Archiv der Kategorie 'Rechtliches'


Änderungen an Umsatzregelungen ab 2015 – Was muss beachtet werden?

Verfasst am 26. November 2014 von .

Grafik: Tori Rector

Grafik: Tori Rector

Weihnachtsschmuck in den Einkaufspassagen und der würzige Geruch von Glühwein verraten uns, dass das Jahr sich dem Ende nähert. Zeit, dass sich Onlinehändler mit den neuen Umsatzregelungen beschäftigen, die 2015 in Kraft treten. Betroffen sind alle Anbieter von elektronischen Waren und Dienstleistungen. Die Umsatzsteuer dieser Leistungen wird ab 2015 nicht mehr im Land des Anbieters, sondern im Land des Käufers berechnet.
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Doch keine Konsequenzen durch die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie? [5 Lesetipps]

Verfasst am 25. August 2014 von .

Händler dürfen aufatmen, denn Kunden nehmen ihnen die neuen Retouren-Bedingungen nicht krumm. Zumindest legen das Ergebnisse einer Mitgliederbefragung des bevh nahe. Die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie, wonach unter anderem erlaubt wurde, Retouren generell kostenpflichtig zu machen, war zum 13. Juni in Kraft getreten und im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Umsatzeinbrüche wurden befürchtet, da Kunden auf Versand- und Retourenkosten häufig sensibel reagieren.
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Neues Urteil: Hersteller verlieren Kampf gegen Marktplätze [5 Lesetipps]

Verfasst am 23. Juni 2014 von .

Casio

Foto: DennisM2

Casio Europe darf Händlern nicht verbieten, die Produkte auf Marktplätzen zu verkaufen. Laut dem OLG Schleswig verstößt der Hersteller damit gegen das Kartellrecht, da es sich hierbei um eine schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkung handele. Qualitätssicherung bzw. Erklärungsbedürftigkeit der Produkte ließ man nicht gelten, das könne auch auf Marktplätzen geleistet werden.
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Was die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie (nicht) ändert

Verfasst am 11. Juni 2014 von .

Was kommt nach dem 13. Juni? Abgesehen von Formularen, die anzupassen sind – was wird sich für deutsche Händler ändern? Am interessantesten ist natürlich die Frage, ob sich die Retourenproblematik im Distanzhandel entspannen wird, aber auch wie sich die Situation im Vergleich zu anderen EU-Staaten ändert. Ein kleiner Ausblick.

Was wird sich nicht ändern?

Eigentlich des Pudels Kern, nämlich das Retourenproblem, wird sich zumindest aus Händlersicht nicht ändern. Es wird sich eher verschärfen. Das hat zwei Gründe:
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Kategorie: Rechtliches

Die neue EU-Verbraucherrechte-Richtlinie kurzgefasst

Verfasst am 26. März 2014 von .

Am 13. Juni 2014 tritt das Gesetz zur Umsetzung der neuen EU-Verbraucherrechte-Richtlinie in Kraft. Die damit verbundenen Änderungen betreffen alle Online-Händler. Beispielsweise ist es ab dann erlaubt, Retouren generell kostenpflichtig zu machen, außer das Unternehmen entscheidet sich dagegen, wie es zahlreiche deutsche Top-Händler bereits im Vorfeld angekündigt haben.
Die wichtigsten Änderungen in Kürze:
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Kategorie: Rechtliches

Top-Händler wollen auf Retouren-Gebühr verzichten [5 Lesetipps]

Verfasst am 27. Januar 2014 von .

Ab Juni 2014 dürfen Händler Retouren aufgrund einer neuen EU-Verbraucherrechte-Richtlinie generell kostenpflichtig machen. Bislang können Versandhändler nur für Einkäufe bis 40 Euro Geld verlangen.

Doch Deutschlands Top-Händler werden nicht davon Gebrauch machen. Laut einer Recherche der “Welt am Sonntag” heißt es von Amazon, Zalando und Otto, dass man die Retourenkosten nicht auf die Kunden umlegen wird.
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Händler atmen auf: Lastschrift ist weiterhin möglich [SEPA]

Verfasst am 25. September 2013 von .

SEPA LogoWer bei BIC an Feuerzeuge denkt und IBAN für einen russischen Vornamen hält, wird im Februar 2014 eine böse Überraschung erleben. Europa wächst weiter zusammen und im Zuge dessen wird in gut vier Monaten auch der Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Die internationalen Kontonummern (IBAN) und Bankleitzahlen (BIC) lösen dann die nationalen Standards ab.

