Archiv der Kategorie 'Liveshopping'

Neuigkeiten

Verfasst am 9. Dezember 2010 von Sabine Bartmann.

Xing übernimmt Amiando

Mit der Übernahme zum 1. Januar 2011 folgt das Businessnetzwerk den Wünschen seiner Kunden.

„Mit dem Erwerb von amiando folgen wir dem Wunsch einer sehr großen Zahl unserer Mitglieder nach einem integrierten, umfassenden Service für die Abwicklung von Events. Allein im vergangenen Jahr haben unsere Mitglieder mehr als 150.000 Events über die XING-Plattform organisiert und vermarktet. Künftig können wir unseren Mitgliedern die effiziente Abwicklung aller dafür erforderlichen Prozesse einschließlich Registrierung, Ticketausstellung und Abrechnung integriert anbieten. Wir erschließen uns damit einen sehr attraktiven und schnell wachsenden Markt.“

so Stefan Groß-Selbeck, CEO der XING AG.

xing

Google und Groupon

Ein für die Firmenphilosophie zu unmoralisches Angebot erhielt Groupon von dem Internetriesen Google. Über die Hintergründe wird ausführlich auf Gründerszene berichtet.

Zalando ist nun bald auch in Frankreich vertreten…

…und damit neben Österreich, Deutschland und den Niederlande in vier Ländern vertreten. Der Sitz des Unternehmens wird ebenso internationaler ausgerichtet. Im nächsten Jahr eröffnet ein Office in Paris und ergänzt somit den Berliner Standort.

Amazon und der Cybermonday in Deutschland

Seit November wurde der in den USA bereits bekannte Cybermonday auch auf der deutschen Amazonseite eingeführt. Der Erste Montag blieb jedoch nicht ganz ohne negativen Folgen…

Online Lebensmittel mit Lieferheld bestellen

Seit diesem Jahr sprießen die Onlinelebensmittelanbieter wie Pilze aus dem Boden. Mit Rewe, Real, Froodies oder Emma Mobil sind nur einige genannt. Seit Ende des letzten Monats investiert Team Europe Ventures intensiv in Lieferheld.de. Die Plattform ist eigentlich kein Onlinesupermarkt, sondern ein Konglomerat von Restaurants mit Lieferservice inklusive der Option zu bestellen und zu bewerten. Dennoch dürfte der Boom im Onlinelebensmittelmarkt ein entscheidender Faktor für diese Investition gewesen sein.

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Groupon sieht der Konkurrenz gelassen entgegen

Verfasst am 2. November 2010 von Sabine Bartmann.

Pro Sieben hat in dieser Woche seine Liveshoppingplattform ProSieben Products in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Wie bei Groupon ist es hier möglich aus lokalen Angeboten auszuwählen. Fast zur selben Zeit sind zwei neue Groupbuying-Angebote gestartet. Das eine stammt von Ebay und das andere von der Einzelhandelskonzern Walmart. Der Auktionsriese bietet seit dem 1. November auf dem US-Markt den gemeinsamen Einkauf von Geschenken zurzeit über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter und auch einfach nur per E-Mail an (Wie bei Amazon können hier per Facebook-Connect Geschenkvorschläge aus den einzelnen Facebookprofilen generiert werden).




Walmart hingegen hat seine Groupbuying-Idee direkt auf der Facebook Fanpage eingebunden. Wenn genug Personen auf den Like-Button drücken, kommt ein Deal über ein vergünstigtes Produkt zustande. Bei all den Konzepten, die Groupon imitieren, bleibt Julie Anne Mossler, Sprecherin der Plattform, gegenüber Advertising Age relativ gelassen:

“We created the space, we innovated [in] the space; whether it’s a national brand or a competing deal site that’s essentially copied the model, that’s not a threat to us.”

Zudem Begründet Groupon seine Ruhe gegenüber dem Wettbewerb mit der Einzigartigkeit des regionalen Angebots im Gegensatz zu denen die nur nationale Marken vertreiben.

