Facebook ist mal wieder ins Visier der Datenschützer geraten. Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz aus Schleswig-Holstein hat sich gegen Facebook positioniert und probiert Facebook Fanpages und Plug Ins auf nationalen Seiten zu verbieten. Weitere Informationen finden sich im ersten Lesetipp wieder. Außerdem gibt es Tipps zum E-Mail Marketing, dem neuen Google Panda Update, internem Microblogging und der Umsetzung von NFC über die deutschen Mobilfunkanbieter.
In dieser Woche liegt der Fokus bei den Lesetipps stark auf verschiedenen Empfehlungen rund um die Marketingtätigkeiten. Im ersten Beitrag wird aufgelistet was Kunden wirklich wollen. Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, werden im Marketing die verschiedensten Mittel genutzt. Passend dazu beschäftigen sich die weiteren Artikel mit Affiliate Marketing, Tipps zur Nutzung von Google AdWords, die Rolle der E-Mail und der Messung des Rückflusses solcher Maßnahmen.
Nichts wird derzeit so kritisch betrachtet, wie der Sinn und die Effektivität von Social Media Marketing. Vor allem Facebook Marketing und Facebook Shops werden immer wieder mit vernichtenden Konversionsraten schlecht geredet. Doch Beispiele zeigen, dass es auch anders geht.
Der Erfolg von Marketing über soziale Medien lässt meist auf sich warten oder kann nur schwer festgestellt werden. Oft haben Aktionen einen großen Bekanntheitswert, aber drücken sich schlecht oder verzögert in Zahlen aus.
Eine Studie des „Social Media Examiners“ zeigt, dass der Erfolg erst langfristig registriert wird. Nach nur einem Jahr fällt es den Unternehmen schwer das Positive der Aktivitäten in soziale Netzwerken oder anderen Medien zu sehen. Doch wer diesen Mitteln eine gewisse Zeit einräumt, erkennt die Vorteile.
Das soziale Netzwerk Facebook ist in aller Munde. Für viele Unternehmen ist es deswegen wichtig diese Plattform zu nutzen. Natürlich gibt es Branchen in denen eine Facebookseite nahezu unwichtig ist, aber für den Rest stellt es ein gutes Mittel dar, um die Bekanntheit zu steigern und Aktionen zu starten. Unternehmen wie Eurail.com oder Boingo nutzen ihre Facebookseiten sogar sehr erfolgreich für den Kundenservice. Sie zählen zu den 5 Besten der Mashable Awards von 2010 und Eurail gewann diese Konkurrenz mit dem überzeugenden Service über Facebook.
Neben dieser Nutzungsmöglichkeit, welche natürlich auch einen Marketingeffekt mit sich bringt, stehen aber besondere Aktionen der verschiedenen Unternehmen im Vordergrund. Facebook startete unlängst sein Award-Portal Facebook Studio, um besondere Aktionen vorzustellen und zu bewerten. Auf der Seite gibt es eine Galerie der verschiedenen Aktionen mit ihren zugehörigen Effekten. Für alle die über eine Werbeaktion via Social Network nachdenken, gibt es hier ein paar Denkanstöße. Ein sehr interessantes Konzept erarbeitete Coca Cola. Dieses wird im folgenden Video gezeigt.
Im Gegensatz zu dem Erfolg, ausgedrückt durch „Likes“, bleibt immer die Frage in wie weit solche Maßnahmen einen Nutzen haben für die Unternehmen. Schwer zu sagen ist auch, was ein „Like“ wirklich wert ist. Wenn der Aufwand allerdings nicht zu groß ist, kann so eine Aktion fast nie schaden und bringt mindestens ein bisschen Buzz.
Facebook selbst stellt derzeit ein Best Practice White Paper rund um Facebookmarketing zur Verfügung und forciert durch diese Maßnahmen die weitere Entwicklung auf dem eigenen Portal.