Zwar gibt es bereits seit 2008 Sepa-Überweisungen, diese haben sich aber kaum durchgesetzt. Für inländische Überweisungen gibt es noch eine zweijährige Übergangsfrist, im internationalen Zahlungsverkehr wird es jedoch bald ernst, dort gelten die alten Verfahren zum Stichtag nicht mehr.
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Es ist kurz vor 12: SEPA-Umstellung in Deutschland lässt zu wünschen übrig [5 Lesetipps]

Verfasst am 8. Juli 2013 von .

Singe Euro Payment Area

Im Jahr 2000 legte die Europäische Union mit der Lissabon-Agenda den Grundstein für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payment Area: SEPA). 13 Jahre später und exakt 207 Tage vor der Abschaffung der nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren drängt der Handlungsbedarf: Laut einer aktuellen Befragung von ibi research weiß mehr als jeder Fünfte nichts mit SEPA anzufangen. Waren es im vergangenen Februar rund ein Drittel aller befragten Unternehmen, Behörden und Vereine, ist zwar ein leicht gestiegenes SEPA-Bewusstsein zu verzeichnen, doch Grund zum Jubeln gibt es in keiner Weise.
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Kinder im E-Commerce und BillmyParents.com

Verfasst am 18. August 2010 von .

Bisher war die bereits erwachsene Generation die kaufkräftigste Gruppe innerhalb der Onlineshop-Welt. Das wird auch weiterhin so bleiben. Trotzdem gewinnen Kinder immer mehr an Entscheidungsmacht beim Internetkauf. Fast jedes fünfte Kind im Alter von 6-13 Jahren surft nach einer repräsentativen Studie der KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) täglich im Netz.

Für die Erhebung wurden 1.745 Interviews geführt. Zudem sind nicht nur die Bedürfnisse der Erwachsenen immer differenzierter geworden, auch die Belange von Kindern und Jugendlichen tragen zum Wachstum des Long Tails bei. Das Zukunftsinstitut hat dazu im Mai dieses Jahres eine Studie dazu herausgebracht. Es gibt nun nicht mehr „die Kinder“ als Zielgruppe, die sich in einigen wenigen Merkmalen unterscheiden lassen. Eco-Starlets, Facebook-Kids oder zornige Mädchen dominieren nun den Markt.
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Opt-Out-Funktionen. Droht das Ende des Targeting?

Verfasst am 28. Juni 2010 von .

Nächstes Jahr im Mai wird der Bundestag eine Datenschutznovelle verabschieden. Eine der Neuerungen befasst sich mit der Entlastung von Webseitenanbietern. Momentan haben diese noch die alleinige Verantwortung für den Schutz von Daten, auch wenn der Vermarkter diese missachtet. Neu ist auch die Regelung in Bezug auf das Sammeln von Daten mit Cookies. Der Grund für den Einsatz muss in naher Zukunft gegenüber den Besuchern der Seiten erklärt werden. Auch Thomas de Maizière hat erst kürzlich 14 Thesen zum Thema Datensicherheit veröffentlicht, die sich darauf beziehen, dass Internetnutzer mehr Transparenz gegenüber der Verwendung ihrer Daten bekommen sollen.

Jain Würfel

Foto: S. Hofschlaeger

In einem Interview mit der Internet World Business (Juniausgabe 2010) führt Heike Lindner, Leiterin der Geschäfte für Mediaplex Deutschland und Osteuropa, an, dass es für Internetnutzer nicht möglich sei, alle Daten einzusehen. Die Erfassung geschieht anonymisiert, was bedeutet, dass die gesammelten Informationen nicht mehr auf einzelne Personen zurückführbar sind.

Lindner ruft in dem Artikel zu einer frühzeitigen Reaktion auf. Mediaplex möchte bald mit einer Opt-Out-Funktion (einem kleinen „i“ auf jedem Werbemittel) reagieren. Durch ein paar Klicks können Nutzer so Einsicht in die Verwendung ihrer Daten bekommen und auf Wunsch das Targeting ablehnen. Das Thema Vertrauen ist hier jedoch eine heikle Angelegenheit. Auch wenn Informationen sich nicht mehr auf einzelne Individuenbeziehen lassen, sollte zumindest angeführt werden, dass diese anonymisiert sind.

Zudem sollten sich Anbieter im Zuge des Drucks nach Transparenz davor hüten das neue Recht zur Tugend werden zu lassen. Nicht wer am fairsten wirbt, sondern wer faktisch am besten erklären kann, wie Cookies eingesetzt werden, kann langfristig punkten. Wenn Nutzer dadurch die Sicherheit bekommen, dass keine zu persönlichen Daten preisgegeben werden, muss dies noch nicht einmal das Ende des Targeting bedeuten.
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