Archiv der Kategorie 'MAFO & Kaufverhalten'

ibi-Studie “Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher”

Verfasst am 27. Juli 2011 von Thomas Wetzel.

Nachdem wir in unseren 5 Lesetipps schon die Übersicht der verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten dargestellt haben, wollen wir in diesem Artikel näher auf verschiedene Studien zur Untersuchung des wichtigen Elements der Rechnungsabwicklung in Unternehmensabläufen eingehen.

ibi Research arbeitet dazu an einer Informationsreihe mit dem Thema „Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher“. Die Studie ist in vier Teile untergliedert und letzte Woche erschien bereits der dritte Teil „Ergebnisse einer Unternehmensbefragung“.

Im ersten Teil der Studie wird ein Marktüberblick über die verschiedenen Angebote der Branche gegeben. Zusätzlich werden allgemeine Fakten und Rahmenbedinungen erläutert. Die Übersicht vom Dezember 2010 stellt die verschiedenen Lösungsanbieter dar und vergleicht sie unter Aspekten wie der Zielgruppe, Art des Rechnungsempfangs oder Service und Kosten.

Nachdem zunächst allgemeine Fakten geklärt werden und ein Überblick über die Anbieter gegeben wird, befasst sich der zweite Teil eher mit praxisnahen Erkenntnissen. Bei der Betrachtung von Fallbeispielen erfahrener Unternehmen wird der Rechnungsempfang von Unternehmen, wie zum Beispiel Daimler oder weiter »

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Webtracking-Tracker Collusion von Mozilla

Verfasst am 21. Juli 2011 von Thomas Wetzel.

Fast jeder Internetnutzer weiss, dass das eigene Verhalten auf verschiedenen Seiten ausgewertet und getrackt wird. Um herauszufinden wer das genau macht, gibt es jetzt ein neues Firefox-AddOn aus dem Hause Mozilla-Labs. Die Erweiterung „Collusion“ gibt Aufschluss darüber wie viele und vor allem welche Firmen bzw. Seiten auf jeder einzelnen Seite tracken. Einen kleinen Einblick wie das ganze abläuft, liefert toolness.com. Die Software an sich ist als Open-Source-Software verfügbar.

Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt und verschiedene Seiten mit AddOn durchstöbert wird man schon ein wenig abgeschreckt. Es gibt verschiedene Homepages die bis zu 20 Tracker aktiviert haben und da Collusion das Netzwerk immer weiter ausbaut, ist es nach dem Besuch von 3 Seiten schon erschreckend groß. Einer der häufigsten Tracker ist natürlich Google DoubleClick.

Das Tool eignet sich zusätzlich außerdem dazu, die Verbindungen von verschiedenen Websites zu anderen Websites zu verfolgen. Graue Punkte im Diagramm geben nämlich meistens nur Partner oder Verbindungen wie z.B. ein Twittercounter oder ähnliches an.

Collusion macht Spaß und schockt zugleich. Es bietet außerdem einen Einblick in die viel diskutierten Hintergründe des Web.

Um Tracking zu blocken gibt es schon einige Extensions. Firefox 5 und Internet Explorer 9 haben solche schon rudimentär integriert.

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5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 30. Mai 2011 von Thomas Wetzel.

Zum Start der Webinale präsentieren wir wieder unsere 5 Lesetipps der Woche. Auch diesmal sind wieder 2 Artikel zum sehr aktuellen Thema Mobile Commerce dabei. Außerdem gibt es Informationen zu rechtlichen Fragen für Unternehmensgründer.  Ein interessanter Artikel über Social Media und Firmenblogs, sowie eine Empfehlung zum Umgang mit der Kundenfrage “Warum” komplettieren die 5 Lesetipps der letzten Woche.

5 Lesetipps der Woche:

- Wie sehen gute Produktübersichten in Shopping-Apps aus?
- Mobile Commerce: BVDW dämpft Umsatzerwartungen für 2015
- Firmenrechtsschutzversicherung für Start-Ups
- Social Media und Firmenblogs
- Wie beantworten sie die Kundenfrage “Warum”?

