Archiv der Kategorie 'Präsentation'

Die Attraction-Lücke: Wann kommt das (erste) Fashion-Netzwerk?

Verfasst am 16. November 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Der Social-Shopping-Bereich wächst. Leider eher in die Breite als in die Höhe. Dass viele dieser Konzepte zu sehr ansehnlichen Ergebnissen führen, bedarf keiner weiteren Betonung, aber es sind und bleiben Experimente, die mit dem Inhalt über die eigene (sehr ansprechende) Form stolpern:

Es scheint, als gäbe es einen blinden Fleck in den Augen der Social-Shopping-Konzepte, wie auch Jochen Krisch in einem erfrischenden Beitrag („Citydropz: Ist es so schwer, den Social Shopping Nerv zu treffen?“) zu diesem Dilemma festhält: Die Attraction-Lücke.

Trotz der immer besseren (optischen) Umsetzung, fehlt der Suchtfaktor, die Anziehungskraft (Attraction), der alles entscheidende Punkt, an dem sämtliche Social-Shopping-Plattformen scheitern:

„Denn im Grunde sind all diese Konzepte zu 95% fertig durchdacht und ausgearbeitet. Nur die letzten 5%, nennen wir sie den ultimativen Suchtfaktor, der aber über 100% des Erfolgs entscheidet, der geht ihnen ab. Nun ist es dummerweise so, dass diese 5% nicht das Tüpfelchen auf dem i sind, über die man sich irgendwann Gedanken machen kann, nein, diese 5% sind der alles entscheidende Grundstein, auf dem alles basiert.“

Fashion & Mode ist das Thema mit dem größten Social-Shopping-Potential. Es bedarf nur des richtigen Dralls, damit ein derartiges Konzept durch die Decke geht (wie ein Facebook oder ein Twitter), die Attraction-Lücke schließt und damit in einem Rutsch auch gleich das verschenkte Potential der Frauen mit abgreift. Das höchste der Gefühle in diesem Bereich bietet derzeit nur Polyvore, für das Füllen der Attraction-Lücke aber immer noch zu wenig:

Was ist der Social-Aspekt am Shopping? Kommunikation, Inspiration und Vernetzung.

Das sind im Groben auch die elementaren Säulen aller großen suchtmachenden Nutzer-Plattformen und Netzwerke. Die meisten Konzepte, die Mode & Social Shopping unter einem Dach vereinen möchten, gehen bisher noch nicht so weit, sich als Fashion-Netzwerk zu begreifen. Die interessanten Versuche wie Polyvore oder Stylight haben ambitionierte Netzwerk-Ansätze mit Luft nach oben, funktionieren im Kern schon über die Kommunikation und Aktivitäten ihrer Nutzer(innen), bilden die themengebundene Vernetzung aber noch nicht adäquat ab.

Die Forderungen nach „Menschenkenntnissern“ und „Frauenverstehern“ sind berechtigt. Wundervoll ist in diesem Zusammenhang folgender Meinungsaustausch:

Frage: „Warum machen (also) so wenige Frauen die Konzepte für eCommerce?“

Antwort: „machen sie, bis ihnen die Jungs “erklären”, was Sache ist im E-Commerce.“

Das ist einer der Gründe, warum Stylight zwischen den ganzen Modeempfehlungsdiensten das größte Potential neben Polyvore und einem bisher noch ungeborenen Konzept hat, im Social-Shopping-Bereich die Attraction-Lücke zu füllen. Hier haben sich die Gründer bewusst Hilfe bei weiblichen Mode-Bloggerinnen gesucht um das Konzept auszufeilen.

Man muss ja nicht maßlos von einem hausgemachten Männerproblem der E-Commerce-Branche schwatzen, aber es liegt in der Tat nahe, dass das erste große Social-Shopping-Ding im Modebereich, ein Fashion-Netzwerk, aus weiblichen Händen kommt. Oder noch treffender: Ohne weiblichen Einfluss bleibt das Social-Shopping Dilemma.

