Archiv der Kategorie 'MAFO & Kaufverhalten'

News aus dem Netz werden immer beliebter

Verfasst am 21. Februar 2008 von Christian Grötsch.

Eine neue Auswertung der BITKOM zeigt, dass die meistgelesenen Newsportale zwischen 2005 und 2007 von 2,7 auf 3,8 Milliarden Zugriffe pro Jahr anstiegen. Nachrichten werden im Internet gelesen. Dabei ist bemerkenswert, dass besonders die Internet-Angebote bewährtbekannter Marken aufblühen (Bild, Spiegel, Focus,) – wohl getreu dem Schema kenn ich will ich. Übrigens sind in der Top20 der News-Portale auch einige Webportale äußerst beliebter Regionlzeitungen dabei (zB. die WAZ).

newsportale_20_02_2008.JPG

Quelle: BITKOM

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Was ist am wichtigsten für Web-Shopper?

Verfasst am 29. Januar 2008 von Christian Grötsch.

bestellprozesse.jpgDie Lagerbestandsanzeige (Verfügbarkeit) und die Lieferzeit. Diese Angaben sind am wichtigsten für die optimale Konversion. Weiterhin legen nach einer Auswertung von Marktzahlen der Internet World Business viele Einkäufer ausdrücklich darauf Wert, alle Artikel mit allen Angaben im Bestell-Verlauf zu sehen.

Wenn man seinen Shop zertifizieren lassen möchte, ist der Warenkorb absolut nutzerfreundlich zu gestalten. Das beinhaltet nicht nur Ansprüche in Usability, sondern auch wiederrufsrechtliche Belange. Ich möchte euch ein nicht so gut gelungenes Beispiel nicht zeigen, aber ihr glaubt nicht, warum sich manche wundern, warum bei ihnen zu wenig eingekauft wird.

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Der PREISBOCK wird als witzig und preiswert kommuniziert

Verfasst am 16. Januar 2008 von Christian Grötsch.

preisbock.pngDie Thüringer Landeszeitung schreibt über den PREISBOCK mit einem markanten Untertitel:

30 Prozent mehr Klicks auf Plattform für Schnäppchenjäger aus Jena – Rückgänge im Einzelhandel.

Die Passage nach dem Bindestrich bezieht sich aber auf die Aussage des thüringer Einzelhandelsverbandes, dass sich die Thüringer beim Einkaufen mehr und mehr zurückhalten.

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Woots… oder auch Abenteuer-Shopping?

Verfasst am 30. Dezember 2007 von Christian Grötsch.

Wir alle kennen die Woot-Clone in deutschen Gefilden mit den bekanntesten Vertretern schutzgeld.de, preisbock.de, guut.de, sportlet.de, dealirio.de, yobri.de, urdeal.de, hauptstadtprodukt.de, dealbutler.de und makemydeal.de. Auf den ersten Blick haben alle etwas gemeinsam: Sie verkaufen Produkte, nicht ganz im Stil eines klassischen Onlineshops.

Mein Ziel mit dem Beitrag: Die 10 Aspiranten auf Grundlage der Tipps zum Thema Woot unter die Lupe zu nehmen, um mal einiges tolles und unvorteilhaftes herauszustellen:


Community-Features verbinden User mit Produkten

Social-Shopping geht auf die Möglichkeit zurück, Empfehlungen zum Produkt zu hinterlassen (Amazon hats erfunden). Mit Ausnahme von dealirio.de, makemydeal.de, yobri.de und dealirio.de bieten alle Woot-Clone Kommentar- oder Foren-Funktionen an, die solche Community-Ansätze erkennen lassen. In der Umsetzung sticht hier guut.de und Preisbock.de hervor, wo die Kommentare direkt unter der Produktbeschreibung gepostet werden und auch sofort einsehbar sind, zumindest bei dem Bock. Man erhält so unmittelbaren Eindruck, welches Produkt besonders interessant zu sein scheint. Die Umsetzung anderer mit kleinen Links zu Foren oder Gästebüchern erscheint mir da direkt unvorteilhaft im Sinne der Auseinandersetzung mit dem Produkt in Echtzeit.

preisbock.png


Angebotskonzepte wecken Emotionen

Produktpräsentationen für Woot-Konzepte sollten ausgefallen oder lustig sein, um Identifikation und Aufmerksmkeit zu erregen. Die Mafia-Story von schutzgeld.de bindet seine potenziellen Käufer als Gangmitglieder am spannendsten ein und erinnert mich nebenbei spontan an das bekannte Onlinespiel woc.

