Archiv der Kategorie 'Design & Usability'


Redesign bei Amazon – Vom Onlinehandel zum E-Commerce

Verfasst am 29. März 2012 von .

Als Pionier im E-Commerce, erster ernstzunehmender Onlinehändler oder größter Marktplatz wird Amazon bezeichnet. Und seinem Ruf macht der Internetriese mit einem Umsatzwachstum von 51 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar im zweiten Quartal 2011 alle Ehre.

In Sachen Design und Usability der eigenen Website konnte Amazon bisher noch nicht überdurchschnittlich punkten. Hinsichtlich positiver Kennzahlen, wie zum Beispiel der Traffic  oder die Anzahl der Verkäufer auf der Plattform, war dieses Thema auch nicht gerade dringlich. Die erste Änderung wurde 2007 umgesetzt, davor beharrte der Marktplatz seit 1995 auf ein und demselben Design.


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Viel Tamtam für wenig Leistung – Media Markt Onlineshop enttäuscht

Verfasst am 17. Januar 2012 von .

Mit einer für Media Markt normal übertriebenen Werbeaktion wurde der Start des Onlineshops angepriesen. Gestern war es dann soweit, dass der Shop eröffnet wurde. Die Meinung zum ersten Eindruck fällt fast ausschließlich negativ aus.

Im Gegensatz zu dem Anblick eines Ferraris wirkt der rot-in-rot gestaltete Webauftritt von Media Markt designtechnisch missgelungen. Natürlich sind es die CI-Farben aber das vehement verwendete Rot erzeugt Unruhe und eine schlechten Fokus auf die wesentlichen Dinge der Seite. Diese sollten eigentlich die Sonderangebote in der Mitte sein, welche eine der wenigen Stärken des Onlineshops darstellen. Denn im Gegensatz zum fast kompletten Rest des Angebots kann man hier wirkliche Sonderangebote bzw. wettbewerbsfähige Preise ergattern. Der kurze Ausfall der Produktdarstellung am zweiten Tag fällt daher schwer ins Gewicht.
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Google Analytics+ – 5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 8. November 2011 von .

Die Anwendung von Analysetools gehört für fast jeden Seitenbetreiber zu den Standardaufgaben. Eines der beliebtesten Produkte ist Google Analytics. Unser erster Lesetipp gibt Hinweise wie man die Auswertungen des Programms durch verschiedene Anpassungen optimal auf die eigenen Bedürfnisse einstellen und somit die perfekten Ergebnisse erzielen kann. Nebenher noch ein kleiner Hint auf die Anpassungen des Suchalgorithmus von Google, welche die Aktualität der Ergebnisse in den Vordergrund rückt.

Der zweite Tipp ist für eigene Zwecke und weist auf die Weiterführung des Blogs Twive! hin. Hier wird das Thema der emotionalen Ansprache von Kunden betrachtet und in wie weit Potentiale bei weiblichen Onlinekäufern verschenkt werden. Die drei anderen Tipps beleuchten acht anregende Beispiele für YouTube Werbekampagnen auch kleiner Unternehmen (Stichwort: “Chuck Testa”), den Start einer Reihe zur Konversionsoptimierung für mobile Webshops und das E-Payment-Barometer aus dem Oktober von ibi-Research.

Unsere Lesetipps der Woche:


Google testet überzeugende Hotelsuchfunktion

Verfasst am 2. August 2011 von .

Google Hotel FinderDie Angebote rund um Reisen im Internet entwickeln sich derzeit sehr stark. Ob im Bereich der Gutscheinportale oder Flugsuchmaschinen, es treten immer mehr Plattformen in den Markt. Auch Portale zur Bewertung und Suche von Hotels machen in der Werbung auf sich aufmerksam.

Google will nun in diesem Markt Fuß fassen und diversifiziert weiter mit dem Experiment des Google Hotel Finders. Die neue Funktion existiert seit wenigen Tagen und bekommt viele positive Feedbacks.

Neben den Standardfunktion, wie einer Range für Preise, einer Auswahl der Sterne der Hotels und der Einstellung des Reisedatums, überzeugt der Hotel Finder vor allem durch seine gute Verknüpfung und intuitive Bedienung in Google Maps.

Google Hotel Finder
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wireWAX bringt Videoshopping auf ein neues Level – The Game by Oki-Ni

Verfasst am 20. Juni 2011 von .

