Archiv der Kategorie 'Online-Geschäftsmodelle'

Vorstellungen für 2012 und darüber hinaus

Verfasst am 29. Dezember 2011 von Thomas Wetzel.

Das Jahr 2012 steht kurz bevor und viele diskutieren schon über die Trends des neuen Jahres. Wir befassen uns mit Themen die schon gestartet sind und endgültig abheben könnten, sowie mit Dingen die dadurch vielleicht verschwinden.

Auf Wiedersehen Portemonnaie?

Die neuen Lösungen des Bezahlens mit dem Handy sind auf dem Vormarsch. Nachdem im Jahre 2011 verschiedene Konzepte wie z.B. Google Wallet gestartet wurden, könnte 2012 auch der große Durchbruch außerhalb Amerikas geschafft werden. Die Grundlage für ein weltweit einheitliches Bezahlinstrument, wie z.B. dem Vorgänger der Kreditkarte, wurde durch den allgemeinen NFC-Standard in SIM-Karten geschaffen. Das Onlineshopping und somit weiter »

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In der Weihnachtsbäckerei… Shoptest „Der Zuckerbäcker“

Verfasst am 6. Dezember 2011 von Thomas Wetzel.

Passend zur Weihnachtszeit befassen wir uns mit einem Onlineshop für Süßigkeiten. Bereits von Galileo auf ProSieben vorgestellt und in positive „Schwierigkeiten“ gebracht, erlebt der Shop zur Weihnachtszeit wahrscheinlich eine seiner Saisonhochphasen.

Der Shop auf Magento-Basis wirkt schon auf den ersten Blick sehr übersichtlich und passend designed. Die Startseite dient der Vorstellung. Es gibt Links zum Blog und zu allen allgemeinen Fakten rund um den Onlineshop. Außerdem wird, wie inzwischen, üblich aufgerufen, Fan des Zuckerbäckers auf Facebook zu werden. Passend zur Weihnachtszeit gibt es einen Weihnachtskalender der zu verschiedenen Aktionen rund um die besinnliche Zeit aufruft. Sehr einfallsreich, da durch die verschiedenen Aktionen virales Marketing erzeugt wird. Der soziale Charakter ist dabei natürlich ein weiterer positiver und wichtiger Faktor. Gerade zur Weihnachtszeit eine sehr schöne Sache.

Kategorie: Tüte selber Mischen

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Nachdem wir wie auf dem Weihnachtsmarkt ein bisschen gestöbert haben, geht es nun ans Süße.

Die Kategorien des Shops sind klar aufgeteilt. Der „Zuckerbäcker Shop“ bietet fertig gemischte Süßigkeitenpackungen. Es gibt Varianten zu verschiedenen Anlässen, bunte sowie geordnete Mischungen und weiter »

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Die Attraction-Lücke: Wann kommt das (erste) Fashion-Netzwerk?

Verfasst am 16. November 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Der Social-Shopping-Bereich wächst. Leider eher in die Breite als in die Höhe. Dass viele dieser Konzepte zu sehr ansehnlichen Ergebnissen führen, bedarf keiner weiteren Betonung, aber es sind und bleiben Experimente, die mit dem Inhalt über die eigene (sehr ansprechende) Form stolpern:

Es scheint, als gäbe es einen blinden Fleck in den Augen der Social-Shopping-Konzepte, wie auch Jochen Krisch in einem erfrischenden Beitrag („Citydropz: Ist es so schwer, den Social Shopping Nerv zu treffen?“) zu diesem Dilemma festhält: Die Attraction-Lücke.

Trotz der immer besseren (optischen) Umsetzung, fehlt der Suchtfaktor, die Anziehungskraft (Attraction), der alles entscheidende Punkt, an dem sämtliche Social-Shopping-Plattformen scheitern:

„Denn im Grunde sind all diese Konzepte zu 95% fertig durchdacht und ausgearbeitet. Nur die letzten 5%, nennen wir sie den ultimativen Suchtfaktor, der aber über 100% des Erfolgs entscheidet, der geht ihnen ab. Nun ist es dummerweise so, dass diese 5% nicht das Tüpfelchen auf dem i sind, über die man sich irgendwann Gedanken machen kann, nein, diese 5% sind der alles entscheidende Grundstein, auf dem alles basiert.“

Fashion & Mode ist das Thema mit dem größten Social-Shopping-Potential. Es bedarf nur des richtigen Dralls, damit ein derartiges Konzept durch die Decke geht (wie ein Facebook oder ein Twitter), die Attraction-Lücke schließt und damit in einem Rutsch auch gleich das verschenkte Potential der Frauen mit abgreift. Das höchste der Gefühle in diesem Bereich bietet derzeit nur Polyvore, für das Füllen der Attraction-Lücke aber immer noch zu wenig:

Was ist der Social-Aspekt am Shopping? Kommunikation, Inspiration und Vernetzung.