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TV-Werbung & E-Commerce: Effizienz vor Schönheit

Verfasst am 26. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Wenn etwas nicht zu meinen Kernkompetenzen gehört, dann würde ich sagen: Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man einen Werbespot aufbaut; ich bin niemand, der sich mit zirkulärer Dramaturgie auskennt und die Werbespots von Saturn mit Michael Buffer & Co. führen bei mir zu schamhafter Gesichtsröte. Ein kurzer Rückblick auf die Evolution der Saturn-Claims ist angebracht:

  1. Geiz ist geil.
  2. Geil ist geil. (Mein persönlicher Favorit)
  3. Geiler geht nicht.

Das lasse ich jetzt mal so stehen. Und über die Media Markt Werbung spreche am besten auch nicht.

Aber wie ist das mit TV-Werbung für Startups? Lohnen sich solche Investitionen und sind es die richtigen Ziele, die Gründer ins Fernsehen zieht? Geht es um Branding, Umsatzsteigerung, Traffic-Steigerung oder will man die IT im Serverraum in den Wahnsinn treiben?

Zalando hat das Thema TV-Werbung mit sehr viel Druck aufgebaut und scheinbar keine Kosten gescheut, die Spots auch wirklich gut aussehen zu lassen. Wenn ich mir die Werbespots von Swoodoo oder von Fluege.de dazu im Vergleich anschaue, die scheinbar mit sehr viel weniger Budget arbeiten mussten, dann wird klar, was diese Unternehmen, abgesehen vom Budget, in der Zielstellung bei TV-Werbung unterscheidet: Zalando geht den emotionalen Weg, den „schönen“ Weg, bei dem das Branding sehr viel intensiver verfolgt wird. Für Startups, die den Markt nicht so aggressiv penetrieren können wie Zalando, ist das jedoch nicht unbedingt der richtige Weg. Wenn man sich vor Augen führt, wie schnell die Kosten bei solchen Experimenten explodieren können, bleibt am Ende für Startups primär das Ziel der Umsatzsteigerung interessant. Hier empfehle ich einen sehr informativen Videobeitrag von deutsche-startups.de:

Wenn ich mir den ersten Werbespot von Swoodoo (als flugsupermarkt.com) anschaue, sehe ich das Ziel der Umsatzsteigerung noch weit vor dem Branding. Und auch wenn der Spot alles andere als schön ist, so bin ich mir sicher, dass das Budget besser angelegt war, als in SEM:

Experimente müssen nicht schön sein. Für den Anfang sollte für Startups die Effizienz im Vordergrund stehen. Wichtig sind dabei vor allem das genaue Reporting und das Messen der Konversion unmittelbar nach der Spot-Ausstrahlung. Davor sollte man sich und die IT (und die Server) gründlich vorbereiten. Denn das ganze Experiment taugt nichts, wenn die Server unter dem Peak zusammenbrechen. Startups, die diesen Weg gehen wollen, sollten vorher also genau abwägen, welche Ziele sie mit Werbespots verfolgen. Effizienz vor Schönheit, Umsatzsteigerung vor Branding sind für den Anfang ein guter Ansatz.

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal den Zalando-Spot mit dem FKK-Campingplatz ins Kreuzfeuer nehmen: Oh mein Gott. Ich habe bewusst private Fernsehsender gemieden, damit ich den Spot nicht mehr sehen muss. Waren der erste und die letzten beiden Spots noch ganz witzig, so war der FKK-Spot einfach nicht zu ertragen.

Einen guten Spot zu machen heißt eben noch lange nicht, dass man es für immer kann.

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Luchs Pollux stößt zum dotSource Team

Verfasst am 22. September 2011 von Thomas Wetzel.

Die dotSource ist ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Verstärkung wurde im Geraer Waldzoo gefunden. Unser Patentier Pollux stößt zum Team. Luchse gelten als außergewöhnlich kluge Tiere mit einer großen Weitsicht. Auch bei der Auswahl unserer Mitarbeiter sind das wichtige Kriterien.

Pollux

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Pollux ist im Geraer Waldzoo beherbergt. Der Zoo bietet allen Familien und Besuchern einen schönen Aufenthalt mit einer Fahrt in der Parkeisenbahn und seinen derzeit ca. 500 Tieren. Unter den 60 verschiedenen Arten befinden sich zum Beispiel Löwen, Affen aber natürlich auch viele der Tiere aus der heimischen Fauna.
Die dotSource ist froh den Luchs Pollux als Patentier zu haben, und wir empfehlen jedem einen Besuch in seinem zu Hause. Wer hingegen Interesse an einer Stelle bei der dotSource hat, sollte auf unserer Jobseite vorbeischauen.