Wie oft kommt es vor, dass man ein Video sieht und denkt: „Wow dieses T-Shirt ist der Hammer“ oder „ Man, was ist das für ein Handy?“. Man würde am liebsten darauf klicken und sofort weitergeleitet werden. Auch für die Hersteller ist es interessant z.B. das Auto von James Bond oder die Kleidung von Carry aus Sex and the City zu stellen und für Marketingzwecke zu nutzen.

Oki-Ni hat mit Hilfe des ersten „taggable“ Video Tools wireWAX und dem neuen Video „The Game“ einen großen Schritt in die Richtung der Lösung dieses Ansatzes getan. Das interaktive Video, welches YouTube-ähnliche In-Video-Pop-Ups benutzt, ermöglicht es dem Viewer direkt zu den verschiedenen Kleidungsstücken weitergeleitet zu werden.

Der angeschlossene Online Shop ermöglicht es dem Kunden die für schön befundene Kleidung direkt zu kaufen.
Okini Online Shop

Die Vorteile dieser neuen Art von Verkaufsvideos liegen auf beiden Seiten. Der Anbieter kann sein Produkt dynamischer darstellen und den Spontankauf direkt und ohne Verzögerung umsetzen. Die Kunden finden die für sie interessanten Artikel unmittelbar durch zwei Klicks und die Bedienung ist intuitiv und einfach. Anders als bei den Videos von French Connection werden die Pop-Ups nur erkenntlich, wenn man über die entsprechenden Bildabschnitte fährt und es werden keine direkten „Buy“-Buttons eingeblendet. So wirkt es eher unaufdringlich und man fühlt sich nicht wie in einem Verkaufsvideo. Ausserdem kann der Anbieter seine Produkte durch eine eigene Story bzw. einen Imagefilm direkt verkaufen. Werbung könnte somit immer mehr zum Film werden. Andere Ansätze wie der interaktive Werbespot von Tipp-Ex waren ein Vorreiter, haben jedoch keine direkte Interaktion in den Videos ermöglicht.

Der bewegliche Katalog von Oki-Ni könnte der Startschuss für eine Änderung der Modewerbung sein und auch für andere Branchen sehr interessant sein.Weitere Beispiele für solche Videos zeigt wireWAX auf seiner Homepage. Die Erstellung solcher Videos stellt sich genauso intuitiv und einfach dar wie die Videos für den Kunden. Das Demo-Video von wireWAX findet ihr hier.


Best Practice: Wunschlisten – Nutzen und Anwendungsbeispiele

Verfasst am 31. März 2011 von .

Fernab von Tipps für Facebook und zum Thema Social Commerce folgt nun wieder ein etwas basaleres Best Practice. Dieses Mal zum Thema Wunschlisten.

Grundlegendes

Für eine gute Sichtbarkeit der Wunschliste sollte diese in direkter Nähe des Kaufen-Buttons platziert werden.
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Best Practice: Vom Shop zum Produkt – wie navigiere ich richtig?

Verfasst am 15. März 2011 von .

Wir als Einkäufer wissen entweder nicht, was wir wollen oder wir wissen eben genau welches Produkt wir kaufen möchten. Was wir aber definitiv nicht möchten, ist uns im Shopdschungel zu verlaufen. Beim Onlinekauf möchten wir eben etwas an die Hand genommen werden, deshalb sind hier einige Dos und Don´ts in Sachen Shopnavigation.

Best Practices

Neben den bekannten Klassikern, wie zum Beispiel Up-, Down- und Cross-Sells, gibt es bereits originellere Wege, um Interessenten von A nach B zu navigieren. Eine schöne Idee setzt das Team von 7Trends um. Auf der Produktdetailseite sind Empfehlungen für ein komplettes Outfit zu finden.

In „neue Welten“ werden Käufer auch auf Deliwelt entführt. Die Kategorien sind hier nicht klassisch in einer Leiste oberhalb der Startseite angelegt, sondern werden als kleine Felder inklusive eines Produktbilds angezeigt.

Originell ist auch die Suchfunktion bei dem Second-Hand-Shop Kleiderkreisel. Hier sind per se keine klassischen Kategorien direkt auf der Startseite zu finden. Bei der Masse der Artikel war den Machern eher eine ausgeprägte Suchfunktion wichtig. Für den Kleiderkreisel-Neuling sind die fehlenden Kategorien leider erst nach einigem ausprobieren zu finden. Besser wäre hier eine Navigation zur Navigation.
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