Das sind im Groben auch die elementaren Säulen aller großen suchtmachenden Nutzer-Plattformen und Netzwerke. Die meisten Konzepte, die Mode & Social Shopping unter einem Dach vereinen möchten, gehen bisher noch nicht so weit, sich als Fashion-Netzwerk zu begreifen. Die interessanten Versuche wie Polyvore oder Stylight haben ambitionierte Netzwerk-Ansätze mit Luft nach oben, funktionieren im Kern schon über die Kommunikation und Aktivitäten ihrer Nutzer(innen), bilden die themengebundene Vernetzung aber noch nicht adäquat ab.

Die Forderungen nach „Menschenkenntnissern“ und „Frauenverstehern“ sind berechtigt. Wundervoll ist in diesem Zusammenhang folgender Meinungsaustausch:

Frage: „Warum machen (also) so wenige Frauen die Konzepte für eCommerce?“

Antwort: „machen sie, bis ihnen die Jungs “erklären”, was Sache ist im E-Commerce.“

Das ist einer der Gründe, warum Stylight zwischen den ganzen Modeempfehlungsdiensten das größte Potential neben Polyvore und einem bisher noch ungeborenen Konzept hat, im Social-Shopping-Bereich die Attraction-Lücke zu füllen. Hier haben sich die Gründer bewusst Hilfe bei weiblichen Mode-Bloggerinnen gesucht um das Konzept auszufeilen.

Man muss ja nicht maßlos von einem hausgemachten Männerproblem der E-Commerce-Branche schwatzen, aber es liegt in der Tat nahe, dass das erste große Social-Shopping-Ding im Modebereich, ein Fashion-Netzwerk, aus weiblichen Händen kommt. Oder noch treffender: Ohne weiblichen Einfluss bleibt das Social-Shopping Dilemma.

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Das Weihnachtsgeschäft bringt Rekordzahlen – 5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 14. November 2011 von Thomas Wetzel.

Nicht nur Magento freut sich über die Auszeichnung vom t3n-Magazin als bestes Shopsystem. Auch die Shopbetreiber der Plattform und viele andere Shopbetreiber haben gut lachen, denn das Weihnachtsgeschäft löst nicht nur im Einzelhandel Rekordzahlen aus. Vor allem beim Verkauf über mobile Endgeräte wird ein großer Anstieg erwartet. Denn wie auch in unserem ersten Lesetipp beschrieben, ist ein ganz klarer Trend zum Mobile Shop zu erkennen.

Auch in unserem zweiten Tipp stellen die großen Player des Internets fest, dass das mobile Geschäft starke Auswirkungen auf die Ferieneinkäufe hat. Außerdem beleuchten die restlichen Hinweise eine Checkliste zum E-Mail Marketing, 5 Superhero Tipps für Conversion von der Conversion Conference und den neuen exklusiven Bereich für hochwertige Gutscheine von Groupon.

Einkaufen per Smartphone und Tablet-PC auf dem Vormarsch!

How Google, eBay, And Paypal Are Gearing Up For A Very Mobile Holiday Shopping Season

Checkliste: Die wichtigsten Aspekte für erfolgreiches E-Mail Marketing

5 Superhero Tipps von der Conversion Conference

Groupon Reserve: High-end Deals für die besseren Kunden

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GroupBuying im B2B-Sektor – Ist OrderWithMe das Next Big Thing?

Verfasst am 3. November 2011 von Thomas Wetzel.

