ch besticht durch ein harmonisches und effektives Zusammenspiel von Benutzerfreundlichkeit und Systemanbindung. Stories, Beratung, eine exzellente UI, eine breite Produktpalette sowie eine einzigartige Social-Commerce-Strategie waren für die Jury ausschlaggebend, den Digital Commerce Champion das zweite Mal in Folge auszuzeichnen.

Das Geheimnis für digitalen Erfolg

Was nehmen wir also von der DCC Zürich mit? Egal, wo Produkte angeboten, vermarktet und verkauft warden, Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch wie wählt man die richtige Lösung im E-Commerce-Umfeld aus? Ist ein PIM noch ausreichend oder braucht es sogar ein MDM?

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Eine Reaktion zu “So läuft’s in der Schweiz: DCC Zürich [Recap]”

  1. «Lieber pragmatisch vorwärts kommen als perfekt still stehen!» – Rückblick auf Connect - Digital Commerce Conference, Award und Night [inkl. Video] | Carpathia Digital Business Blog

    Am 2. Juni 2018 um 09:30 Uhr

    […] gespickt mit Highlights und gerne verweisen wir auf die verschiedenen Recaps wie bei Openstream, Handelskraft oder dem strukturierten Protokoll von Onedot (als […]

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