Die Angebote rund um Reisen im Internet entwickeln sich derzeit sehr stark. Ob im Bereich der Gutscheinportale oder Flugsuchmaschinen, es treten immer mehr Plattformen in den Markt. Auch Portale zur Bewertung und Suche von Hotels machen in der Werbung auf sich aufmerksam.
Google will nun in diesem Markt Fuß fassen und diversifiziert weiter mit dem Experiment des Google Hotel Finders. Die neue Funktion existiert seit wenigen Tagen und bekommt viele positiveFeedbacks.
Neben den Standardfunktion, wie einer Range für Preise, einer Auswahl der Sterne der Hotels und der Einstellung des Reisedatums, überzeugt der Hotel Finder vor allem durch seine gute Verknüpfung und intuitive Bedienung in Google Maps.
Die erste auffällige und gute Neuerung ist die automatische Begrenzung eines Hauptgebietes der ausgewählten Regionen. In dem Beispiel wäre dies Miami Beach, als weiter »
Nach langer Geheimniskrämerei wurde im letzten Jahr bekannt, dass eBay 49% der Anteile an Magento hält. Seit Juni dieses Jahres hat eBay nun auch die restlichen 51% des E-Commerce-Shopanbieters übernommen. Die Akquisition wirft einige Fragen auf, die wir hier in einer kurzen Übersicht klären:
Welche Vorteile hat Magento durch eBay?
Magento hat die Vision zum erfolgreichsten Anbieter von E-Commerce-Lösungen zu werden. So schreibt Magento in den FAQs zur Akquisition durch eBay:
“Magento’s vision is to be at the core of ecommerce. We pursue this vision by creating and supporting an open platform that enables the success of merchants, partners, and developers – an entire ecommerce ecosystem.”
Magentos Schritt ist laut eigenen Aussagen gut überlegt, denn bereits im letzten Jahr, als die Beteiligung noch bei 49% lag, hatte das Unternehmen Zeit den Internetriesen ausführliche kennenzulernen und sich über die recht ähnliche Unternehmensstrategie anzunähern. So bestätigt Magento CEO Roy Rubin:
A key element of eBays strategie is to build an open global commerce operating system that leverages the worldwide developer community and serves merchants of every size. If this strategie sounds familiar, it´s because it´s remarkably similar to ours.
Entgegen aller Befürchtungen soll der Konzern auch nicht nur durch eBay geführt werden. Wie durch die Aussagen von Magento deutlich wird, liegt der Fokus darauf, die bisherigen Strukturen zu erhalten. Beiden Unternehmen ist es wichtig, auch weiterhin Platz für eine offene Community zu schaffen.
Was passiert mit den bisherigen Lösungen und Services von Magento?
Mit der Akquisition bleiben auch die bisherigen E-Commerce-Lösungen, der Support und alle weiteren Services bestehen. Selbst Module, die in Konkurrenz zu eBay stehen, sollen weitergeführt und ausgebaut werden. Der Entwicklung und Nutzung von Paymentmodulen, die nicht in Zusammenhang mit PayPal stehen, sollen somit auch weiterhin möglich sein. Zusätzlich zu dem bisherigen Angebot wurde die neue Open-Commerce-Platform X.Commerce geschaffen, welche die Potentiale der Entwicklerplattformen von eBay, Magento und PayPal für neue Innovationen nutzbar macht.
Im Wesentlichen wirkt sich Akquisition, wie auch von Roy Rubin beschrieben, positiv auf die bisherige Magento-Community aus, die durch die Ressourcen von eBay gestärkt werden soll.
Wie oft kommt es vor, dass man ein Video sieht und denkt: „Wow dieses T-Shirt ist der Hammer“ oder „ Man, was ist das für ein Handy?“. Man würde am liebsten darauf klicken und sofort weitergeleitet werden. Auch für die Hersteller ist es interessant z.B. das Auto von James Bond oder die Kleidung von Carry aus Sex and the City zu stellen und für Marketingzwecke zu nutzen.
Oki-Ni hat mit Hilfe des ersten „taggable“ Video Tools wireWAX und dem neuen Video „The Game“ einen großen Schritt in die Richtung der Lösung dieses Ansatzes getan. Das interaktive Video, welches YouTube-ähnliche In-Video-Pop-Ups benutzt, ermöglicht es dem Viewer direkt zu den verschiedenen Kleidungsstücken weitergeleitet zu werden.
Der angeschlossene Online Shop ermöglicht es dem Kunden die für schön befundene Kleidung direkt zu kaufen.
Die Vorteile dieser neuen Art von Verkaufsvideos liegen auf beiden Seiten. Der Anbieter kann sein Produkt dynamischer darstellen und den Spontankauf direkt und ohne Verzögerung umsetzen. Die Kunden finden die für sie interessanten Artikel unmittelbar durch zwei Klicks und die Bedienung ist intuitiv und einfach. Anders als bei den Videos von French Connection werden die Pop-Ups nur erkenntlich, wenn man über die entsprechenden Bildabschnitte fährt und es werden keine direkten „Buy“-Buttons eingeblendet. So wirkt es eher unaufdringlich und man fühlt sich nicht wie in einem Verkaufsvideo. Ausserdem kann der Anbieter seine Produkte durch eine eigene Story bzw. einen Imagefilm direkt verkaufen. Werbung könnte somit immer mehr zum Film werden. Andere Ansätze wie der interaktive Werbespot von Tipp-Ex waren ein Vorreiter, haben jedoch keine direkte Interaktion in den Videos ermöglicht.
