Archiv der Kategorie 'Shoptest'

5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 26. April 2011 von Thomas Wetzel.

Nach einem wettermäßig unübetroffenem Osterwochende präsentieren wir heute die Lesetipps der Woche. Als erstes wird ein Überblick über verschiedene Mass Customization Konzepte gezeigt. In den anderen Artikeln geht es hauptsächlich um den richtigen Umgang mit der bestehenden oder einer neuen Zielgruppe.

5 Lesetipps der Woche:

- Mass Customization – Produkte selber gestalten
- Der Gutschein für den Gutschein – Ein trauriger Trend…
- Wie man mit neuen Zielgruppen ins Gespräch kommt
- Warum der erste Blick entscheidet
- 7 Tipps für einen erfolgreichen Newsletter

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Best Practice: Wunschlisten – Nutzen und Anwendungsbeispiele

Verfasst am 31. März 2011 von Sabine Bartmann.

Fernab von Tipps für Facebook und zum Thema Social Commerce folgt nun wieder ein etwas basaleres Best Practice. Dieses Mal zum Thema Wunschlisten.

Grundlegendes

Für eine gute Sichtbarkeit der Wunschliste sollte diese in direkter Nähe des Kaufen-Buttons platziert werden.

In der Wunschliste selbst gehört es zum Standard, wenn einzelne Produkte wieder entfernt werden können und sich die Anzahl eines Artikels variabel verändern lässt. Der Button, der zum Checkout führt und der Preis, dürfen auch hier auf keinen Fall fehlen. Die Lieblingsartikel sollten darüber hinaus auch mit Freunden und Bekannten geteilt werden können.

Einen Schritt weiter geht 7Trends. Hier wird in der Produktübersicht ganz auf den Kaufen-Button verzichtet. Hauptsächlich werden dort das Shoppingerlebnis und das Zusammenstellen eines Outfits in den Vordergrund gestellt.

Anwendungsbeispiele

Bei einem ersten Blick auf die Produktübersicht oder Produktdetailseite wirkt die Wunschlistenoption ziemlich unscheinbar und der Nutzen wird nicht gleich ersichtlich. Dabei gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die über das bloße Merken von Artikeln hinaus gehen.

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Best Practice: Vom Shop zum Produkt – wie navigiere ich richtig?

Verfasst am 15. März 2011 von Sabine Bartmann.

Wir als Einkäufer wissen entweder nicht, was wir wollen oder wir wissen eben genau welches Produkt wir kaufen möchten. Was wir aber definitiv nicht möchten, ist uns im Shopdschungel zu verlaufen. Beim Onlinekauf möchten wir eben etwas an die Hand genommen werden, deshalb sind hier einige Dos und Don´ts in Sachen Shopnavigation.

Best Practices

Neben den bekannten Klassikern, wie zum Beispiel Up-, Down- und Cross-Sells, gibt es bereits originellere Wege, um Interessenten von A nach B zu navigieren. Eine schöne Idee setzt das Team von 7Trends um. Auf der Produktdetailseite sind Empfehlungen für ein komplettes Outfit zu finden.

In „neue Welten“ werden Käufer auch auf Deliwelt entführt. Die Kategorien sind hier nicht klassisch in einer Leiste oberhalb der Startseite angelegt, sondern werden als kleine Felder inklusive eines Produktbilds angezeigt.

Originell ist auch die Suchfunktion bei dem Second-Hand-Shop Kleiderkreisel. Hier sind per se keine klassischen Kategorien direkt auf der Startseite zu finden. Bei der Masse der Artikel war den Machern eher eine ausgeprägte Suchfunktion wichtig. Für den Kleiderkreisel-Neuling sind die fehlenden Kategorien leider erst nach einigem ausprobieren zu finden. Besser wäre hier eine Navigation zur Navigation.

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MansBox auf Magento – das neue Projekt der Preisbock GmbH

Verfasst am 26. November 2010 von Sabine Bartmann.

Männer haben einfach wichtigeres zu tun als Zeit mit ihrem Unterwäscheeinkauf zu verbringen

Männer und Shopping passen bekanntlich nicht wirklich zusammen. Sie quälen sich schlecht gelaunt durch volle Fußgängerzonen, müssen ihren Partnerinnen als Einkaufsberater und Tütenträger zur Verfügung stehen und verbringen anschließend nur für ein paar Basics eine Ewigkeit in der Kassenschlange. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wird dies schnell zur Tortur. Dabei braucht der Mann von heute seine Zeit für viel wichtigere Aufgaben: er muss sich durch den Alltagsdschungel kämpfen, wilde Bürohengste aus dem Weg räumen und sich am Wochenende von seinen Heldentaten erholen.

Wäre es da nicht schön, wenn sich Sockenschublade und Co. einfach wie von Zauberhand regelmäßig nachfüllen? MansBox kann zwar noch nicht zaubern, aber Shoppingstress und alte Unterwäsche gehören damit definitiv der Vergangenheit an.

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Design kontra Massenproduktion – Garmz, Nelou und gestyled.com

Verfasst am 22. September 2010 von Sabine Bartmann.