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Wie können Unternehmen das neue Facebook Questions nutzen?

Verfasst am 29. März 2011 von Thomas Wetzel.

Das nach seinem Start 2010 nur in Amerika verfügbare Facebook Questions, wurde letzte Woche für alle Nutzer des Social Networks freigeschaltet. Für Unternehmen, die auf Facebook ihre Kunden betreuen oder Marketingmaßnahmen umsetzen, ergeben sich dadurch weitere bzw. einfachere Möglichkeiten mit den Kunden zu interagieren.

Es wird möglich durch die neue Funktion Fragen an Fans und Freunde zu stellen. Außerdem kann man diese als offene Umfragen erstellen, bei denen Fans zusätzliche Antwortmöglichkeiten angeben können.

Wie man Facebook Questions in seine Seite einbaut, erklärt AllFacebook.de.

Die Potentiale für Unternehmen und ihre Facebook-Seiten ergeben sich aus den gewonnenen Informationen der Umfragen. Durch die Auswahlmöglichkeiten und die Präferenzen der Fans können die Firmen Trends oder Vorlieben erarbeiten. Sogar von Unternehmen nicht in Betracht gezogene Ideen bleiben durch die Add-Funktion nicht unbeachtet.

Einige Beispiele für Umfragen und weitere Informationen über Facebook Questions und seine Potentiale erläutert Ben Grossmann, Kommunikations Stratege von Oxford Communications, in einem von Mashable geführten Interview.

Aus aktuellem Anlass haben wir über die dotSource Fanpage auch eine kleine Umfrage gestartet. User können abstimmen, was für Sie der größte unternehmerische Vorteil von Facebook Questions ist.

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Schwarmintelligenz, Social Communitys und Vertical Networks

Verfasst am 16. Dezember 2010 von Sabine Bartmann.

Vor einigen Tagen bin ich auf eine interessante Doku zum Thema Schwarmintelligenz gestoßen. Dort wird die Frage erläutert, wie sich Massen ohne jegliche Hierarchie dennoch organisieren und an ihre Umwelt anpassen können. Nicht nur bei Tieren auch bei Menschen gibt es Logiken der Masse. Während eine Vielzahl von Fußgängern eine Straße entlang läuft bilden sich Ströme, entweder in die eine oder in die andere Richtung.

Im gewissen Sinn sind ist die Schwarmintelligenz auch auf Communitys im E-Commerce übertragbar. Ein Thema von großem Interesse für eine bestimmte Zielgruppe, ermöglicht es eine Community zu schaffen, ähnlich der Nahrungssuche im Fall von Tierschwärmen. Dass das nicht immer ausreicht, um ein Netzwerk zu vermarkten, stellte in diesem Jahr Stefan Pfannmoeller, Mitgründer der netzathleten, fest. Nachdem das Forum mit einem Magazin angereichert wurde, stiegen zwar die Zugriffszahlen, dennoch blieb ein vermarktungsrelevanter Erfolg aus. “Menschen orientieren sich eher am Freundeskreis, als am Thema”, so Pfannmoeller gegenüber deutsche startups.

netzathleten

Erst mit dem Aufbau eines Vertical Networks kam netzathleten.de zum gewünschten Ergebnis. Das Team bündelt über 100 verschiedenerThemenwebsites und vermarktet nun die dadurch entstandene Reichweite. Insgesamt gesehen sind Menschen in der digitalen Welt eher eine träge Masse, so erklärt es auch eine Studie von Forrester Research in Europa, nach welcher gerade mal 14 Prozent der gesamten Online-Nutzerschaft Inhalte produzieren. Was hier deutlich wird, ist dass Communitybetreiber nach den ersten Onlinehypes nicht mehr nur ein reines Netzwerk aufsetzen können, um vermarktungsrelevant und profitabel zu agieren.

