Archiv der Kategorie 'Präsentation'

Release: Google Wave ab Ende September

Verfasst am 21. Juli 2009 von Sebastian (Handelskraft).

google-wave-01Die Reaktionen auf Googles Ankündigung im Mai waren gewaltig: Google Wave – ein unglaublich ambitionierter Email-IM-Hybrid.

Letzte Woche wurde der Service rund 6000 Entwicklern geöffnet. Weitere 20000 Einladungen, plant Google nachträglich noch im nächsten Monat zu verschicken.

Wann kommt Google Wave? Bisher wurden noch keine genaueren Angaben hierzu, seitens des Konzerns, an die Öffentlichkeit getragen. Im Moment sieht es so aus, dass ein erstes Release für 100000 Nutzer ab 30. September zur Verfügung stehen wird, so das US-Branchenblog TechCrunch.

Erwartet wird in dieser Phase bereits eine breite Palette an Wave-Widgets (die Entwicklerversion sieht offenbar noch ziemlich abgespeckt aus), die man jedoch ohne Entwickler-Sandbox-Account nicht ausprobieren kann. Einige spannende Widgets sind hier aufgelistet.

Google Wave ist ein neuartiges Misch-Tool für die Kommunkiation und Zusammenarbeit im Netz.

Opera Unite

Verfasst am 16. Juni 2009 von Sebastian (Handelskraft).

So ganz verfehlt war die Ansage von Opera dann offensichtlich doch nicht, wie ich anfangs vermutet hatte. Aber mal im Ernst, diese ganze Aufmerksamkeitshascherei hat ja auch mittlerweile auch die Überhand genommen. Dennoch kann sich die Idee von Opera durchaus sehen lassen:

Dann liegen die Daten der Social Networks eben nicht mehr bei Twitter, sondern auf den Servern einiger Norweger. Opera Unite wird schon bald von der hysterischen Datenschutz-Community ins Visier genommen werden. Zu Unrecht?

Noch zu untransparent das Ganze.

Buzzriders von Robert Basic: On the run

Verfasst am 3. Juni 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Die Zeit verstreicht. Was ist eigentlich aus Buzzriders geworden?

Das neue Projekt von Robert Basic befindet sich weiterhin eifrig in der Planungsphase. Vor knapp zwei Wochen wurde öffentlich über ein Logo abgestimmt, das nun feststeht:

buzzriders-gewinner

Robert Basic hält sein Wort, was die Transparenz bezüglich des Projektaufbaus betrifft. Andre Paetzel dokumentierte auf Logolook.de akribisch die gesamte Logo-Entwicklung von Buzzriders samt Kommentare, über viele Wochen hinweg. Nach knapp drei Wochen und zehn Logo-Vorstellungsrunden hat man sich nach einer Abstimmung für den obigen Entwurf von Alexa Gregor (Dipl. Designerin – Kommunikationsdesign) entschieden, die derzeit promoviert und als Creation-Praktikantin bei Ogivly & Mather arbeitet.

Basic hatte auf seinem Blog ein weiterführendes Interview mit Andre Paetzel und Alexa Gregor angekündigt.

Das Template, das bereits vor geraumer Zeit von Robert Basic vorgestellt wurde, steht wohl auch noch. Wird dieses Projekt dieses Jahr noch an den Start gehen? Ich kann es mir nicht vorstellen.

buzzriders-wireframe-1

Wir bleiben weiterhin gespannt. Ach und das Logo gefällt mir ganz gut, auch wenn ich anderen Logo-Vorschlag wesentlich interessanter fand.

Handelskraft auf der Webinale

Verfasst am 25. Mai 2009 von Christian Onnasch.

webinaleEinige werden sicher schon zur Kenntniss genommen haben, dass in Berlin derzeit die webinale 09 stattfindet. Vom 25. – 27. Mai wollen die Veranstalter im Rahmen der Konferenz die aktuellsten Trends aus den Bereichen mobiles Internet, E-Business, Social Communitys und dem Web allgemein aufspüren und diesen gleich noch eine Plattform geben. Über die kompletten 3 Tage webinale hinweg kann der Besucher zahlreiche  interessante Sessions und Workshops besuchen.

