Archiv der Kategorie 'Interviews'

“Die Qualität haben wir” – Handelskraft im Interview mit Urbanara Gründer Benjamin Esser

Verfasst am 8. September 2011 von Thomas Wetzel.

Nach der Ankündigung von letzter Woche bringen wir heute das Interview mit Benjamin Esser, dem Gründer und CEO von Urbanara. Nachdem das Start Up kontinuierlich gute Zahlen aufweist und stetig wächst ist für nächste Woche ein Facelift des Shops geplant. In einem lockeren Gespräch ging es um Marketing, den “erhofften” Flagship Store, die Vor- und Nachteile des Direktvertriebs und den Aufbau der Marke Urbanara.

Dein erstes Projekt MyFab verfolgt ja das gleiche Geschäftsmodell nur mit anderen Produkten, wie seid ihr dann auf den Direktvertrieb von Heimtextilien gekommen?

Der Schritt war eigentlich ganz simpel und logisch für mich, weil das Modell an sich auf der Kundenseite sehr gut ankommt und auch leicht verstanden wird. Sie sagen sich: Warum sollen wir für die ganzen Handelsstufen bezahlen wenn es mit MyFab oder Urbanara auch ohne diese und vor allem günstiger geht?

Bei Urbanara kommt noch dazu, dass im Gegensatz zum Möbelverkauf von MyFab die Ware schneller produziert und geliefert werden kann und außerdem der Bereich der Heimtextilien sehr hohe Margen bietet.

Neben den Vorteilen des Prinzips gibt es natürliche auch negative Einflüsse, welche sind deiner Meinung nach die schwerwiegendsten?

Natürlich liegen auch die Nachteile klar auf der Hand. Die Logistik ist die größte  Herausforderung, hat man sie aber einmal umgesetzt und die Abläufe und Routen über Südamerika, Afrika und Asien realisiert, ist das auch der klare Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Gegenüber den Kunden ist der Nachteil, dass für Produkte die von heute auf morgen gebraucht werden, dass Prinzip nicht tragbar. Zusätzlich sind Kunden meistens nicht gewillt 1-3 Wochen auf Bettwäsche zu warten, die dann 10-20€ günstiger ist.

Und ab wann gehen Kunden diesen Kompromiss ein?

Es ist klar das es nur über den Wartezeit/Preisvergleich geht. Ich bin davon überzeugt, dass wenn der absolute Kostenvorteil bei 30-40€ liegt, die Kunden bereit sind auch wenige Wochen zu warten. Bei einer Kaschmirdecke die anstatt 500€ dann 200 oder 300€ kostet, gehen Käufer natürlich gerne diese Wartezeit ein.

Der Hauptstandort für die Kontakte zu den Herstellern ist China, ist es heutzutage noch schwer dort schnell und erfolgreich Fuß zu fassen?

Ganz im Gegenteil, eigentlich ist es super einfach. Die Infrastruktur ist extrem weit entwickelt und steht Deutschland in nichts nach. Auch findet man hervorragende Mitarbeiter.  Es ist fast so, dass man als Neuling manchmal sogar das erwartete „Abenteuer China“ vermisst.

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Urbanara kurz vor Webseiten Facelift – Handelskraft mit exklusiven Fotos

Verfasst am 1. September 2011 von Thomas Wetzel.

Der Onlineshop für Heimtextilien Urbanara steht kurz vor dem Relaunch der Homepage. Der viel gelobte Shop wird für eine weiterhin positive Entwicklung neue Features integrieren und das Design anpassen.

Das von Hamburg nach Berlin gezogene Start-Up besticht derzeit durch kontinuierliches Wachstum von bis zu 100% im Monat. Trotz der schnellen Entwicklung kann die Return Rate unter 3% gehalten werden. Wer wissen will, wie Urbanara das schafft, darf auf das nächsten Mittwoch erscheinende Interview mit dem Mitgründer Benjamin Esser gespannt sein.

Ein Grund  für die guten Zahlen ist klar: Qualität! Der Direktvertrieb ohne Zwischenhändler ermöglicht dem Unternehmen günstige Preise bei gleichzeitig hoher Qualität. Die Stoffe aus Südamerika, Afrika, Asien und Europa genügen den höchsten Standards. Diese Faktoren begünstigen diese Umsatzentwicklung.

Ein Facelifting soll nun helfen, die Qualität der Ware weiter »

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Groupon ist nichts für Jedermann – aus gutem Grund?

Verfasst am 23. August 2011 von Thomas Wetzel.

Neben den in der Vergangenheit gepflegten Diskussionen über die kritische oder nicht kritische Finanzlage von Groupon, kann das Geschäftsmodell des Gutschein-Spezialisten auch durch einen Blick auf die Meinungen der Groupon Nutzer und das Verhalten der Gutscheinkäufer eingestuft werden.