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Es muss nicht immer schlimm sein, wenn Empfehlungen nicht zum Kauf führen

Verfasst am 25. November 2010 von Sabine Bartmann.

MITIn Bezug zu Weiterempfehlungen existiert in mancherlei Köpfen noch das Bild der aufdringlichen Vertreter, die um jeden Preis ihrer Verwandtschaft oder Nachbarschaft Kosmetika oder Haushaltswaren verkaufen möchten.

In heutigen Zeiten, in denen Online-Communities stark ausgeprägt sind,  haben viele Unternehmen bereits erkannt, dass ein monetärer Anreiz für Empfehlungen sich auch negativ auswirken kann.

So setzen Marketers auf den viralen Effekt der sozialen Netzwerke, indem sie ausgeklügelte Kampagnen starten und entsprechende Buttons zu Facebook, Twitter und Co. setzen.

Eine auf den ersten Blick ernüchternde Nachricht

Laut MIT sind Empfehlungen jedoch nicht mehr als vergeudete Liebesmühe – zumindest wenn es um die Käufe geht, die dadurch zustande kommen sollen.

BecomeaFan

Diese Erkenntnis basiert auf der MusicLab-Studie der Universität Princeton. Die teilnehmenden ca. 14.000 Personen wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten aus 48 Songs Samples erstellen.  Dies passierte während den Probanden immer wieder Informationen über die Songauswahl der anderen Teilnehmer gegeben wurde. Nach einer nähren Betrachtung des MIT wurde festgestellt, dass soziale Empfehlungen nicht zu einer intensiven Beschäftigung mit den Samples führten, sondern nur ein Ausprobieren veranlassten.  Einige Kritikpunkte können hier dennoch nicht außer Acht gelassen werden. Die Probanden waren in der Regel nicht eng miteinander befreundet. So führt Lada Ademic, Professor an der Universität Michigan, an, dass Freunde oder spezielle Personen (z.B. der „coole“ Junge der Klasse) einen Kauf begünstigen können.

Empfehlungen lohnen sich dennoch

Die Studienergebnisse stellten auch einen positiven Effekt der Empfehlungen heraus. In der Plattform des MusicLab-Experiments wurde eine Ranking-Funktion integriert. Die Samples, die am häufigsten weiterempfohlen wurden, waren unter den höchstplatzierten, die aufgrund des Rangs favorisiert wurden. Insbesondere für Produkte mit einem hohen Informationsbedarf kann dadurch Orientierung gegeben werden, so Adamic.

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Blick nach Russland

Verfasst am 7. Oktober 2010 von Sabine Bartmann.

Bis EndFlaggeRusslandkleine dieses Jahres soll der Umsatz im russischen Online-Handel um 30% gewachsen sein. Zu diesem Ergebnis kam eine erst kürzlich veröffentlichte Studie des Marktforschungsunternehmens yStats. Dass Russland als lukrativer Online-Markt gehandelt wird, ist bereits schon länger bekannt. In diesem Jahr investierte Groupon nicht nur in den deutschen Markt, sondern beteiligte sich auch an dem Groupbuyingkonzept darberry.ru und dem japanischen Ableger Qpod.jp.

Eine der wohl größten Erfolgsgeschichten liefert jedoch die russische Suchmaschine yandex.com. Selbst der Internetriese Google hat auf dem russischen Markt kaum Chancen. Seit über einem Jahrzehnt versucht der Konzern dort Fuß zu fassen, kann aber bisher nur 20% der Suchmaschinennutzer auf sich lenken, wobei yandex.com bei einem sehr hohen Anteil von 65% liegt.

yandex2

Die Gründe, warum Russland als aussichtsvoll im E-Commerce gehandelt wird, sehen einige im dem hohen Anteil an naturwissenschaftlichen Fachkräften. So behauptet Jelena Kolmanowskaja, ein der Gründerinnen von Yandex:

“Wir hatten in der Sowjetunion die besten Mathematiker der Welt”

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