Archiv der Kategorie 'Social Commerce'

Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange – 5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 17. Oktober 2011 von Thomas Wetzel.

Es sind zwar noch über 2 Monate bis zum Weihnachtsfest, doch für die meisten Onlinehändler hat die wohl wichtigste Umsatzzeit des Jahres schon längst begonnen. Unser erster Lesetipp gibt Last Minute-Tipps im Bezug auf SEO fürs Weihnachtsgeschäft. Für jeden der sich noch nicht darauf eingestellt hat, liefern sie hilfreiche Ansätze um eventuell noch mehr Umsatz herauszukitzeln.

In den weiteren Tipps gibt es hilfreiche Hinweise und Informationen zu einer erfolgreichen Markenbildung, Zahlungsabwicklung im Onlinehandel, Preisvergleichvergleichen und effektivem Networking.

Last Minute-Tipps für SEO-Optimierung im Weihnachtsgeschäft

Introducing The 6 + 1 Model For Effective Copywriting

E-Payment: Onlinehändler wollen Zahlungssicherheit

Produktvergleiche online – Welche Website unterstützt den User am besten?

Networking öffnet Türen – Ein Kontakt ist nicht gleich Beziehung

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Die Zukunft der Shoppingclubs

Verfasst am 12. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Wie operieren Shoppingclubs, welche Strategien werden dabei verfolgt, wie positioniert man sich und wie reagieren „exklusive“ Clubs auf die Weiterentwicklung der Konsumenten?

Diese Fragen wurden in einem K5-Panel zur Zukunft der Shoppingclubs offen diskutiert, in dessen Verlauf auch unbequeme Wahrheiten und Probleme angesprochen wurden. Auch hier hat sich das unkonventionelle Konferenzformat bewährt, sodass im Auditorium niemand mit einem Marketing-Einlauf zurückblieb (wie nach dem Amazon-„Vortrag“).

Sven van den Bergh (limango) beschrieb die derzeitige Kundensituation: limango verzeichnet eine erhöhte Stammkundenkonzentration, sowie eine Steigerung der Frequenzkäufe (mehr als 10 Bestellungen pro Jahr). Kommentarlos bestätigte sich damit auch die Ursprungsidee des Shoppingclub-Modells: Mitglieder, die von anderen Mitgliedern geworben, eingeladen werden, neigen eher zum Einkaufen als Kunden, die durch teure Mitgliederakquise „eingekauft“ werden müssen. Auch Jörg Hensen (vente-privee.com) zielt darauf ab, die Wiederkaufrate zu erhöhen, ein zentrales Problem im Onlinehandel oder um es drastischer zu formulieren: Die Schwachstelle im E-Commerce.

Wie der Zufall es so wollte, erschien auch parallel die neue ACTA-Studie, welche die erkennbaren Veränderungen im Kundenverhalten aufzeigt: Vielbesteller überholen die Gelegenheitsbesteller.

Während der Anteil der Gelegeheitsbesteller 2011 erstmals rückläufig ist und geradezu einbricht, springt der Anteil der Mehrfach- und Vielbesteller von 29% auf 34%.

Auch die weitere Einschätzung von vente-privee.com zum Umsatzwachstum (in Deutschland) war mit einem Blick in den Rückspiegel äußerst interessant:

  1. Der französische Name stellte den Shoppingclub-Riesen vor eine Herausforderung: Konsumenten haben nach brands4friends nicht unbedingt auf einen neuen Club gewartet.
  2. Das Wachstum will vente-privee vor allem über die Internationalisierung vorantreiben. Hier wird derzeit vor allem in die (B2B-)Serviceleistung mit Marken und für anbietende Marken investiert: Digital Factory.

Wünschenswert wäre auch ein Einblick von Westwing gewesen, ein Shoppingclub für Wohnaccessoires und Möbel, denn das Thema Verticals hätte hier sehr gut reingepasst. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Ideenbörse des Exceed Camp Anfang 2010, in dessen Verlauf wilde Fantasien ausgetauscht wurden: Nicolas Speeck (damals noch bei brands4friends) erzählte von Waschmaschinen, die man als Aktion bei brands4friends anbot und auch Autos waren im Gespräch. Fazit: Es ist noch Platz für neue Verticals im Shoppingclub-Bereich, man muss nur die richtige Nische finden und sehr spezielle Einkaufskompetenzen aufbauen/mitbringen.