Mindestens seit Etsy oder DaWanda ist individuelle Kleidung ein fester Bestandteil der Modewelt geworden. Zahlreiche DIY-Produkte finden auf den Portalen ihren Platz. Mit einigen neuen Geschäftsmodellen wird das individuelle Design nun auf ein neues Level befördert. Plattformen wie Garmz oder Nelou (Bewerber E-Challenge 2010) fördern junge Talente, indem sie es ihnen ermöglichen ihre Kollektion zu präsentieren.  Erstere setzt auf das Voten von Skizzen. Erzielt das Bekleidungsstück einen hohen Rang, wird es von Garmz produziert und zum Kauf angeboten. Im Gegensatz zu Garmz bietet Nelou eine Plattform für bereits bestehende Labels. Anders als bei gängigen Fashionshops werden auch hier gezielt noch unbekannte Designer gefördert.

Garmz

Nach meinem Empfinden holt die Demokratisierung des Modedesigns Bekleidung aus der DIY-Nische heraus. Darüber hinaus bergen beide Plattformen ihre Vor- und Nachteile.

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Liveshopping oder Sale – Worin liegt der Unterschied?

Verfasst am 9. September 2010 von Sabine Bartmann.

Die Anzahl an integrierten Liveshopping-Funktionen innerhalb der Onlineshops hat in der letzen Zeit zugenommen. Shops wie desgin3000.de oder körperstoff.de bieten mittlerweile jeden Tag ein verbilligtes Produkt an. Auf der gleichen Seite sind oft auch Sales zu finden. Wozu wird dann eigentlich noch ein zeitlich Begrenztes Produkt angeboten? Unterliegen hier die Unternehmen dem Hype um Liveshopping? – Vielleicht, das Wesentliche ist aber der psychologische Effekt, der durch die Angebote innerhalb der Onlineshops geschaffen wird.

Körperstoff

Innerhalb der bereits lange bestehenden Liveshoppingportale werden in der Regel Produkte verkauft, die produktlebenszyklisch bereits ihr Ende erlebt haben (EOL) und zum Abverkauf anstehen. Das ist auch noch heute so, was sich Meiner Meinung nach in der Umsetzung der Liveshopping-Funktion in Shops wie Körperstoff.de oder design3000.de geändert hat, ist die Schnäppchenmentalität.

design3000

Die Bekleidung ist zwar “relativ” günstig, aber besitzt dennoch nicht den Anklang eines Restpostens, so wie es bei Sales oder anderen Live-Shopping Angeboten der Fall ist. Somit ist das zeitlich begrenzte Produkt nicht mehr nur etwas für reine Schnäppchenjäger, sondern wird wie in Shopping Clubs zu einem exklusiven Angebot, das die restlichen Produkte des Onlineshops aufwerten kann. Sales werden hier natürlich nicht überflüssig und können, wie auch bei Körperstoff , nebeneinander existieren, der Unterschied liegt hier nach meinem Empfinden in der Wirkung beider Abverkaufsarten auf den Konsumenten. Natürlich muss für ein exklusives Angebot auch das Sortiment stimmen, denn Aktionen wie bei Lidl tragen kaum zu der Exklusivität einer Marke bei.

Siehe auch:

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limango relauncht die bisherige Shoppingplattform exklusiv für Frauen

Verfasst am 3. September 2010 von Sabine Bartmann.

Was wollen Frauen? – Mit dieser Frage beschäftigt sich seit heute intensiv Otto-Tochter limango. Das Design der Startseite orientiert sich an dem Shopping-Club Brands4Friends. Nach der Registrierung und einer freundlichen Begrüßung wird eine der gerade laufenden Aktionen angeteasert. Heute: Tom Tailor. Einer der Slogans: „I`am unique“. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Nicht, dass ich nie etwas dort kaufen würde, aber von einem Angebot für Frauen habe ich mir doch ein wenig mehr erwartet. Als „unique“ würde ich Tom Tailor nicht gerade bezeichnen und genau das ist es, was ich von einem Frauenangebot erwarte. Ein selbstbewusstes Frauenbild hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun. Nicht so sein wie alle anderen, ist hier wesentlich. Das Anteasern der Kollektion von Lotte Voss wäre hier, nach meinem Empfinden, angebrachter gewesen.

limango

Limango geht zwar auf die Individualitätsbedürnisse ein, aber momentan noch etwas zurückhaltend. Diese Zurückhaltung ist auch an der Integration von DaWanda und des Blogs zu erkennen.

Direkt auf den Teasern der Aktionen befinden sich „DaWandas Tipps zum Style“. Unter dieser Rubrik wird nach einem Klick auf die Schrift Kleidung der Plattform präsentiert, die zu dem Style des Teasers passen. Hier hätte wenigstens das Logo des DIY-Online-Marktplatzes integriert werden können.

Auch der Blog ist sehr dezent und erst zu finden, wenn ein wenig gescrollt wird. Besser finde ich eine Integration als Fashionmagazin, so wie bei NET-A-PORTER oder Stylefruits.de.

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