Groupon und LivingSocial planen den Börsengang, DailyDeal geht an Google und die Umsätze der drei Unternehmen steigen immer weiter. Die etablierten Größen sorgen so kontinuierlich für Schlagzeilen. Neben den Großen Plattformen gibt es aber auch immer wieder neue Versuche anderer StartUps in die Phalanx einzubrechen. Im Bereich des B2C wird es aber schwierig gegenüber den Marktführern Fuß zu fassen. Entweder werden sie aufgekauft oder haben einfach nicht die Mittel oder das Potential um langfristig zu bestehen.

Das StartUp OrderWithMe hat deßhalb einen anderen vielversprechenden Ansatz parat. Sie setzen das Modell einfach für den B2B-Sektor an und bekommen derzeit von allen Seiten gutes Feedback. Der Disrupt Peking Gewinner baut auf GroupBuying für KMUs aus Amerika. Diese haben im Kampf gegenüber Großkonzernen, wie z.B. Walmart, in der Preisgestaltung wenig Chancen zu bestehen. Durch die Plattform soll eine einfache Stückkostendegression für die kleineren Händler möglich werden. Services wie Alibaba.com haben zwar schon Angebote in diesem Bereich, OrderWithMe überzeugt demgegenüber aber vor allem durch Einfachheit und direkte Kontakte. Außerdem unterhält das Unternehmen keine eigenen Lager und ist somit ohne großes Risiko wettbewerbsfähig.

Bei den Produkten wollen sie sich zunächst auf Nischen-, Fashion- und Dekoartikel beschränken. Auf Deutschland bezogen wäre somit ein Preiskampf mit H&M, C&A oder anderen Textileinzelhandelsunternehmen auch für lokale Modeanbieter halbwegs möglich, denn die Mindestbestellmenge bei OrderWithMe beträgt nur 100 Stück.

Man darf gespannt sein, ob OrderWithMe den Service auch bald für Europa anbietet oder sich in geraumer Zeit ein Nachahmer im europäischen Raum findet. Das Konzept ist auf jeden Fall erfolgsversprechend und für viele bedrohte private Händler eventuell ein lukrativer Ausweg im Preiskampf mit den “Großen”.

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Die Zukunft der Shoppingclubs

Verfasst am 12. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Wie operieren Shoppingclubs, welche Strategien werden dabei verfolgt, wie positioniert man sich und wie reagieren „exklusive“ Clubs auf die Weiterentwicklung der Konsumenten?

Diese Fragen wurden in einem K5-Panel zur Zukunft der Shoppingclubs offen diskutiert, in dessen Verlauf auch unbequeme Wahrheiten und Probleme angesprochen wurden. Auch hier hat sich das unkonventionelle Konferenzformat bewährt, sodass im Auditorium niemand mit einem Marketing-Einlauf zurückblieb (wie nach dem Amazon-„Vortrag“).

Sven van den Bergh (limango) beschrieb die derzeitige Kundensituation: limango verzeichnet eine erhöhte Stammkundenkonzentration, sowie eine Steigerung der Frequenzkäufe (mehr als 10 Bestellungen pro Jahr). Kommentarlos bestätigte sich damit auch die Ursprungsidee des Shoppingclub-Modells: Mitglieder, die von anderen Mitgliedern geworben, eingeladen werden, neigen eher zum Einkaufen als Kunden, die durch teure Mitgliederakquise „eingekauft“ werden müssen. Auch Jörg Hensen (vente-privee.com) zielt darauf ab, die Wiederkaufrate zu erhöhen, ein zentrales Problem im Onlinehandel oder um es drastischer zu formulieren: Die Schwachstelle im E-Commerce.

Wie der Zufall es so wollte, erschien auch parallel die neue ACTA-Studie, welche die erkennbaren Veränderungen im Kundenverhalten aufzeigt: Vielbesteller überholen die Gelegenheitsbesteller.

Während der Anteil der Gelegeheitsbesteller 2011 erstmals rückläufig ist und geradezu einbricht, springt der Anteil der Mehrfach- und Vielbesteller von 29% auf 34%.

Auch die weitere Einschätzung von vente-privee.com zum Umsatzwachstum (in Deutschland) war mit einem Blick in den Rückspiegel äußerst interessant:

  1. Der französische Name stellte den Shoppingclub-Riesen vor eine Herausforderung: Konsumenten haben nach brands4friends nicht unbedingt auf einen neuen Club gewartet.
  2. Das Wachstum will vente-privee vor allem über die Internationalisierung vorantreiben. Hier wird derzeit vor allem in die (B2B-)Serviceleistung mit Marken und für anbietende Marken investiert: Digital Factory.