In Bezug zu der gegenwärtigen Diskussion scheint die Aussagen von Julie Anne Mossler als nicht sehr standhaft. Zwar konnte Groupon international expandieren, jedoch befürchten kritische Stimmen, dass der momentane Marktführer mit seinen neuen Konzepten zu einer Rabattplattform verkommt. Schon lange verfehlt das Groupbuying-Konzept seinen Reiz, weil jeder Deal geknackt werden kann. Groupon wird zwar nicht vom Markt verdrängt werden, insofern mag Julie Anne Mossler mit der Annahme der Gefahrenlosigkeit Recht haben, glaubt man jedoch den Kritikern, so muss sich die Plattfrom damit abfinden einfach nur eine unter vielen zu sein.

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Neuigkeiten

Verfasst am 14. September 2010 von Sabine Bartmann.

Für Quelle wurde bereits vor einigen Monaten ein Neuanfang, diesmal ausschließlich online, außerhalb des Kataloggeschäfts, angekündigt. Ab sofort ist Tim von Törne Geschäftsführer von quelle.de. Bekannt wurde er als Country Manager Deutschland, Österreich und Schweiz für den Internettelefonie-Anbieter Skype. Als Gründer der cellity AG bringt er Erfahrungen aus der Startup-Szene mit.

buyvip

Nach dem Erfolg von Wow arbeitet Ebay nun mit buyvip zusammen. Erst im April wurde Bernhard Steffens als Geschäftsführer eingesetzt, der zuvor als Head of Advertising Integration bei Ebay tätig war.

Nach nur sechs Monaten wird nun der Bild Shop in seiner bisherigen Form eingestellt. Das Geschäftsmodell soll nun auf Bild-nahe Angebote ausgerichtet werden.

Wird es einen Neuanfang für quelle.de geben, wird buyvip genauso erfolgreich wie die Wow-Angebote sein und wie funktioniert die Kombination Verlag und Onlineshop?

Fortsetzung folgt…

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Liveshopping oder Sale – Worin liegt der Unterschied?

Verfasst am 9. September 2010 von Sabine Bartmann.

Die Anzahl an integrierten Liveshopping-Funktionen innerhalb der Onlineshops hat in der letzen Zeit zugenommen. Shops wie desgin3000.de oder körperstoff.de bieten mittlerweile jeden Tag ein verbilligtes Produkt an. Auf der gleichen Seite sind oft auch Sales zu finden. Wozu wird dann eigentlich noch ein zeitlich Begrenztes Produkt angeboten? Unterliegen hier die Unternehmen dem Hype um Liveshopping? – Vielleicht, das Wesentliche ist aber der psychologische Effekt, der durch die Angebote innerhalb der Onlineshops geschaffen wird.

Körperstoff

Innerhalb der bereits lange bestehenden Liveshoppingportale werden in der Regel Produkte verkauft, die produktlebenszyklisch bereits ihr Ende erlebt haben (EOL) und zum Abverkauf anstehen. Das ist auch noch heute so, was sich Meiner Meinung nach in der Umsetzung der Liveshopping-Funktion in Shops wie Körperstoff.de oder design3000.de geändert hat, ist die Schnäppchenmentalität.

design3000

Die Bekleidung ist zwar “relativ” günstig, aber besitzt dennoch nicht den Anklang eines Restpostens, so wie es bei Sales oder anderen Live-Shopping Angeboten der Fall ist. Somit ist das zeitlich begrenzte Produkt nicht mehr nur etwas für reine Schnäppchenjäger, sondern wird wie in Shopping Clubs zu einem exklusiven Angebot, das die restlichen Produkte des Onlineshops aufwerten kann. Sales werden hier natürlich nicht überflüssig und können, wie auch bei Körperstoff , nebeneinander existieren, der Unterschied liegt hier nach meinem Empfinden in der Wirkung beider Abverkaufsarten auf den Konsumenten. Natürlich muss für ein exklusives Angebot auch das Sortiment stimmen, denn Aktionen wie bei Lidl tragen kaum zu der Exklusivität einer Marke bei.

