Archiv der Kategorie 'System-Ausstattung'

Facebook Deals ist in Deutschland gestartet

Verfasst am 2. Februar 2011 von Sabine Bartmann.

In einigen Blogs wurde bereits darüber berichtet – seit zwei Tagen sind die „Facebook Deals“ unter dem eingedeutschten Namen „Facebook Angebote“ auch hierzulande verfügbar. Der neue Service des größten sozialen Netzwerks funktioniert location based, was bedeutet, dass Offerten oder andere Dienste mit Orten über ein mobiles Endgerät verknüpft werden. Im Fall der Facebook Angebote erhalten Nutzer Rabatte oder anderen Vergünstigungen, wenn sie sich mit ihrem iPhone oder Android-Handy über die entsprechende Applikation an einem Ort identifiziert (einchecken).

Gleich zum Start sind einige große Unternehmen wie zum Beispiel Douglas, Esprit, Vapiano oder Gravis vertreten. Aber auch jeder andere Anbieter kann relativ simpel seine Lokalität dort listen. Ähnlich wie bei den Location Based Services von foursquare und Gowalla unterscheidet auch Facebook seine Offerten. So kann ein Unternehmen zum Beispiel Angebote für Gruppen oder besonders treue Nutzer erstellen, die eine bestimmte Anzahl an „Checkins“ aufweisen.

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Nachgefragt: Call-to-Action bei armedangels

Verfasst am 13. Oktober 2010 von Sabine Bartmann.

Was machen Unternehmen, damit potentielle Kunden auch tatsächlichen zu Käufern werden? – Sie sprechen jene direkt an. Im Web- und Printbereich nennt sich dieses Verfahren Call-to-Action. Grafische Elemente rufen direkt zum Kauf auf und werden von geübten Designern so platziert, dass der Betrachter sie auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wahrnimmt. Gemessen wird der Erfolg dann zum Beispiel durch Eye- oder Mousetrackingverfahren.

Das Lable für nachhaltige Fashion armedangels nutzt das Call-to-Action auf eine andere Art und Weise. Im oberen viertel des Shops wurde ein riesiger Button platziert über den per Livechat Fragen beantwortet werden. Nicht nur die Qualität der Kollektionen wird hier groß geschrieben, sondern auch der Kundensupport.

Handelskraft hat dem Leiter des Kundenmanagements Kristof Kruse einige Fragen zu der Chatfunktion und zu dem Umgang mit armedangels-Kunden gestellt:

Mit welcher Philosophie begegnet Ihr euren Kunden?

Für uns gilt: der Kunde ist Kaiser. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass wir versuchen spätestens innerhalb von 24 Stunden auf Fragen zu antworten und spezielle Kundenwünsche zu erfüllen.

armedangels

Wie antwortet Ihr auf Beschwerden?

Zunächst beantworten wir diese direkt. Und wir gehen erstmal davon aus, dass der Fehler auf unserer Seite liegt, wenn dies der Fall ist, entschuldigen wir uns beim Kunden und geben ihm in extremen Fällen auch einen Gutschein für zukünftige Einkäufe.

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mpass für Intershop und Magento

Verfasst am 30. September 2010 von Sabine Bartmann.

Ein zentrales Thema auf der dmexco waren die Herausforderungen des Mobile-Commerce. Insofern durfte auf der Messe der passende Paymentanbieter nicht fehlen. Für Handelskraft habe ich mich mit Joachim Gramberg, Key Account Manager Wholesales bei mpass, unterhalten.

Auch über unsere Magento-Computop-Extension kann der Service von mpass genutzt werden.

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Magento: Barcode Shipping

Verfasst am 3. September 2010 von Sabine Bartmann.

Die Liste der Extensions für Magento reicht bis in alle Weiten. Diese Woche wurde mir ein Modul zugespielt, das eine Erwähnung wert ist: Barcode Shipping für Magento. Enwickelt wurde die Erweiterung von YBM-Deutschland, geführt von Stephan Wienczny. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von Magento-Modulen. Mit der Erweiterung Barcode Shipping wird eine Bestellung ohne ein zusätzliches Warenwirtschaftssystem umgesetzt. Das lohnt sich besonders für Unternehmen die ihre bestehende Logistik nicht auslagern möchten, aber dennoch Wert auf eine unkomplizierte Abwicklung legen. Eine ausführliche Beschreibung lässt sich hier finden.

BarcodeShipping

Weitere Extensions unter magentocommerce.com

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E-Commerce ist offen für alternative Bezahllösungen

Verfasst am 2. September 2010 von Sabine Bartmann.

Er kürzlich veröffentlichte das E-Commerce-Center Handel eine Studie über die Entwicklung des Online-Zahlungsverhaltens aus Händlersicht. Neben den üblichen Bezahlformen wie Lastschrift, Vorauskasse oder Rechnung, können Alternative Modelle wie Pay Pal oder Click and Buy einen Zuwachs verbuchen. Zum einen liegt dies an dem gestiegenen Vertrauen in die Transaktionssicherheit, zum anderen besteht hier ein enormes Potential für neuen Gaming und Shopping-Möglichkeiten, die im Netz zu finden sind. Besonders Facebook könnte von diesem Wandel profitieren, denn hier sind alternative Paymentlösungen am häufigsten anzutreffen.