Wünschenswert wäre auch ein Einblick von Westwing gewesen, ein Shoppingclub für Wohnaccessoires und Möbel, denn das Thema Verticals hätte hier sehr gut reingepasst. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Ideenbörse des Exceed Camp Anfang 2010, in dessen Verlauf wilde Fantasien ausgetauscht wurden: Nicolas Speeck (damals noch bei brands4friends) erzählte von Waschmaschinen, die man als Aktion bei brands4friends anbot und auch Autos waren im Gespräch. Fazit: Es ist noch Platz für neue Verticals im Shoppingclub-Bereich, man muss nur die richtige Nische finden und sehr spezielle Einkaufskompetenzen aufbauen/mitbringen.

Dass Shoppingclubs nicht zwangsläufig um Mitglieder und Marken kämpfen müssen und steil wachsen müssen um erfolgreich zu sein, beweist nach wie vor bestsecret.com, deren Motto „Das bestgehütete Geheimnis der Modebranche“ nicht nur Marketing-Wischiwaschi ist, sondern wirklich noch den Ursprungsgedanken der Shoppingclubs verfolgt: Exklusivität. Bestsecret macht mit 150000 Mitgliedern ca. 60 Mio. EUR Umsatz und hat sich zum Ziel gesetzt, nie mehr als 250000 Kunden gleichzeitig Zugang zu den Aktionen zu gewähren. Um überhaupt einen Zugang zu erhalten, gibt es eine ganze Latte an harten Auswahlkriterien, die man erfüllen muss. Und wer da nicht reinpasst oder die Bedingungen erfüllt, der bleibt vor der verschlossenen Tür stehen oder wird wieder rausgeschmissen.

Die Zukunft der Shoppingclubs kann also noch einiges bringen, wenn man auch mal unkonventionelle Wege geht.

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Groupon schafft mit „Reward“ einen Ansatz für Kundenloyalität und Nachhaltigkeit

Verfasst am 28. September 2011 von Thomas Wetzel.

Nicht nur Handelskraft berichtete darüber, dass das Prinzip von Groupon für die Händler, welche Rabatte anbieten, keine nachhaltige Wirkung hat. Zwar ist ein gewisser Marketingeffekt gegeben, aber viele Kunden nutzten die Coupons für einmalige Besuche. Somit waren die wahrscheinlichen Verlustgeschäfte für die Anbieter langfristig nicht lukrativ.
Wie TechCrunch schreibt, startet Groupon selber einen Versuch die Nachhaltigkeit der Aktionen zu verbessern und wird im Oktober sein neues Feature „Groupon Reward“ einführen.
Das Belohnungsprinzip ist natürlich nicht neu. Die bereits registrierten Kreditkarten werden wie eine Stempelkarte im Coffee Shop genutzt. Frei nach dem Motto „Kauf 10, bekomme einen umsonst“! So werden die Groupon Kunden zum Wiederholungskauf animiert. Über eine E-Mail oder eine Nachricht auf das Telefon wird der Abstand zum Reward gezeigt. Oftmals wird der 10. Kaffee dann leider nicht immer umsonst sein, sondern durch einen extrem günstigen Coupon kostenpflichtig ermöglicht.
Einer der Vorteile ist die dadurch besser mögliche „Überwachung“ der Erfolge. Auch für die Händler soll ein Analytics Tool zur Verfügung gestellt werden. Der Nachteil für jeden Grouponanbieter sind natürlich kontinuierliche Rabatte. Die Rabattgrenze bzw. der Geldwert bis zum Bonus darf aber zum Glück noch von den Händlern selber bestimmt werden. Die Berechnungen der Händler sollten jedoch gut durchdacht und durchgerechnet sein, denn im Gegensatz zum normalen Hälfte-Hälfte-Prinzip bei regulären Coupons geht der gesamte Couponpreis an Groupon. Ob dieses Prinzip die Händler dann wirklich überzeugt ist eine andere Frage.

Wie seht ihr diese Neuerung, in der ewigen Diskussion über einen Mehrwert durch Groupon?

Und ist es neben Groupon Products auch der Weg zur Nachhaltigkeit für Groupon selbst?

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