Ein sehr interessantes Interview in diesem Zusammenhang führte Matias Roskos von Socialnetworkstrategien.de mit dem Rheinischen Hof aus Garmisch-Partenkirchen. Dessen Inhaber Andreas Griess und die für das Online-Marketing zuständige Jessica Reindl verhandelten mit einer Vertreterin von Groupon und schilderten ihre Eindrücke und die Gründe gegen ein Groupon Inserat.

Die Verhandlungen scheiterten aus verschiedenen Gründen. Zunächst beschreiben Griess und Reindl die Bedingungen für eine Anzeige als ein Argument gegen eine Anzeige. Den Richtwert von 50% Preisnachlass weiter »

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Die Facebook App Plattform Applosive.de startet – SCOOBOX® ist dabei

Verfasst am 16. August 2011 von Thomas Wetzel.

Die Macher von allfacebook.de, ehemals facebookmarketing.de, warten mit einer neuen Idee auf. Die Facebook Experten Philipp Roth und Jens Wiese starten mit applosive.de einen Marktplatz für Facebook Apps und Erweiterungen. Das Projekt steht noch in den Startlöchern. Viele bekannte Anbieter nutzen die Plattform allerdings jetzt schon und testen den neuen Vertriebsweg. In einem kurzen Interview mit Handelskraft erläuterten die beiden Gründer, wie alles begann und reden über ihre Pläne für die Zukunft.

„Die Idee ist aus Gesprächen mit Vermarktern auf Facebook entstanden“, erklären Roth und Wiese. Ihren Einschätzungen nach fehle vielen sowohl Know How als auch Ressourcen für Aktionen oder Kampagnen auf Facebook. Wie im ganzen E-Commerce Markt fänden sich auch hier schwer Entwickler, welche sich wirklich gut mit Facebook auskennen, denn auch wenn Facebook allgegenwärtig ist, hat sich der Markt noch nicht komplett auf die Relevanz der Plattform eingestellt.

Nach eigenen Angaben initiierten Roth und Wiese applosive.de, um die Agenturen und Dienstleister zusammenzubringen und ihre Entwicklungskosten durch eine gewisse Standardisierung noch weiter senken zu können. So fänden zahlungswillige Kunden und arbeitswillige Entwickler über die eigene Plattform zusammen. Bewusst konzentriert sich das Geschäft dabei derzeit auf den deutschen Markt, um „Reibungsverluste in der Kommunikation und weiter »

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Interview: ADD/UP – Vom Onlineshop zum stationären Handel

Verfasst am 15. Februar 2011 von Sabine Bartmann.

Das Vernetzen verschiedener Vertriebskanäle wird für den stationären Handel und Onlineshopbetreiber immer präsenter. Das Joint Venture ADD/UP, hervorgegangen aus Hermes Fulfilment und Meyer & Meyer, bietet speziell für die Fashionbranche Lösungen für ein integriertes Multi-Channeling an.

Geschäftsführerin Nina Ehrenberg erklärt im Interview mit Handelskraft die Vorteile der Leistungen von ADD/UP:

Aus welchem Grund haben Sie sich mit ADD/UP auf die Fashionbranche spezialisiert?

Im Modemarkt sehen wir derzeit das größte Potenzial. Immer mehr Modehändler und Marken, die bisher nur im Stationärhandel vertreten waren, entdecken den Webshop als wichtigen Wachstumstreiber für sich. Außerdem haben sowohl Meyer & Meyer als auch Hermes Fulfilment ihre Wurzeln im Fashion-Segment.

Welche Kanäle werden von Ihren Leistungen angesprochen?

Unsere Leistungen richten sich einerseits an Stationärhändler, seien es Multibrand- oder Monobrandläden, die zusätzlich einen Webshop eröffnen wollen, und andererseits an Online-Händler, die ihre Ware künftig auch in Filialen verkaufen wollen.

Was bedeutet „integriertes Multi-Channeling“ bei ADD/UP?

Wir verstehen unter integriertem Multi-Channeling, dass alle Vertriebskanäle miteinander verbunden und zentral gesteuert werden, damit der Endkunde rund um die Uhr einkaufen, aus einem größtmöglichen Sortiment auswählen und völlig frei zwischen Webshop und Filiale wählen kann.

Wie funktioniert „integriertes Multi-Channeling“ bei der Verbindung von stationärem- und Onlinehandel von der Bestellung bis hin zu der Lieferung?