Siehe auch:

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limango relauncht die bisherige Shoppingplattform exklusiv für Frauen

Verfasst am 3. September 2010 von Sabine Bartmann.

Was wollen Frauen? – Mit dieser Frage beschäftigt sich seit heute intensiv Otto-Tochter limango. Das Design der Startseite orientiert sich an dem Shopping-Club Brands4Friends. Nach der Registrierung und einer freundlichen Begrüßung wird eine der gerade laufenden Aktionen angeteasert. Heute: Tom Tailor. Einer der Slogans: „I`am unique“. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Nicht, dass ich nie etwas dort kaufen würde, aber von einem Angebot für Frauen habe ich mir doch ein wenig mehr erwartet. Als „unique“ würde ich Tom Tailor nicht gerade bezeichnen und genau das ist es, was ich von einem Frauenangebot erwarte. Ein selbstbewusstes Frauenbild hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun. Nicht so sein wie alle anderen, ist hier wesentlich. Das Anteasern der Kollektion von Lotte Voss wäre hier, nach meinem Empfinden, angebrachter gewesen.

limango

Limango geht zwar auf die Individualitätsbedürnisse ein, aber momentan noch etwas zurückhaltend. Diese Zurückhaltung ist auch an der Integration von DaWanda und des Blogs zu erkennen.

Direkt auf den Teasern der Aktionen befinden sich „DaWandas Tipps zum Style“. Unter dieser Rubrik wird nach einem Klick auf die Schrift Kleidung der Plattform präsentiert, die zu dem Style des Teasers passen. Hier hätte wenigstens das Logo des DIY-Online-Marktplatzes integriert werden können.

Auch der Blog ist sehr dezent und erst zu finden, wenn ein wenig gescrollt wird. Besser finde ich eine Integration als Fashionmagazin, so wie bei NET-A-PORTER oder Stylefruits.de.

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Back to the Roots: Liveshopping-Portal Preisbock.de gehört wieder 100% zu dotSource

Verfasst am 10. August 2010 von Sabine Eberl.

Die dotSource GmbH hat das Liveshopping-Portal Preisbock.de von der bisherigen Investorengruppe zurückgekauft und wird es nun als 100%ige Tochter weiterführen. Back to the Roots heißt es in diesem Fall, weil Preisbock im Jahr 2007 von dotSource Gründer Christian Otto Grötsch ins Leben gerufen und ein Jahr später in eine eigenständige GmbH ausgegründet worden war.

Preisbock.de am 10.8.2010

Preisbock.de am 10.8.2010

Damals war das Liveshopping Prinzip gerade dabei, aus den USA auf den deutschen Markt überzugreifen. dotSource sprang mit dem eigenen Modellversuch früh auf den den neuen Trend auf – mit Erfolg: Der Liveshop mit dem prägnanten Ziegenbock im Logo erzielte innerhalb kurzer Zeit sehr gute Wachstumsraten und hatte nach einem halben Jahr eine Community mit 25.000 Nutzern aufgebaut.

Der logische nächste Schritt war im Jahr 2008 die Ausgründung des Projektes in die eigenständige Preisbock GmbH und die Investorensuche für den Sprint an die Spitze des deutschen Liveshopping-Segments.

Die dotSource Geschäftsführer halten auch in Zeiten “nichtmaximaler Gewinnerzielung” unvermindert am Preisbock fest. Preisbock bleibt für die Internetagentur ein wichtiges Standbein: Zum einen als eindrucksvolle Magento Referenz: Seit der Shopumstellung auf Magento in 2009 ist Preisbock eine der umfangreichsten existierenden Magento-Plattformen. Zum anderen als Testlabor für Social-Commerce-Funktionalitäten, von dotSource Experten für Preisbock programmiert und für den Einsatz im Shop optimiert. Und nicht zuletzt hat dotSource mit diesem Liveshop ihr Ohr immer ganz nah an den Bedürfnissen, den Freuden und Nöten eines Versandhändlers. Wie viele Internetagenturen in Deutschland lernen tagtäglich so viel über ihre Zielbranche?