Da lässt sich Handelskraft natürlich nicht zweimal bitten und ist in Person von Sebastian Herold vor Ort vertreten.  Dieser wird übrigens am Mittwoch eine Session über Social Commerce rocken.  Ganz sicher ein Leckerbissen nicht nur für E-Commerce- und Web2.0-Insider. Da Sebastian derzeit unbstritten die mit Abstand höchste Postfrequenz in unserem Autorenteam hat, wird Handelskraft bis Donnerstag ein bißchen auf Sparflamme laufen um dann  mit voller Kraft die webinale 09 Nachberichterstattung abzufackeln. ;)

webinale-mannel

ECOM Berlin – Nachlese

Verfasst am 6. Mai 2009 von Christian Grötsch.
Logo der ECOM Berlin E-Commerce Strategie Konferenz

Logo der ECOM Berlin E-Commerce Strategie Konferenz

So, nachdem ich nun wieder aus Berlin da bin, möchte ich die Gelegenheit für einen kleinen Review nutzen. Ich war ja schon traurig, das die ECOM ausgerechnet parallel zur Next 09 stattfand, aber im Rückblick war’s genau die richtige Entscheidung. Es waren eine Menge Dinge dabei, die mich sehr inpiriert haben, z.B.:

Jesco Breuer von Mexx

  • vertikale Navigation auf der Startseite
  • emotionale Ansprache durch extragroßen Header
  • mitscrollender Warenkorb
  • > 15% weniger Kaufabbrecher!? durch Magento like Single Page Checkout
Mexx horizontale Navigation / mitscrollender Warenkorb / emotion

Mexx horizontale Navigation / mitscrollender Warenkorb / emotion

Sabine Tietz von Lascana

  • emotionale Ansprache über Videos
  • erfolgreiches Virales Marketing über Youtube
  • Wie man in kurzer Zeit Katalog & Online & Store als Multichannel Konzept aufsetzt und was man davon lernen kann
  • und natürlich das tolle Mixkini Tool
Lascana Mixkinitool

Lascana Mixkinitool

Harry Max von Rubicon Consulting

  • Die meisten Leute konsumieren nur, deshalb ist
  • Community(management) wie Theater
Harry Max von Rubicon Consulting - Community is Theater

Harry Max von Rubicon Consulting - Community is Theater

Yme Bosma von hyves.nl

  • hyves.nl hat es mit sinnvollen Mehrwerten geschafft, eine profitable Community-Company zu werden
  • z.B. PrintOnDemand Geburtstagskarten, Geburtstagsgeschenkeshop, one to one targeted Promotionaktionen für Bücher und Filme, die über die im Profil angegebenen Interessen der User ausgeliefert werden.
  • Macht und Bedeutung der Communityseiten über Marken, Stores und z.B. Verkäuferkompetenz
H&M Community auf Hyves.nl

H&M Community auf Hyves.nl

Die Leaders Lecture am Abend bei der Deutschen Bank

  • faszinierend, mal sooo viele der bedeutendsten Versandhändler an einem Abend kennen zu lernen
  • der doch recht inspirierende Vortrag von Gerd Leonhard als grafisch opulente Zusammenfassung der Auswirkungen von Web 2.0 und Medienkonvergenz
Gerd Leonhard - Future of Selling

Gerd Leonhard - Future of Selling

Mittwoch – Jason Billingsley vom lesenswerten E-Commerce Blog getelastic.com

  • die wenigsten Onlinehändler kommunizieren ihren USP klar und offensiv
  • die Optimierung der Kundenansprache birgt enormes Potential, SocialCommerce ist insofern als Kür zu sehen. schließt sich zwar überhaupt nicht aus, aber wenn er meint…

Mittwoch – Ich selbst zum Thema SocialCommerce

  • da schreib ich die Tage noch nen extra Beitrag zu

Ich freue mich auf alle Fälle auf nächstes Jahr. Danke lieber Martin Groß-Albenhausen für dieses großartige Event!

Was das Selbstmix-Portal Saftfabrik.de richtig macht

Verfasst am 6. Mai 2009 von Sebastian (Handelskraft).

saftfabrikSelbstmix-Portale schießen derzeit aus dem Boden wie Pilze. Einige sind viel versprechend, und damit sei nicht nur der ökonomische Aspekt gemeint, beispielsweise MyMuesli. Andere wiederum sehen nicht sehr viel versprechend aus, was im Falle von MeMarmelade – wie Handelskraft vor kurzem berichtete – vor allem auch an der nicht vorhandenen Produktpräsentation liegt. Auf der Website von MeMarmelade gab es nicht einmal das Glas mit dem Produkt zu sehen. Von daher würde ich doch lieber auf das Rezept meiner Großmutter zurückgreifen.