Ekaabo bietet seit dem 10. März über Spreadly (ehemals yiid.it) einen Multi-Share-Button an. Die Erfinder des Dislike-Buttons, ermöglichen durch ihre neueste Entwicklung einen gleichzeitigen Post auf den Plattformen Facebook, Twitter, LinkedIn und GoogleBuzz.
Zusätzlich kann über die Share-Funktion, eine zeitlich beschränkte Empfehlungs-Bonusaktion gestartet werden. Die durch den Button folgenden Empfehlungen können von den Seitenbetreibern durch gewählte Geschenk-, Rabatt- oder Gutscheinaktionen belohnt werden und führen so zu Weiterempfehlungen.
Um all diese Funktionen auszuwerten, stellt Spreadly obendrein ein integriertes Analysetool zur Verfügung.
Der Service steht dabei unter anderem für die Dienste WordPress, Blogger, Tumblr und sogar Magento-Shoplösungen zur Verfügung. Im Falle der Magento-Implementierung wird jedoch noch der alte Button vom Spreadly-Vorgänger yiid.it genutzt.
Installationsbeschreibungen sind für alle Anbieter gegeben und leicht umzusetzen.
Anstatt der einfachen „Like”-Funktion beinhaltet diese nun eine automatische „Share“- Funktion. Diese neue Funktionsweise des Like- Buttons stellt eine Verbindung zum eigenen Nutzerprofil her und veröffentlicht durch einen Klick, automatisch Bild und Textinhalte. Im Vergleich zum Share- Button kann man hierbei nicht einmal bestimmen ob der Artikel mit oder ohne Bild dargestellt wird.
Das Problem dabei ist, dass verschiedene Videos seitdem durch einen vorgeschalteten, nicht erkenntlichen Like- Button getaggt sind und ihr, wenn ihr bei Facebook eingeloggt seid, den Inhalt bzw. die Homepage direkt als „Like“ veröffentlicht. Und seien wir ehrlich – Wieviel Facebookuser achten immer darauf, ob sie On- oder Offline sind?
Für die dreisten Anbieter solcher getaggten Videos verbirgt sich darin natürlich ein hoher Spreadingfaktor, verbunden mit hohen Werbeeinnahmen.
Für jeden Facebookuser ist es nervig und man sollte im Hinterkopf behalten, dass in Zukunft nicht nur Videos, sondern fast alle Funktionen im Internet getaggt sein könnten.
Nach ein paar einleitenden Worten von Roy Rubin, CEO von Varien und Kopf von Magento, warteten zahlreiche spannende Vorträge auf die über 400 Besucher der Meet Magento. Hier ein kurzer Rückblick:
Ein einziger Warenkorb wurde für die verschiedenen Anbieter in Magento umgesetzt. Die Kunden müssen sich, wenn sie mehrere Artikel kaufen möchten, nun nicht mehr mehrmals Registrieren. Durch das Single-Sign-On ist die Eingabe der Kundendaten nur einmal nötig.
7 Trend setzt Magento in Kombination mit einer Eigenentwicklung ein. Auch wir von dotSource waren mit einem Vortrag zu Hochzeitsplaza präsent. Wie wir Magento für das Hochzeitsportal der Joni Wedding GmbH umgesetzt haben, wurde bereits vor einiger Zeit auf Handelskraft berichtet.
Web oder App…
…war auch während der Meet Magento die große Frage. Welche Möglichkeiten mit Magento auf Android, IPhone und Co. umsetzbar sind, erklärte Roman Zenner in seinem Vortrag. Dieser wurde auch prompt von t3n interviewt und ließ seine Präsentation nochmal Revue passieren.
Natürlich durften Vorträge zum Thema Performance nicht fehlen
Wie auch mit Magento in einem hohen Performance-Bereich gearbeitet werden kann, wurde unter anderem in den Vorträgen von Utz Westermann (Optaros), Martin Rothenberger (Daily Deal) und Marc Korthaus (SyS Eleven GmbH) deutlich. Durch das Auslagern von statischen Inhalten, Caching Methoden, Cluster, dem Einsatz von Varnish und MySQL Proxy kann die Leistung des Shopsystems enorm gesteigert werden.