Dass Shoppingclubs nicht zwangsläufig um Mitglieder und Marken kämpfen müssen und steil wachsen müssen um erfolgreich zu sein, beweist nach wie vor bestsecret.com, deren Motto „Das bestgehütete Geheimnis der Modebranche“ nicht nur Marketing-Wischiwaschi ist, sondern wirklich noch den Ursprungsgedanken der Shoppingclubs verfolgt: Exklusivität. Bestsecret macht mit 150000 Mitgliedern ca. 60 Mio. EUR Umsatz und hat sich zum Ziel gesetzt, nie mehr als 250000 Kunden gleichzeitig Zugang zu den Aktionen zu gewähren. Um überhaupt einen Zugang zu erhalten, gibt es eine ganze Latte an harten Auswahlkriterien, die man erfüllen muss. Und wer da nicht reinpasst oder die Bedingungen erfüllt, der bleibt vor der verschlossenen Tür stehen oder wird wieder rausgeschmissen.

Die Zukunft der Shoppingclubs kann also noch einiges bringen, wenn man auch mal unkonventionelle Wege geht.

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Stylight: Ein Fashion-Netzwerk

Verfasst am 11. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Wie sieht ein spannendes Fashion-Netzwerk aus und wie ist es aufgebaut?

Die wohl mit spannendste Session auf der K5 Konferenz beleuchtete die Perspektiven für den Fashion- und Modebereich, in deren Verlauf auch das neue Stylight Heartbeat vorgestellt wurde und das Stylight Team tiefe Einblicke zum Aufbau und zur Konzeptentwicklung gab.

Stylight, das mit „What makes your heart beat“ eine Neuausrichtung gewagt hat, ruft auf den ersten Blick Erinnerungen an Fashiolista ins Gedächtnis, das das Love-it-Prinzip schon eher umgesetzt und sich damit als erster ambitionierter Mode-Empfehlungsdienst nach Polyvore profiliert hat.

Aber genau hier lohnt es sich näher und vor allem mit einem weiblicheren Blick hinzusehen, um zu erkennen, dass die Ambitionen Stylights mehr sein könnten, als „nur“ ein Empfehlungsdienst zu sein: Ein Fashion-Netzwerk (mit Wunschzettelkonzept).

Stylight ist es als bisher einzigem Anbieter dieser Art gelungen, eine emotionale Kernkomponente im Konzept an den Mann, Entschuldigung, an die Frau zu bringen. Orientierung hat sich das Gründerteam von Stylight bei der eigenen Zielgruppe gesucht um nicht in die Falle zu tappen, in die Fashiolista getappt ist: Zu viele Features.

Dass das ganze Konzept exklusiv mit Mode-Bloggern erarbeitet wurde, die eben sehr viel mehr Orientierungshilfe und Feedback zum Aussehen und Anforderungen geben können, spricht nur einmal mehr für Stylight.

Kern von Stylight sind zwei Features: Das „Herzen“ von Artikeln (und das Sammeln auf dem eigenen Profil) und das Followen (im Twitter Prinzip) anderer Modebegeisterter. Nicht mehr und nicht weniger. Und eben diese minimalistische und reduzierte Umsetzung macht es Usern einfach, zu verstehen, was Stylight will und bieten kann.

Auf der K5 Mode-Session konnte Stylight sehr nüchtern und mit wenigen Worten verständlich machen, dass das Social Web (im Modebereich) weiblicher ist und Frauen mit einer viel interessanteren Intelligenz Dinge bedienen. Und so stellt sich natürlich die Frage, ob Feature getriebene Plattformen trotz funktionalem (Über-)Angebot den Ansprüchen der User gerecht werden können; oder um es bei einer Aussage zu belassen: Weniger ist oftmals mehr.

Das Team hat Stylight so radikal reduziert, dass man den „Großmuttertest“ eingeführt hat: Versteht es meine Oma, dann ist es verständlich. Das heißt nicht, dass Großmütter weniger verstehen, es zeigt nur, dass Stylight Heartbeat mehr ist, als ein „simpleres“ Fashiolista.