Ganz anders präsentiert sich das Berliner Startup Saftfabrik, gegründet im Juni 2008.

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Hier kann man sich Säfte selber zusammenstellen und mixen lassen. Dabei kann man aus einer Palette von 30 verschiedenen Zutaten wählen oder aus einem Angebot bereits gemixter Säfte (auf der Startseite) wählen. Dabei sind alle Zutaten und deren Mengenverhältnisse zueinander aufgeführt. Wirklich sehr gut. Zu kaufen gibt es die Säfte in 250ml -bis 500ml-Flaschen. Lieferung innerhalb eines Tages.

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Bleiben wir hier kurz stehen, fällt besonders angenehm auf, dass bereits die Startseite ein breites und übersichtliches Spektrum an Orientierungsmöglichkeiten für den Shop anbietet. Hinzu kommt, dass einem das fertige Produkt, sprich die Flasche (die wirklich ansehnlich daherkommt) bebildert direkt ins Gesicht springt, also sofort im Blickmittelpunkt liegt.

Auch das Online-Mixen ist einfach zu bedienen und optisch sehr ansprechend. Während man die Zutaten (Basis- und Pürierzutaten) der leeren Flasche hinzufügt (und damit bereits das Mischverhältnis variabel bestimmt), erhält man Auskünfte zu den Zutaten. Fehlt eigentlich nur noch die Auskunft, woher die Zutaten stammen, dann würde ich sogar „perfekt” sagen.

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Das Startup arbeitet ohne Konservierungsstoffe oder andere Zusätze und mixt mit Früchten oder Gemüse (nicht mit anderen Säften). Als ich heute bei Saftfabrik angerufen habe, hat man mir meine Fragen prompt, freundlich und ohne Ausschweifungen beantwortet. Diese Auskünfte waren nicht mal nötig, da auf dem firmeneigenen Weblog alles sehr transparent dokumentiert wird, auch die Produktion und Lagerung wird bebildert dargestellt. War das Angebot bis vor kurzem noch auf Berlin beschränkt, hat man nun mit logistischen Mitteln einen deutschlandweiten Verkauf ermöglicht. Die frisch zubereiteten Säfte ohne Zusätze haben eine kürzere Mindesthaltbarkeit (nach dem Produktionstag noch vier weitere Tage), womit sich mir die Frage gestellt hat, ob eine deutschlandweite Lieferung unter diesen Zuständen überhaupt möglich sei. Die Säfte bleiben weiterhin zusatzstofffrei und werden schnell und gekühlt geliefert, hat man mir am Telefon versichert. Außerdem hat mich interessiert wieso der Apfelsaft-Mix grün auf dem Bild ist, obwohl Apfelsaft braun ist. Die Antwort kam prompt: Keine Farbstoffe, jedoch ist diese Apfelsorte (deren Name ich mir nicht merken konnte) heller und im Verbund mit bestimmten anderen Zutaten grünlich. Die haben Ahnung, bemerkte ich spätestens an dieser Stelle. Also keine hässliche Farbfolie, die Flaschen bekommen ihr Logo im Vorfeld „eingraviert”.

Nun stellt sich abschließend noch eine weitere Frage, mit der sich jedes Selbstmix-Portal konfrontiert sehen muss: Ist ja alles super, aber ich kann mir einen Mix auch zu hause selber frisch zusammenstellen, ohne fünf bis mehr Euro zu bezahlen und ohne zu warten, was soll mich also von dieser Idee überzeugen?

In diesem Fall gibt es sogar zwei Antwortalternativen:

1. Kann man Gruppenbestellungen aufgeben, was sich neben dem Verbrauch als Einzelperson auch für Partys, Freunde oder Kollegen eignet. Die Gruppenbestellmöglichkeit findet man ebenfalls sofort auf der Startseite. Hier kann man den Bestellnamen bestimmen, den Liefertag, die Lieferoption (Lieferung oder Abholung) und sogar die Lieferuhrzeit bestimmen. Hat man das innerhalb von wenigen Sekunden erledigt, erhält man einen Link, den man an die entsprechenden Personen verschickt, die dann, jeder für sich, ihren eigenen Saft mixen oder aus vorgemixten Säften wählen können, um Verwechslungen hinterher zu vermeiden.