Der bewegliche Katalog von Oki-Ni könnte der Startschuss für eine Änderung der Modewerbung sein und auch für andere Branchen sehr interessant sein.Weitere Beispiele für solche Videos zeigt wireWAX auf seiner Homepage. Die Erstellung solcher Videos stellt sich genauso intuitiv und einfach dar wie die Videos für den Kunden. Das Demo-Video von wireWAX findet ihr hier.
Fernab von Tipps für Facebook und zum Thema Social Commerce folgt nun wieder ein etwas basaleres Best Practice. Dieses Mal zum Thema Wunschlisten.
Grundlegendes
Für eine gute Sichtbarkeit der Wunschliste sollte diese in direkter Nähe des Kaufen-Buttons platziert werden.
In der Wunschliste selbst gehört es zum Standard, wenn einzelne Produkte wieder entfernt werden können und sich die Anzahl eines Artikels variabel verändern lässt. Der Button, der zum Checkout führt und der Preis, dürfen auch hier auf keinen Fall fehlen. Die Lieblingsartikel sollten darüber hinaus auch mit Freunden und Bekannten geteilt werden können.
Einen Schritt weiter geht 7Trends. Hier wird in der Produktübersicht ganz auf den Kaufen-Button verzichtet. Hauptsächlich werden dort das Shoppingerlebnis und das Zusammenstellen eines Outfits in den Vordergrund gestellt.
Anwendungsbeispiele
Bei einem ersten Blick auf die Produktübersicht oder Produktdetailseite wirkt die Wunschlistenoption ziemlich unscheinbar und der Nutzen wird nicht gleich ersichtlich. Dabei gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die über das bloße Merken von Artikeln hinaus gehen.
Eine Vorankündigung in eigener Sache: Am Donnerstag den 14.4.2011 findet der Wiederholungstermin unseres dotSource-Webinars „Wie geht Social Commerce mit Facebook & Co.“ statt. Wegen einigen Anfragen und zum Test, wurde die Zeit von Freitag 11 Uhr auf Donnerstag 17 Uhr geändert. Nach dem ersten Teil über allgemeine Strategien & Konzepte für Onlineshops im Januar folgt ein ca. 30 minütiger Vortrag über den Umgang mit Facebook & Co. in Verbindung mit verschiedenen E-Commerce-Lösungen. Weitere Informationen und die kostenlose Anmeldung findet ihr auf der dotSource Homepage.
Nach vielen Berichten über die neu ausgegebene Suche nach einer Online-Shop-Lösung für die Media Saturn Gruppe, sind die Beteiligten Köpfe nun fündig geworden. Mit dem etablierten und in 8 Ländern vertretenen Pure-Playern von redcoon hat Media Saturn jetzt einen direkten Einstieg in die Onlinesparte.
redcoon bleibt eine unabhängige Tochtergesellschaft und Konkurrent. Auch an der Strategieausrichtung soll sich nichts ändern.
Nach dem weltweiten Anbieten von redcoon, dürfte die Aquisition nicht ganz billig geworden sein. Aber das Gesamtpaket hat anscheinend gegenüber den von Kassenzone erläuterten Konkurrenten cyberport und notebooksbilliger.de überzeugt. Die Vor- und Nachteile dieser Strategie werden in den weiteren Artikeln aus der Kassenzonen-Reihe zu Media Saturn näher erläutert.
Viel ändern wird sich vorraussichtlich für beide Parteien nicht bzw. noch nicht.
Das nach seinem Start 2010 nur in Amerika verfügbare Facebook Questions, wurde letzte Woche für alle Nutzer des Social Networks freigeschaltet. Für Unternehmen, die auf Facebook ihre Kunden betreuen oder Marketingmaßnahmen umsetzen, ergeben sich dadurch weitere bzw. einfachere Möglichkeiten mit den Kunden zu interagieren.
Es wird möglich durch die neue Funktion Fragen an Fans und Freunde zu stellen. Außerdem kann man diese als offene Umfragen erstellen, bei denen Fans zusätzliche Antwortmöglichkeiten angeben können.
Wie man Facebook Questions in seine Seite einbaut, erklärt AllFacebook.de.
Die Potentiale für Unternehmen und ihre Facebook-Seiten ergeben sich aus den gewonnenen Informationen der Umfragen. Durch die Auswahlmöglichkeiten und die Präferenzen der Fans können die Firmen Trends oder Vorlieben erarbeiten. Sogar von Unternehmen nicht in Betracht gezogene Ideen bleiben durch die Add-Funktion nicht unbeachtet.
Einige Beispiele für Umfragen und weitere Informationen über Facebook Questions und seine Potentiale erläutert Ben Grossmann, Kommunikations Stratege von Oxford Communications, in einem von Mashable geführten Interview.
Aus aktuellem Anlass haben wir über die dotSource Fanpage auch eine kleine Umfrage gestartet. User können abstimmen, was für Sie der größte unternehmerische Vorteil von Facebook Questions ist.