Besonders interessant am Woot-Konzept ist, in welcher Form die Produkte angeboten werden, um den Käufer letztendlich zum Kaufen zu animieren. Die Kaufentscheidung muss fallen, bevor es zu spät ist. schutzgeld.de, guut.de, und sportlet.de arbeiten mit dem Verknappungsprinzip ein Artikel pro einen Tag, und wer sich nicht schnell entscheiden kann, hat Pech gehabt. Das hebt die Spannung. Auch der Preisbock bietet jeden Tag je ein neues Produkt an, welches dann aber maximal 7 Tage lang verkauft wird. Möglicherweise lassen sich bei Gültigkeit für einen Tag höhere Konversions erreichen, da beim Preisbock aber auch an anderen Tagen viel verkauft wird sind wir uns unsicher, was besser ist. Im Gegensatz dazu hat Dealbutler ein Angebot eine ganze Woche – noch mehr Zeit zum überlegen braucht es wohl nicht.

Makemydeal.de geht da einem ganz anderes Konzept an: Die 7 Angebote sind verhandelbar. Derartig steigt das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Produkt über das Trade-Prinzip. In welchem Rhytmus die 7 Angebote hier rein kommen, weiß ich aber im Moment nicht.

Was die übrigen Portale angeht, muss ich die Aussage leider verweigern, da sie sich momentan im „Winterschlaf“ befinden. Schlaft schön!

Zusammenfassend möchte ich sagen, daß das Wichtigste am Bestehen solcher Konzepte die Identifikation der User mit der Plattform ist, nicht einmal so sehr mit den Produkten selbst, die sich so um die Produkte herum aufbaut, von denen sie Fans sind. Dann gibts Spass und Rock and Roll. Dabei erscheint es mir nicht wichtig, ob User, jeden Tag live dabei sind. Sie sollen das tun, wenn sie eben darauf Bock haben. Das macht die Sache dann so herrlich unkompliziert und erfrischend.

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Dein Forum – Deine Antwort?

Verfasst am 28. Dezember 2007 von Christian Grötsch.

Immer mehr Webseiten bedienen sich seit jeher der Foren um User zu binden und Content zu erzeugen. Aber welchen Gehalt haben die Aussagen in solchen Foren? Mir ist es schon mehr als einmal passiert, dass ich meinen PDA nach irgendeinem Tip eines Forenhasen mit einem neuen ROM versorgen musste. Aber bleiben wir sachlich. In den meisten Fällen erhält man seine Antwort, und wenn’s mal wieder länger dauert – Geduld! Seit geraumer Zeit muss ich jedoch feststellen dass sich in vielen Foren eine „Ich-Chef-du-Dau-Mentalität breit macht, die mir sehr unangenehm aufstößt. Man liest immer wieder Beiträge die nur mit einem Kommentar ala „wie blöd bist du, das ist hier schon hundert mal diskutiert worden“.

Mein Tip an zum Beispiel die Moderatoren: Lösungs-Beitrag verlinken und nach ein paar Tagen Tread löschen. So würden sich Foren wieder viel effektiver gestallten, als wenn man bei seiner Suche 10 mal auf den Hinweis stößt, dass es irgendwo schon mal eine Antwort gab. Warum wird das nicht gemacht? Ich glaube, weil die Seitenbetreiber wert auf Masse und nicht auf Qualität ihres Contents legen.

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Ebay: Crossmarketing in allen Dimensionen

Verfasst am 20. Dezember 2007 von Christian Grötsch.

ebay_university.pngDer Trend, daß die Abgrenzung zwischen Internet und realer Welt verschwimmt, ist nicht nur auf Metropolen beschränkt, sondern tangiert zunehmend auch Institutionen.

Eine moderne Hochschule ähnelt mehr und mehr einem Unternehmen als einer Universität aus Großvaters Zeiten. Beispielsweise versucht Ebay, den virtuellen und den realen Raum zu verzahnen, indem es mit der Ebay-Universität durch die Lande zog – natürlich im eigenen Sinne. Es handelt sich dabei um eine Art Volkshochschule, bei der die Teilnehmer der Kurse für Geld lernen, wie sie über Ebay besser verkaufen können.

Also wenn da zum neuen Jahr keine aktuellen Termine dazukommen, war die Aktion wohl nicht beliebt genung, um diesen Aufwand zu rechtfertigen.

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Smatch: Social Commerce Innovation durch Style-Finder

Verfasst am 19. Dezember 2007 von Christian Grötsch.

Ab sofort kann man auf Smatch.com eine neue Suchfunktion benutzen:
Der neue smatch Style-Finder bietet nun eine zusätzliche Suchfunktionalität, über die das Suchen in den Listen und Styles der Smatch-User-Profile möglich ist:

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So kann man beim Suchen die nach dem persönlichen Geschmack erstellten Listen und Styles der anderen User durchstöbern.

Wenn man sich also zum Beispiel bei seiner Entscheidung zum richtigen Kleidungsstück inspirieren lassen will, kuckt man einfach mal bei den anderen vorbei.
Exciting Commerce beschreibt unter anderem auch deswegen Smatch als deutsche Innovationstreiber:
Durch das Implementieren der speziellen Suchfunktion eignet sich der Style-Finder für den zielgerichteten Einkauf ebenso, wie für einen ausgiebigen Bummel – und auch die wirklich ausgewählten Produkte kommen an den Mann.

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