Es steckt viel Überlegung und emotionale Ansprache in der Neuausrichtung von Stylight und meiner Meinung nach das Potential für das erste Fashion-Netzwerk, das mehr sein kann, als nur ein Mode-Empfehlungsdienst. Mode ist ein emotionales Thema. Das scheinen einige Männer nun endlich begriffen zu haben.

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K5 – Die E-Commerce-Konferenz

Verfasst am 10. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Was Jochen Krisch als ein Format-Experiment geplant hatte, wurde letztendlich eine klare Kampfansage an die geläufigen Konferenzformate des (Online)-Handel-Ökosystems. Die E-Commerce-Branche kümmert sich selbst viel zu wenig um die eigenen Belange, um die eigene Zukunft. Auf meine Frage, ob die K5 ein alternativer Ausweg aus der E-Commerce-Konferenz-Misere sein kann, bekamen 500 ausgewählte Teilnehmer am Donnerstag und Freitag in München auf der K5 die passende Antwort.

Johannes Altmann von Shoplupe, der auf der K5 auch mit einem sehr interessanten Vortrag zum Thema Relaunch-Kultur vertreten war, formulierte es sehr passend in seinem Nachruf:

Über die Vorträge lässt sich streiten, denn nicht alle Themen sind für jeden interessant. Der große Unterschied war aber vor allem die hohe Überzahl der Shopbetreiber. Endlich kein Verkaufsgespräch, endlich keine langweiligen Kooperationsangebote mehr, endlich ein echter Erfahrungsaustausch.

Dieses Mantra spiegelte sich auch in den Slots wieder, in der sich Bodo Kipper von Amazon den Unmut des Publikums zuzog und für seine Marketing-Präsentation digitale Buhrufe kassierte. Das Bedürfnis nach absoluter Werbefreiheit, die offene Ablehnung von Augenwischerei und die Kritik an mangelnder Beratungskompetenz, habe ich noch auf keiner Veranstaltung so erlebt. In München wurde Klartext gesprochen. Die Branche hat mit der K5 ein völlig neues Selbstbewusstsein entwickelt, zumindest schien es so.

Man kann das lobende Echo (hier oder hier) wirklich nur teilen und ich kann Jochen Krisch für seine hervorragende Arbeit nur gratulieren. Die Sessions waren spannend, es wurde kritisch hinterfragt und ich persönlich kann unaufgeregt sagen: Die K5 hat viele interessante Einblicke geliefert, hat gefordert und den Zustand des (deutschen) Onlinehandels authentisch wiedergespiegelt.

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K5: Ein Ausweg aus der E-Commerce-Konferenz-Misere?

Verfasst am 4. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Der deutsche E-Commerce kümmert sich selbst viel zu wenig bis gar nicht um seine eigenen Belange, schlimmer noch: um seine Zukunft als Branche.

Die Behäbigkeit des deutschen E-Commerce kann man beklagen und man kann festhalten, der deutsche Onlinehandel ist bei weitem noch nicht da, wo er sein könnte, ja, müsste. Das gilt nicht nur für Modelle, Konzepte und Gehversuche von Versand- und Onlinehändlern. Das mangelnde Selbstbewusstsein der E-Commerce-Branche kann man sich Jahr für Jahr auf gängigen Messen, Konferenzen und Kongressen ansehen.

Sie sind noch nicht vorhanden: Große und wegweisende Konferenzen und Messen, die das Thema E-Commerce und Social Commerce adäquat abbilden und nicht nur als begleitendes Element mitziehen. Veranstaltungen, auf denen das Programm und die Inhalte zu 100 Prozent im E-Commerce angesiedelt sind.

Es verwundert mich deswegen überhaupt nicht, dass die K5, die ab kommenden Donnerstag in München stattfindet, auf so viel Interesse stößt. Diese Veranstaltung hat von Anfang an klar kommuniziert, was sie will, wen sie will (und nicht will) und worüber sie und hoffentlich alle dort sprechen werden:

  • Potentiale im E-Commerce
  • Erwartungen an den E-Commerce mit Blickwinkeln von erfolgreichen Onlinehändlern
  • Sichtweisen von Kapitalgebern

Generell wird es um Erfahrungen und Erwartungen gehen und um ausgewählte Richtungen, die eingeschlagen werden können. Business- wie Technologieseitig.