Das Wichtigste dabei ist die gemeinsame Bestandsführung, das vernetzte Data-Warehouse und der übergreifende Blick auf alle Kundendaten. Nur so ist gewährleistet, dass für jeden Kanal sämtliche Informationen jederzeit abrufbar sind. Ein Beispiel: Wird ein Artikel über einen Kanal besonders gut verkauft, hat der Händler oder die Marke jederzeit die Möglichkeit, für Nachschub aus anderen Kanälen zu sorgen. Der Kanal, der zuerst verkaufen kann, erhält den freien Bestand. Warenwirtschaftssysteme, Bestandsführung und Kassensysteme existieren ja bereits für jeden Kanal, sie werden bei ADD/UP miteinander verbunden.

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Interview: Wie geht es Zazzle.de nach einem Jahr auf dem deutschen Markt?

Verfasst am 14. Januar 2011 von Sabine Bartmann.

Der Einsatz von User Generated Products ist im E-Commerce schon nicht mehr wegzudenken. Das Konzept funktioniert entweder als Stand-alone-Lösung oder als Zusatzmodul in Form eines integrierten Produktkonfigurators (z. B. der Pax-Konfigurator von Ikea). Von T-Shirts, Parfums bis hin zu Müslis oder Skateboards gibt es bereits kaum mehr ein Produkt, das sich davor entziehen kann von Nutzern selbst gestaltet oder angefertigt zu werden.

Zazzle

Zazzle.de ist eine der Plattformen, die das Selbstmach-Prinzip für sich nutzt (Im September 2009 wurde auf Social Commerce darüber berichtet). Das international agierende Unternehmen ist nun seit mehr als einem Jahr erfolgreich auf dem deutschen Markt vertreten und ein Beispiel dafür, dass aus einem Trend ein solides Geschäftsmodell werden kann.

In einem Interview mit uns zieht Gründer und Geschäftsführer Jeff Beaver Resümee:

How was your first year on the German market?

It’s been explosive!  We launched the www.zazzle.de website on September 18, 2009, just over one year ago.  In our first year, we’ve seen 312% growth, and that’s on an already established base of international sales to German customers.  We’ve seen thousands of creative Germans join the Zazzle community as sellers, earning money by selling their own designs and creativity through the Zazzle platform.  There is still a lot of work to be done to further localize our German website, to better merchandise relevant products, and to attract even more excellent German sellers.  But the German market is exciting because it is large, connected, and absolutely on the leading edge of the customization movement.

What motivated you to expand to Germany?

We launched the www.zazzle.de website in September 2009, after noticing that Germany was already a popular market for Zazzle products ordered from our www.zazzle.com website.  We knew from our experience that Germans were interested in Zazzle, even when the site was only in English and not localized for the German market.  We began to discover the creative and expressive nature of the German people, and the natural fit of Zazzle for such a market.  Really, it’s this creative spirit amongst Germans that has driven much of our success so far with the www.zazzle.com website, and we expect that to continue to be the case moving forward as we are able to make more and more Germans aware of what is possible with Zazzle.

Is there a country you wouldn´t expand to at the moment, but maybe later?

Our vision is to redefine commerce, powered by the world’s imagination.  So one day, we hope to make Zazzle available to everyone around the world, in their own language and in a way that is uniquely tailored to their own local culture.  For now, we’ve been keeping a close eye on China.  The population is huge, and the market opportunity is growing.  That said, there are many challenges to operating a business like Zazzle in China.  So, for the moment, while we remain highly interested, we are only monitoring the opportunity in China.

From your point of view, in which aspects does the German market differ from other local markets you have dealt with?

In general, the German market is extremely knowledgeable when it comes to online shopping.  Additionally, user-generated content and on-demand manufacturing are also concepts that are quite familiar to most Germans at this point.  This is great for Zazzle, as we don’t need to spend much time explaining to Germans what Zazzle is and how it works.

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The Bakery – Eine Sprache für Multichannel-Transaktionen

Verfasst am 15. November 2010 von Sabine Bartmann.

TheBakeryDie Intershop-Tochter „The Bakery“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den elektronischen Handel zu vereinheitlichen und damit zu vereinfachen. Heraus kam eine Transaktionsplattform, die Supplier und Channel miteinander vernetzt und alle dazugehörigen Prozesse performanter gestaltet. Mittlerweile zählen bekannte Namen wie Neckermann und Channel21 zu den Nutzern.

“The Bakery ist wie eine Sprache, die alle miteinander verbindet”,

so Klaus Skripalle, Geschäftsführer und Mitgründer. In einem Interview mit Handelskraft erklärte er die Vorzüge der Plattform:

Magento-Plugin „MagBakery“

Damit auch Shopbetreiber, die auf Magento setzen, die Leistungen von “The Bakery” in Anspruch nehmen können, gibt es nun ein geeignetes Plugin. Mit der Anbindung und entsprechender Vereinbarung profitieren Onlineshopbetreiber unmittelbar von den Dienstleistungen der Handelspartner. Momentan ist „MagBakery“ noch in der Beta-Version und kann unter diesem Link getestet werden: http://www.meeva.de/magbakery.html

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