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Noch 44 Tage bis zum dritten Barcamp Mitteldeutschlands

Verfasst am 25. August 2011 von Thomas Wetzel.

Auch in diesem Jahr findet wieder das Barcamp Mitteldeutschland statt. Das vom Bewerberblog organisierte Event findet wieder im aufstrebenden Jena statt. Das Leit-Thema der Veranstaltung ist „Entwickeln und Arbeiten mit Plattformen“, wie immer wird das genaue Programm aber durch die Teilnehmer selbst bestimmt.

Das Barcamp findet vom 8.-9. Oktober in den Räumen von Intershop im Intershop Tower statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 230 begrenzt. Wer noch Interesse hat, sollte sich sobald wie möglich um die restlichen Tickets bemühen.

Die Tickets kann man unter http://barcampmd.mixxt.com/ buchen.

Zusätzlich kann man sich auch über Xing oder Facebook anmelden.

Auf der Homepage des Barcamps gibt es zusätzlich die Möglichkeit Vorschläge für Sessions einzureichen oder Schlafplätze zu organisieren.

Der Bewerberblog und auch wir von dotSource freuen uns auf das Event und darauf, den ein oder anderen Handelskraft-Leser anzutreffen.

Das Hashtag zum Event ist #bcmd11.

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5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 22. August 2011 von Thomas Wetzel.

Facebook ist mal wieder ins Visier der Datenschützer geraten. Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz aus Schleswig-Holstein hat sich gegen Facebook positioniert und probiert Facebook Fanpages und Plug Ins auf nationalen Seiten zu verbieten. Weitere Informationen finden sich im ersten Lesetipp wieder. Außerdem gibt es Tipps zum E-Mail Marketing, dem neuen Google Panda Update, internem Microblogging und der Umsetzung von NFC über die deutschen Mobilfunkanbieter.

5 Lesetipps der Woche:

- Facebook (mal wieder) im Visier der Datenschützer
- Präsentation: E-Mail Marketing Best Practices im Versandhandel
- Google Panda Update – Können Online Shops profitieren?
- Wie ein internes Twitter die Projektkommunikation verbessert
- mpass will an die Ladenkasse

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Webinar: Neue Modelle – Neue Chancen. Facebook im E-Commerce

Verfasst am 29. Juli 2011 von Sabine Bartmann.

Einige Onlinehändler zählen bereits zu den Vorreitern, wenn es darum geht E-Commerce-Projekte in sozialen Netzwerken zu realisieren. In unserem dotSource- Webinar “Neue Modelle – Neue Chancen. Facebook im  E-Commerce” klären wir relevante Fragen für den Onlinehandel in sozialen Netzwerken – Welche Trends sind gerade aktuell und welche Does und Dont´s gibt es zu beachten.

Wann: 11.08.2011

Anmeldung unter: www.dotsource.de/webinare

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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ibi-Studie “Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher”

Verfasst am 27. Juli 2011 von Thomas Wetzel.

Nachdem wir in unseren 5 Lesetipps schon die Übersicht der verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten dargestellt haben, wollen wir in diesem Artikel näher auf verschiedene Studien zur Untersuchung des wichtigen Elements der Rechnungsabwicklung in Unternehmensabläufen eingehen.

ibi Research arbeitet dazu an einer Informationsreihe mit dem Thema „Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher“. Die Studie ist in vier Teile untergliedert und letzte Woche erschien bereits der dritte Teil „Ergebnisse einer Unternehmensbefragung“.

Im ersten Teil der Studie wird ein Marktüberblick über die verschiedenen Angebote der Branche gegeben. Zusätzlich werden allgemeine Fakten und Rahmenbedinungen erläutert. Die Übersicht vom Dezember 2010 stellt die verschiedenen Lösungsanbieter dar und vergleicht sie unter Aspekten wie der Zielgruppe, Art des Rechnungsempfangs oder Service und Kosten.

Nachdem zunächst allgemeine Fakten geklärt werden und ein Überblick über die Anbieter gegeben wird, befasst sich der zweite Teil eher mit praxisnahen Erkenntnissen. Bei der Betrachtung von Fallbeispielen erfahrener Unternehmen wird der Rechnungsempfang von Unternehmen, wie zum Beispiel Daimler oder weiter »

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