Das bisherige Programm und die Speaker-Qualität zeigen auf, was der (deutsche) E-Commerce-Bereich in den vergangen Jahren noch nicht hinbekommen hat: Sich vernünftig und nüchtern mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich klar als Zukunft des Versandhandels abzugrenzen, zu begreifen und geschlossen darzustellen.

Mit der K5 kann die erste wirkliche Alternative zu den großen, alten Messen entstehen. Sowohl für Händler, als auch für Dienstleister. Und erst jetzt fällt auf, wie wenig in den letzten Jahren auf Großveranstaltungen wirklich im Sinne des E-Commerce präsentiert wurde, generell was solche Messen und Konferenzen für einen Sinn machen, die das Thema E-Commerce fast beiläufig abfrühstücken.

Die K5 hat die Möglichkeit ein erstes, richtiges und reines E-Commerce-Commitment der Branche zu sein. Ich bin gespannt, was mich dort erwarten wird.

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Facebookshops werden präsenter – 5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 4. Oktober 2011 von Thomas Wetzel.

Das Thema Facebookshop entwickelt sich in den letzten Monaten. Verschiedene Anbieter, wie die Otto-Gruppe oder Threadless, experimentieren derzeit mit der neuen Möglichkeit. Auch die Facebook Applikationsseite Applosive bietet in der zusammengestellten Auswahl verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten an. Der Usabilityblog geht in diesem Zusammenhang  auf 2 Beispiele und ihren Aufbau und die Gestaltung ein.

In den weiteren Lesetipps geht es um SEO Tipps für IPad Darstellungen, die Antwort von Media Markt auf die Preisspirale, Konversionsoptimierung mit Hilfe von QR-Codes und eine Betrachtung von verschiedenen Logo-Historien mehrerer StartUps.

Shopping auf Facebook erleben: Produktpräsentation zwischen Netzwerk und Online-Shop

SEO for the IPad

Media Markt und die Panik vor der Preistransparenz

Konversionsoptimierung: Mit QR-Codes aus der Response-Falle

Start-Up-Logos im Wandel

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Groupon schafft mit „Reward“ einen Ansatz für Kundenloyalität und Nachhaltigkeit

Verfasst am 28. September 2011 von Thomas Wetzel.

Nicht nur Handelskraft berichtete darüber, dass das Prinzip von Groupon für die Händler, welche Rabatte anbieten, keine nachhaltige Wirkung hat. Zwar ist ein gewisser Marketingeffekt gegeben, aber viele Kunden nutzten die Coupons für einmalige Besuche. Somit waren die wahrscheinlichen Verlustgeschäfte für die Anbieter langfristig nicht lukrativ.
Wie TechCrunch schreibt, startet Groupon selber einen Versuch die Nachhaltigkeit der Aktionen zu verbessern und wird im Oktober sein neues Feature „Groupon Reward“ einführen.
Das Belohnungsprinzip ist natürlich nicht neu. Die bereits registrierten Kreditkarten werden wie eine Stempelkarte im Coffee Shop genutzt. Frei nach dem Motto „Kauf 10, bekomme einen umsonst“! So werden die Groupon Kunden zum Wiederholungskauf animiert. Über eine E-Mail oder eine Nachricht auf das Telefon wird der Abstand zum Reward gezeigt. Oftmals wird der 10. Kaffee dann leider nicht immer umsonst sein, sondern durch einen extrem günstigen Coupon kostenpflichtig ermöglicht.
Einer der Vorteile ist die dadurch besser mögliche „Überwachung“ der Erfolge. Auch für die Händler soll ein Analytics Tool zur Verfügung gestellt werden. Der Nachteil für jeden Grouponanbieter sind natürlich kontinuierliche Rabatte. Die Rabattgrenze bzw. der Geldwert bis zum Bonus darf aber zum Glück noch von den Händlern selber bestimmt werden. Die Berechnungen der Händler sollten jedoch gut durchdacht und durchgerechnet sein, denn im Gegensatz zum normalen Hälfte-Hälfte-Prinzip bei regulären Coupons geht der gesamte Couponpreis an Groupon. Ob dieses Prinzip die Händler dann wirklich überzeugt ist eine andere Frage.

Wie seht ihr diese Neuerung, in der ewigen Diskussion über einen Mehrwert durch Groupon?

Und ist es neben Groupon Products auch der Weg zur Nachhaltigkeit für Groupon selbst?

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