Seit dem Start der Facebook Credits hat sich einiges getan. Viele Spiele in dem sozialen Netzwerk haben die Credits bereits als Zahlungsmöglichkeit angenommen. Mittlerweile kooperiert das Netzwerk mit dem malaysischen Zahlungsanbieter MOL. Die Credits können nun auch in 500.000 stationären Läden in Asien und Australien erworben werden.

Auch der Paymentanbieter Click and Buy, der, laut Studie, zu den alternativen Bezahlmöglichkeiten gezählt wird, geht seinen Weg in Richtung Facebook. Mit Buxter hat das Unternehmen Ende Juli einen Dienst gestartet, der das Bezahlen über eine Applikation möglich macht. Das Geld, das sich auf dem Click-and-Buy-Konto befindet, kann zu der Anwendung transferiert werden. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, seinen Freunden über Facebook Geld zu senden, einzufordern oder Applikationen zu kaufen. Auch weitere Umsetzungen sind für die Zukunft angedacht. Zugang zu der Anwendung Buxter erhält der Nutzer durch ein zusätzliches Passwort.  Für die Sicherheit der persönlichen Daten kann Click and Buy unter anderem Gütesiegel des TüV und von McAfee vorweisen, diese haben auch für die Anwendung Geltung. Von Click and Buy wird ausdrücklich versichert, dass keine Daten an Facebook oder andere weitergegeben werden.

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BillSAFE, sichere Rechnungsabwicklung mit Magento

Verfasst am 10. Juni 2010 von Sabine Bartmann.

BillSAFE sichere Rechnungsabwicklung mit Magento

BillSAFE

Das mit Magento kompatible Zahlungssystem ermöglicht es Käufe sicher per Rechnung abzuwickeln. Der Käufer wird einer Bonitätsprüfung unterzogen, darüber hinaus bietet BillSAFE weitere Sicherheitsleistungen, wie zum Beispiel die Überwachung der Zahlungseingänge an. Das Besondere an dieser Variante gegenüber anderen Payment-Anbietern ist das Erschließen der Kundengruppe, die vornehmlich auf Rechnung einkauft.

Der Käufer zahlt zuerst an BillSAFE, erst dann wird wöchentlich der geforderte Betrag an den Anbieter überwiesen. Bei einem Zahlungsausfall wird sogar das Aussenden von Mahnungen übernommen.

Frühere Einträge

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On-Demand versus Standardsoftware und Full Service

Verfasst am 22. Mai 2008 von Alexander Neuhausen.

In einem On-Demand-Modell, bei dem der Händler nur für die Benutzung der Plattform zahlt – nicht aber direkt für Hardware, Software, Support, Netzwerk, Rechenzentrumsbetrieb und Sicherheitstechnik, gibt es auf den ersten Blick nur Vorteile im Vergleich zum “überholten” Modell der zu kaufenden Standardsoftware. Dennoch ist ein Erfolg dieses Modells, vor allem in Deutschland, nicht spürbar. Ein Beispiel ist das Unternehmen Demandware des Intershop-Gründers Stephan Schambach, das seit 2005 seine Services anbietet. Nach anfänglichen Erfolgen und diversen Kundengewinnen, scheint es nun, dass sich die Vorteile des On-Demand-Modells im täglichen Geschäft nicht immer bewahrheiten.

Beispiel Promarkt:
Nach gerade 2 Jahren entschied sich Promarkt aus Kosten- und Betriebsgründen wieder für eine Standardsoftware (Omeco) zum Betrieb der Seiten www.promarkt.de und www.yagma.com. Etwas ausführlich schreiben die Kollegen vom e-commerce-blog darüber.

Beispiel Playboy:
Den Bunny Shop und den Bunny Store, als zwei der schillerndsten Referenzen von Demandware, hat man nach knapp einem Jahr ebenfalls verloren. In diesen Fall betreut nun der Full-Service-Anbieter eFashion Solutions die Geschicke der beiden Shops.

Beispiel Victoria’s Sectret:
Das Projekt bei Victoria’s Secret wurde nach einer relativ langen Projektlaufzeit und einem hohem Investionsvolumen von $30 Mio. gestoppt und rückabgewickelt (zur TechCrunch-Meldung). Die Umsetzung erfolgte in diesem Fall gemeinsam mit dem Bostoner Startup N2N Commerce, das im Projekt die Realisierung der Cross-Channel Commerce Platform übernahm, der Basis, auf der Demandware den Online-Verkaufskanal umsetzten sollte.

In der Praxis – zumindest in Deutschland – scheint sich also das Thema On-Demand E-Commerce aus verschiedenen Gründen noch nicht durchzusetzen. Entscheidend ist wohl, dass trotz nutzungsbezogener Gebühr der Preis scheinbar zu hoch für die meisten Händler ist. Auch die Tatsache, dass man trotz standardisierter Software mit automatischen Updates und Zurverfügungstellung neuer Features doch ein großes Stück Flexibilität aufgibt, mag besonders bei Händlern mit Prozessen oder Anforderungen, die nicht „Standard“ sind, ein problematisch zu sein. Falls der Kunde eine bestimmt Suche, Recommendation Engine, spezielle Customization, etc. einsetzen möchte, kommt er kaum an einem eigenem System vorbei. Der Markt für Standardsoftware ist also noch vorhanden. Wirklich spannend ist aber das Thema Full Service, bei dem ein Dienstleister nicht nur den Shop, sondern alle E-Commerce-Prozesse bis hin zum Fulfillment betreut, da es hier wirklich enorme Optimierungs- und Einsparungspotentiale für den Händler gibt.

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