Allen Unkenrufen zum Trotz ist Preisbock nicht am Ende, wie manch selbsternannter Branchenkenner glauben machen möchte: Das Portal zählt im August 2010 zu den t3N Top 25 der beliebtesten deutschen Startups.

Mit ihrer 100%igen Beteiligung an Preisbock möchten die dotSource Eigentümer auch noch etwas anderes signalisieren: Ihre potentielle Bereitschaft zu weiteren Investments in innovative E-Commerce-Projekte.

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Mobile Commerce Teil 2 – Location Based Services und Market Follower

Verfasst am 2. Juni 2010 von Sabine Bartmann.

Die Schnäppchenjagd ist eröffnet – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Nutzer können mit dem Einsatz von mobilen Applikationen vermehrt lokal die günstigsten Angebote im stationären Handel verfolgen. Location Based Services (LBS) waren bereits angedacht, bevor die ersten Smartphones auf den Markt kamen, doch erst jetzt gewinnen sie für die E-Commerce-Branche immer mehr an Bedeutung.

Aktuelle Entwicklungen:

Die ersten Händler, sowohl online als auch offline, sind bereits mobil vertreten. Einer davon ist der Coupon-Dienst Coupies, dort werden den Usern u. a. Angebote von Kentucky Fried Chicken oder Footlocker geliefert. Im April dieses Jahres verkündete Daily Deal in einer Pressemeldung zusammen mit friendticker in den Mobile-Commerce-Markt einzusteigen. Die aktuellen Deals können nun an jedem Standort per Handy abgerufen werden.

friendticker

Friendticker liefert nicht nur Angebote in der Umgebung des Handynutzers, sondern bietet darüber hinaus ein Belohnungssystem. Per Handy können die Nutzer in die Lokalitäten  „einchecken“ und damit „Items“ der beteiligten Unternehmen bekommen. Wer sich häufig in einer Lokalität einchecked, wird zum Präsident ernannt und kann besondere Geschenke oder Vergünstigungen erhalten. In einem Interview mit netzwertig.com führt Qype Gründer Stephan Uhrenbacher die Checkins als zukunftsträchtig an:

„Checkins als solche halte ich für eine “Commodity”, also für ein Feature, das für keinen Anbieter als Alleinstellungsmerkmal reicht, sondern zukünftig bei vielen Services zu finden sein wird.“

Die Location Based Services werden als gute Möglichkeit gesehen, dem stationären Handel wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Durch Rabatte soll der Nutzer an die Lokalität gebunden werden. Mit den mobilen Anwendungen hat sich wieder ein lukrativer Kanal geöffnet. In den USA haben sich Dienste wie foursquare oder Gowalla bereits etabliert.

Düstere Prognosen für Onlinehändler?

Hat der stationäre Handel nun wieder die Nase vorn und ist der Trend des  wahrscheinlich bald klassischen Onlineshoppings vorbei? Müssen Onlineshopbetreiber jetzt mit Umsatzverlusten rechnen? Alexander Hüsing führt in dem Online-Magazin von deutsche-startups.de an:

„[…]wer über eine mobile Shopping-App oder einen Preisvergleich wie woabi eine Waschmaschine verkauft, wird dasselbe Produkt dem Kunden nicht noch einmal im klassischen Online-Shop verkaufen können.“

Mag sein, aber dies ist noch keine Absage für das momentane Onlineangebot. Was passiert, wenn die Waschmaschine online günstiger angeboten wird? Billiger.de zum Beispiel bietet Preisvergleiche auch mobil an. Wenn das Jagen nach lokal günstigen Angeboten erst einmal ausgebrochen ist, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass andere Schnäppchen-Anbieter und somit auch Onlineshopbetreiber davon profitieren könnten. Wahrscheinlich liegt hier sogar großes Potential für Live-Shopping-Anbieter, die sich als Follower auf dem mobilen Markt platzieren können.

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