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2. New-Branding durch Events oder Firmen. Dieser Punkt ist ganz besonders interessant. Man kann sich für große Events Paletten von Saftproduktionen liefern lassen, die man optisch sogar komplett selber gestalten kann (wobei das Startup auch hierbei Hilfe anbietet), d.h. Logo und Design. Das ist für Messen, Barcamps oder Präsentation und Meetings sehr gut geeignet und verleiht Veranstaltungen einen subtilen Gesundheitsfaktor. Firmen können zwischen 150ml, 250ml und 500ml wählen und eigenskreierte Säfte an Kunden etc. verschenken oder diese sogar verkaufen. Die Saftfabrik steht beratend zur Seite.

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Weiterhin kann man Gutscheine verschenken oder ganze Saftpakete bestellen.

Ein derartigen Dialog und Support zwischen Kunde und Firma sieht man bei Startups äußerst selten. Die Transparenz, die man am Telefon oder auf dem Weblog spürt, ist mehr als zufriedenstellend und weckt Vertrauen. Für mich persönlich ist die Saftfabrik bisher das beste Selbstmix-Startup, das beweist, was man falsch und richtig machen kann. Ein Bekannter von mir, war mit der Qualität der Säfte so zufrieden, dass er dort auch für seinen Geburtstag bestellen wird.

Handelskraft hat nun auch dort bestellt (ein Update zur Qualität des Saftes folgt).

Wir wünschen solch einem Startup wie Saftfabrik auch weiterhin viel Erfolg und Produktivität.

Finnwaa und FinnwaaMedia stellen das Projekt Onlinemarketingwebinare.de auf die Beine

Verfasst am 4. Mai 2009 von Sebastian (Handelskraft).

logo_komplett__190pxVor wenigen Tagen ist das gemeinsame Projekt der Agenturen Finnwaa und FinnwaaMedia „Onlinemarketingwebinare” online gegangen.

Die Webinare, die auf Onlinemarketingwebinare.de angeboten werden, sind fachmännisch aufgearbeitete Weiterbildungsmöglichkeiten für Einsteiger und Fortgeschrittene, die sich speziell wesentlichen Themen des Bereiches Online-Marketing widmen.

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Das Webinar-Angebot umfasst zurzeit vier wesentliche Bereiche:

1. Suchmaschinenoptimierung
Behandelt insbesondere die Anpassung der eigenen Website an die Anforderungen von Suchmaschinen, um in den Suchergebnissen unter relevanten Suchbegriffen auffindbar zu sein. In diesem Webinar wird vor allem praktisches Know-How und Grundlagen vermittelt.

2. Suchmaschinenmarketing
Vermittlung von gezieltem Wissen zur Plattform Google AdWords, um finanziell kalkulierbar und zielgerichtet Neukunden schnell und unter relevanten Suchbegriffen zu akquirieren.

3. Web-Controlling
Dies ist ein analytisches Webinar, in dem überwiegend der Funktionsumfang und die Funktionsweise des Web-Controlling-Tools „Google Analytics” vermittelt werden. Das kostenlose Analyse-Tool ist vor allem darauf ausgerichtet, das Verhalten und die Eigenschaften der Webseitenbesucher zu analysieren, um folgerichtig korrekte Optimierungsmaßnahmen vornehmen zu können. In diesem Bereich: Ein Muss.

4. Social Media Optimierung
Dieses Webinar dürfte vor allem für Full-Service-Internet-Agenturen, aber auch vom Startup bis größerem Unternehmen sehr nützlich und wichtig sein. Hier werden vor allem zu ergreifende Maßnahmen erklärt und vermittelt, um die eigene Website bei Social Media Diensten optimal aufzustellen und zu optimieren, ebenfalls geht es hier in das Segment der Social Networks.

Weitere thematische Webinar-Wünsche werden gerne angenommen.

Die Finnwaa GmbH wurde vor kurzem vom Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) auch für das Jahr 2009 mit dem SEM-Zertifikat ausgezeichnet, das nur elf weitere Agenturen in Deutschland aufgrund strenger Qualitätskriterien erhalten haben. Weitere Informationen zu eine der führenden und unabhängigen Suchmaschinenagenturen Deutschlands sind unserem Interview zu entnehmen.